Online Wörterbücher lesen Vokabeln vor

Wenn man seine Augen nicht überall hat. Was ich heute entdeckt hab gibt’s bestimmt schon seit einiger Zeit, aber ich kannte es noch nicht. Bin aber begeistert davon, als wäre es wirklich brandneu, nicht nur für mich:

Einige Onlie Wörterbücher bieten mittlerweile die Option an, sich Vokablen per Audio vorsprechen zu lassen. Das ist, in Retroperspektive, gar nicht so erstaunlich, eigentlich nur konsequent und gar keine technologisch herausfordernde Funktion. Aber dennoch bin ich begeistert, einfach weil das jetzt möglich ist.

Das LEO Wörterbuch hat eine Kooperation mit dem Merriam-Webster Wörterbuch, um diese Funktion zur Verfügung zu stellen.

Das Online Wörterbuch der TU Chemnitz bietet dies selbst auch an. Und man kann diese Funktion direkt auf der Website der TU nutzen, muss sich nicht erst zur Partnerwebsite weiterklicken. Das Wörterbuch der TU Chemnitz war schon vorher mein Favorit, nun ist es das aber erst recht.

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Wir sind einfach nicht reif für das neue Medium

Wie hier geschrieben steht, haben wir das Thema „Suchmaschine“ in Europa total verschlafen. (Was wurde eigentlich aus web.de und fireball.de, die gibt’s doch noch?)

Was in den USA in der Regel durch zwei College Studenten und eine Menge Venture Capital auf die Straße gebracht wird, muss in Europa durch mindestens zwei Regierungen bilateral angeschoben werden.

Aber dafür kümmert sich ein Verlag aus der Privatwirtschaft darum, etwas auf Papier auszudrucken, was eigentlich erst so richtig gut wurde, weil es eben nicht mehr auf Papier veröffentlicht wird – ja, es geht um Nachschlagewerke wie Wikipedia.
Was für ein Unsinn. Kommen die ganzen User dann zu mir nach Hause, um die Einträge zu den Stichworten mit einem Bleistift zu korrigieren und verbessern?

Auf der anderen Seite will Google die Europäischen Bibliotheken digitalisieren. Die sollten aber aufpassen, dass sie nicht aus Versehen die gedruckte Ausgabe von Wikipedia digitalisieren. Obwohl, warum nicht. Dann kann man sich wenigstens den veralteten Stand der gedruckten Wikipedia auch online ansehen.

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Jean-Remy von Matt entschuldigt sich

Jean Remy von Matt hat eine Email an das Handelsblatt Blog geschrieben und sich entschuldigt: Jean-Remy von Matt entkollert [Indiskretion Ehrensache]

Nur der Vollständigkeithalber. Und weil ich es gut finde, dass, und sympathisch, wie er sich entschuldigt.

…empfinde ich es als kommunikativen Hausfriedensbruch, dass eine interne Mail wie eine Sau durchs Dorf „Kleinbloggersheim“ getrieben wird.

Schöne Analogie, allerdings ist diese Sau zu allererstmal von irgendjemand in unserem Dorf ausgesetzt worden. Darauf haben wir keinen Einfluss. Da muss er eher mal alle die fragen, die seinen „internen“ Emails erhalten.

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