Besuch aus der Zukunft?

Bei Wired kann man nachlesen, dass eine ganze Menge Menschen auf einer Party am MIT waren, um Reisende aus der Zukunft um genau 22 Uhr zu begrüßen, denn diese erwünschte Ankunftszeit wurde wochenlang vorher überall verkündet.
Was allerdings keiner vorraussehen konnte: es erschien niemand. Es gab auch gute Begründungen, z.B.:

… the time travelers may have mistakenly set their watches for Central Standard Time.

Ja, natürlich. Die Freunde aus der Zukunft können durch die Zeit reisen, verstehen aber nichts von Zeitzonen. War hoffentlich nicht ernst gemeint.

Ich dagegen, der schon seit vielen Jahren durch die Zeit reist (seit 33 Jahren allerdings nur vorwärts, Tag für Tag) weiss ganz genau, dass ich auf solch einer Party nicht gerne gelandet wäre…

Bei Flickr gibts sogar Bilder davon!

Continue Reading

Guess-the-Google – Einfach und einfach geil.

Wahnsinnig abhängig machend: Guess-the-Google.
Die Idee ist simple aber bestechend: Man kann sich bei Google, wie sicherlich jeder weiss, zu jedem Suchbegriff auch Bilder anzeigen lassen. Bei manchen Bildern hat man allerdings so seine Schwierigkeiten, zu verstehen, wie diese Bilder zu dem jeweiligen Suchbegriff passen.

Und genau hier setzt das Guess-the-Google an: Man bekommt 20 Bilder gezeigt, und hat 20 Sekunden Zeit zu erraten, welcher Suchbegriff sich dahinter verbirgt. Einfach klasse. Manches ist einfach (mein erster Begriff: es waren nur Strassenkarten zu sehen, und der Begriff war „maps“), manches aber auch sehr schwer, weil fast alle Bilder unterschiedlich sind.

Einziges Handicap: man muss auf dieser Site die Begriffe in Englisch eintippen. Gibt es soetwas demnächst auch auf Deutsch?

Umgekehrt geht das auch: man kann einen Begriff eingeben und bekommt dann eine nette Montage zu sehen, wie hier für „banana“:

Continue Reading

Das Einschreiben: Die Auflösung

So ein verdammter Mist. Das ganze Wochenende unter Hochspannung „gelitten“ und dann war es letztendlich doch nur die Antwort von der DHL Packstation. Dort habe ich mich kurz vorm Wochenende eingetragen, denn es gab ja einen iPod (mini) zu gewinnen, und ich bin wahrscheinlich der einzige mittlerweile, der keinen hat.
Ich muss eh zur Post, wenn ich Pakete (unvermutet) bekomme, weil ich tagsüber nicht zuhause bin. Ansonsten lasse ich mir natürlich alles in die Firma schicken. Und die Packstation ist eh beim Postamt, wo ich meine Pakete abholen würde, also ist es ja egal, ob mich dafür anmelde oder nicht. Aber es ist nun für mich möglich, zu jeder Zeit dort mein Paket abzuholen.

Das Einschreiben war sehr schön aufbereitet, mit goldfarbener DHL Karte und Gutscheinen für Rabatte bei Online Shops (die mir dann ja alles per Paket schicken, jawohl, sehr schlau, DHL!)

Nur: Das Passwort in VOLLTEXT! Ja, jeder hätte es lesen können. OK, es war ein Einschreiben. Aber dennoch! Soetwas finde ich unverantwortlich.

Continue Reading

Das Einschreiben

Das Wochenende stand unter dem Zeichen der Hochspannung. Am Samstag habe ich ein Einschreiben bekommen. Allerdings nicht wirklich, denn der Postmann hat irgendwann vor 9 Uhr geklingelt (und falls es doch später war, dann war die gefühlte Zeit definitiv vor 9!). Daher gab’s nur einen blauen Zettel in meinem Briefkasten. Der zu dem erklärte, dass ich die Sendung erst am Montag abholen darf, warum auch immer.
Ein Einschreiben ist ja letztendlich eine sehr offizielle Geschichte. Irgendjemand will sicherstellen, dass ich persönlich diesen Brief bekomme. Und da ich mit nix rechne, was man mir offiziell zustellen müsste, habe ich keine Ahnung, was sich dahinter verbergen mag.
Nun kann sich jeder vorstellen, dass es einen ganz kribbelig macht, wenn man ein ganzes Wochenende rumrätseln muss, wer einem denn etwas geschickt haben könnte, was eines Einschreibens bedarf.

Ärgerlich aber das Gesamtsystem der Post, mit Paketen ist das ja ähnlich. Wenn man nicht angetroffen wird, dann muss man einen Werktag später zur Post und sich die Sendung abholen. Was für Freuden macht doch Email. Man stelle sich vor: man bekommt eine Email, in der steht, dass eine andere Email nicht zugestellt werden konnte, weil der eigene Computer ausgeschaltet war – und nun müsste man zu GMX in wer-weiss-wo fahren, um sich die ursprüngliche Email abzuholen.

Schön war übrigens der Tag, als ich einen orangenen Zettel im Postkasten vorfand. Ich lief also zur Post um ein Päckchen abzuholen. Als ich es aufgemacht hatte, stellte sich heraus, dass es (Werbe-!) Unterlagen von einer Bank waren, die ich über das Internet bestellt hatte, und die so voluminös waren, dass sie in keinen Briefkasten passten.
Das Paradoxe daran: gleich neben der Post war eine Filiale derselben Bank. Da hätte ich mir die Bestellung über das Internet auch sparen können!!

Continue Reading

iPod Automat

Boing Boing hat ein Photo von einem iPod Automaten auf dem Flughafen in Atlanta.
Schön, aber dann hat derjenige lediglich einen iPod. Und woher bekommt er die Musik, wenn er unterwegs ist (und vielleicht noch nicht mal ein Notebook dabei hat)?

Ich würde ja nun einen Automaten danebenstellen, an dem man sich mit seinem iPod Musik runterladen kann…

Continue Reading

Die Irrenanstalt für Arbeit hat ein neues Logo

Die Bundesagentur für Arbeit, wie sie sich jetzt nennt, hat ja nun auch für 100.000 EUR ein neues Logo erstellen lassen. So sagt man zumindest.
Was daraus geworden ist, spottet jeder Beschreibung. Schade, dass ich den Auftrag nicht bekommen hab. Ich arbeite mich jetzt schon mehrere Tage lang in ein neues Bildbearbeitungsprogramm ein, womit ich durchaus dieser Irrenanstalt als Dienstleister hätte dienen können. Wenn die wirklich so wenig Ansprüche an einem Design für ein neues Logo haben, wie bei diesem Entwurf hier (oben alt, unten neu – glaub ich zumindest):

Ja, kein Witz, das scheint echt der jetzt verabschiedete Entwurf zu sein.
Das hätte ich auch gekonnt.
Anscheinend kommt es bei Aufträgen von Behörden nicht auf Leistung an, sondern wie man sich vermarktet. Das würde auch die „Leistungen“ dieser Behörden erklären…

Und ich hab das ja sogar mitbezahlt – von meinem Steuergeld. *Grummel*

Continue Reading

Shell definiert das Einwegpfand neu und hat einen Kunden weniger

Das leidige Hobby von Tritt-ihn, das Dosenpfand, hat eine Kundenbeziehung zerstört.

Da ich von Grund auf Faul bin, sammle ich über größere Zeiträume hinweg alles Einwegpfand, um dann nur sehr selten, dafür aber mit 2-3 Tüten voller Dosen, mein Geld zurück zu fordern.

So auch heute. Nur habe ich den Fehler gemacht, zu einer Shell Tankstelle zu fahren.
Der Mitarbeiter hinter der Kasse erklärte mir allen Ernstes, dass Shell seit neuestem nur noch 5-10 Dosen pro Kunden annimmt.
Habe ich hier eine wesentliche Änderung des Einwegpfandgesetzes verschlafen? (Falls dem so sein sollte, dann sagt mir bitte schleunigst bescheid, damit ich nicht total dumm dastehe.)
Ansonsten mecker ich nämlich erst mal fleissig weiter:
Darf jetzt jeder definieren, wieviel oder sogar ob er Einwegpfand annimmt?
Wenn Shell sagen darf, dass sie nur 5-10 Dosen annehmen, darf ich dann im Umkehrschluss sagen, dass ich nur für 5-10 Dosen Pfand zahle (und für den Rest nicht)?
Was für ein Nonsens ist das eigentlich? Shell verkauft Dosen (sicherlich auch öfter mal mehr als 5-10 pro Kunden), will sie aber nicht zurücknehmen?

Nun denn. Es gibt ja noch mehr Tankstellenketten in Deutschland. Shell wird mich nicht mehr sehen.

PS: Und ich hoffe ja nicht, dass es die Faulheit eines einzelnen Shell-Mitarbeiters war, der keine Lust hatte, so viele Dosen zu zählen, die diese Kundenbeziehung zerstört hat?
Da sieht man es aber mal wieder: ein Unternehmen kann noch so viel Geld für Werbung ausgeben – wenn die „Marke“, repräsentiert durch jeden einzelnen Mitarbeiter, am eigentlich Punkt der Interaktion nicht funktioniert, dann bringts alles nichts.

Continue Reading