Guten Rutsch!

Ich wünsche allen, die dies noch rechtzeitig lesen, einen guten Start ins neue Jahr!
(Den anderen wünsche ich morgen ein frohes neues Jahr.)

Ich mach mich jetzt auf in Richtung Hamburg Ottensen, wo ich zum Essen eingeladen bin. Wer um 12 Uhr ebenfalls auf den Elbterrassen dem Altonaer Balkon böllert, wird mich dort finden.

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10 Jahre, 7 Tage, 7 Köpfe und 1 lahmer Abschiedsgag

Dass die Gags von 7 Tage, 7 Köpfe schon immer vorbereitet, gestellt und oftmals schlecht waren, das vermutete ich ja schon. Dennoch war ich nur unzureichend auf den letzten, schlechtesten Gag vorbereitet.

Mike K. erklärte, wie er immer wieder von Rudi Wasser über den Kopf gegossen bekommen hat, in verschiedensten Varianten (die billigste Form eines „Practical Jokes“, wirklich).
In der letzten Sendung zeigt er, wie Rudi ihm einmal ein Wasserglas, das auf dem Tisch steht, über Hemd und Sakko gegossen hat: nämlich über einen (quasi!) unsichtbaren Faden, der am Glas befestigt war – und von einem anscheinend „unsichtbaren“ Bühnentechniker gezogen wurde.

Soweit so gut, das haben wir kapiert, war ja auch alles sehr offensichtlich präpariert, Faden und Glas konnte man gut sehen. Jetzt: Auftritt Harald Schmidt. Er bemerkt natürlich nichts, lässt sich von Mike K. einlullen und setzt sich an den Tisch mit dem präparierten Glas. Die Spannung steigt, was wird passieren? Wirklich – keiner kann sich denken was nun passiert, denn der Gag ist ja so gut!

Rudi schleicht sich ran, von Harald unbemerkt, obwohl das Publikum kräftig Applaus klatscht und gröhlt. Er zieht am Faden… und der Inhalt des Glases ergiesst sich über Haralds Hemd und Hose.

Was ’n Gag! Ich bin begeistert. Gut, dass dies die letzte Folge war.

Viel interessanter finde ich folgendes: Man sah bei Haralds Hose kaum, dass dort Wasser drüber gekippt worden war. Stattdessen perlten einige Wassertropfen einfach ab. Als ob Harald seine Hose vorher mit Imprägnierspray bearbeitet hätte. Hat er vielleicht, wirklich unergründlicherweise, doch gewusst, was da kommt?!?!

Aber Spass beiseite: warum hat er sich überhaupt für solch eine lahme Nummer dort blicken lassen?

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Endspurt…

Das Jahr ist so gut wie vorbei, die letzte weihnachtliche Schlacht geschlagen und die letzten Tage habe ich die Ruhe genossen, die üblicherweise zwischen den Jahren einkehrt. Fast, wie die Ruhe vor dem Sturm…

An dieser Stelle könnte ich Listen von irgendwelchen Dingen aus 2005 zusammenstellen oder sogar Vorhersagen für 2006 abgeben. Aber das erste fällt mir schwer, weil ich mich dann für Art, Umfang und Inhalt der Listen entscheiden müsste; das zweite kann ich schlichtweg nicht ohne umfangreiche Recherchen. Bin zu faul, hab schliesslich Urlaub.

Silvester steht jetzt vor der Tür. Und wie jedes Jahr die Frage nach der besten Party, wie auch schon das Girl schreibt. Was einfach nervt. Ich weiss noch, wie ich mir jahrelang vorgestellt hab, wie die Feier zur Jahrtausendwende (zumindest dem allgemein, aber fälschlich gefeierten) werden sollte, damit ich noch meinen Urenkeln davon erzählen kann. Aber nichts da – die Feier am 31.12.1999 war die schlechteste Silvesterparty, die ich je erlebt hatte.

Macht also überhaupt keinen Sinn, sich hier allzu sehr den Kopf zu zerbrechen. Einfach mal sorglos feiern, das klappt doch auch den Rest des Jahres!

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Susanne Osthoff und die Medien: Die Undankbare(n)

Die spinnen doch, die Medien. SpOn beschreibt hier sehr schön die verpuffte Mega-Rettung-meets-Christmas Story, über die die Medien nun nicht schreiben können.

Denn Susanne Osthoff hat sich entschieden, nach der Entführung nicht am Medienrummel teilzunehmen, der während ihrer Entführung entfacht war, den sie auch nie gewollt haben wird.

Nun sind die Medien sauer. Und die Familie ist sauer. Weil der ganze Rummel ohne Susanne Osthoff nicht stattfinden kann. Ohne den Rummel stehen die Medien und die Familie nämlich wieder da wie vorher: Keine Story, bzw. keine Publicity.

Weil Susanne Osthoff sich nicht an das von SpOn schön sarkastisch formulierte Drehbuch einer Ex-Entführten halten will, ist das Fazit aus Sicht der (anderen) Medien:

Susanne Osthoff hatte allen das Weihnachtsfest verdorben. Sie wäre das Geschenk gewesen, das man nicht mit Geld kaufen kann, die Gute-Nacht-Geschichte mit Happy End in einer Welt der Katastrophen und Grausamkeiten.

Ich finde sie hat die richtige Entscheidung getroffen. Mit der Familie hatte sie schon früher nichts mehr zu tun, warum jetzt? Auf die Medien und die Interviews zu verzichten war sicherlich ebenfalls ein weiser Schritt, denn das hätte am Ende fast so grausam sein können, wie die Entführung selbst….

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Super, Angie!

Na, da können wir ja mächtig stolz auf unsere Angie sein. Ganz Europa freut sich über ihre Leistung, die Franzosen und die Briten auf einen Nenner gebracht zu haben und nebenbei die Polen besänftigt zu haben – mit mal so eben 100 mio aus der Staatskasse. (Ist das nicht schon fast Bestechung?)

Apropos Briten – warum müssen die immer noch eine Extrawurst bekommen? Kann mich mal jemand aufklären, was die Rechtfertigung dahinter ist?

Oder anders: kann unsere Angie nicht auch mal Handtaschen-wedelnd einen Rabatt einfordern? Schliesslich sind wir alle ja nicht nur Deutschland, sondern auch Pabst und nächstes Jahr ist hier WM und überhaupt…

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