Please rob me – ein interessanter Foursquare Hack

Foursquare ist noch nicht einmal 1 Jahr alt und schon gibt es die ersten lustigen Tools, die auf Basis der APIs von Foursquare ein Ökosystem rund um den Location basierten Service bilden.

Please Rob Me“ ist solch ein Tool. Im Prinzip ist es komplett nutzlos, denn ich glaube kaum, dass besonders viele Personen, die sich mit solchen Tools beschäftigen, das Tools so nützen würden, wie es gedacht ist.

Das Tool zeigt nämlich an, welcher Twitter User gerade über Foursquare vermeldet hat, dass er nicht zuhause ist. Die Tatsache, dass User melden, wo sie sich (außerhalb ihrer eigenen vier Wände) aufhalten, interpretiert der Dienst als Einladung an alle Einbrecher, die Haushalte dieser User zu plündern.

Wenn man dann noch eine Anwendung einbauen würde, die die Ortsmeldung von Foursquare in Relation zu den Privatadressen dieser User setzt, dann könnten die Einbrecher sogar ausrechnen, wie lange der User geschätzt bräuchte, um zurück nach Hause zu kehren.

Aber diese Anwendung kann man nicht bauen, und deshalb ist die ganze Website tatsächlich nutzlos im eigentlich gedachten Sinne: Weder auf Twitter noch auf Foursquare kann man die Privatadresse dieser User herausfinden. Und das ist vielleicht auch ganz gut so…

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Augmented Reality für Strassenkarten auf Basis von Photosynth.

Blaise Aguera y Arcas hat die neue „Augmented Reality“ mapping Technologie von Microsoft während der aktuellen TED Konferenz vorgestellt. Im Gegensatz zu Google werden keine Autos durch alle Straßen der Welt geschickt, die alles aufnehmen sollen, sondern es wird sehr viel über Foto-Crowdsourcing gelöst. Microsoft hatte bereits vor einiger Zeit Photosynth vorgestellt, eine Software, die aus vielen einzelnen Fotos unterschiedlicher Blickwinkel auf dieselbe Straße (oder ein Gebäude) eine quasi 3D Ansicht erzeugen kann.

Diese Technologie wird nun für die 3D Straßenansicht in den Microsoft Maps verwendet. Klingt gut, aber was bei dieser Technologie ein Problem darstellen kann, ist die Problematik der Rechte an Fotos. In den Vorträgen werden immer Fotos aus Flickr verwendet – allerdings können Flickr Fotos in den meisten Fällen nicht einfach gewerblich genutzt werden, ohne die vorherige Rechteklärung mit dem Urheber.

Dennoch ist es einfach faszinierend anzusehen:

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Chatroulette – einfache Idee mit viralem Potential

Die Erfinder von Webquatsch werden immer jünger. Chatroulette hat ein 17 jähriger Schüler aus Moskau entwickelt. Die Idee scheint zur Zeit stark abzuheben. Die Seite ist sehr jung, hatte im Dezember noch ca. 300 Besucher, jetzt sind es angeblich 20.000 pro Abend.

Eine sehr einfache Idee: Man besucht die Website, klickt auf Start und befindet sich per Zufallsprinzip mit irgendeiner anderen Person auf diesem Erdball in einem Videochat. Gefällt das Gesicht nicht, kann an einfach kurz auf „Weiter“ klicken und bekommt den nächsten Gesprächspartner. Hört sich gruselig an? Das scheint es tatsächlich auch zu sein. Angeblich trifft man jede Menge verrückte Geeks:

There was a man who wore a deer head and opened every conversation with “What up DOE!?” A guy from Sweden was reportedly speed-drawing strangers’ portraits. Someone with a guitar was improvising songs for anyone who’d give him a topic. One man popped up on people’s screens in the act of fornicating with a head of lettuce. Others dressed like ninjas, tried to persuade women to expose themselves, and played spontaneous transcontinental games of Connect Four. Occasionally, people even made nonvirtual connections: One punk-music blogger met a group of people from Michigan who ended up driving eleven hours to crash at his house for a concert in New York.

Die NY Times hat auf der Seite, wo ich den obigen Text gefunden habe übrigens einen längeren Artikel zu dem Phänomen. In einem anderen Artikel der NY Times erzählt der 17 Entwickler ein wenig mehr über sein Projekt und seine Motivation hinter der ganzen Geschichte.

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Eine „must-have-seen“ Liste von Websites, Virals und Memes.

Keine 1.000 Websites und auch keine 100, sondern eben 99 Websites und ähnliche Dinge, die man im Web gesehen haben muss, bietet Greg Rutter. Klar, da sind klassiker dabei wie z.B. das Star Wars Kid, die Website PostSecret aber auch „Will it blend“ und ähnliches.

Wer sich durch die Liste klickt sollte über die wichtigsten Virals und Meme des Internet in den letzten Jahren weitestgehend up-to-date sein.

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Lost – Was erwartet uns in der 6. Staffel?

Bisher: 103 Folgen, 4300 Minuten, jede Menge Rätsel, 1 Fazit: ich bin „hooked“ – süchtig. Ich will mehr, ich will endlich das Ende wissen. Lost – eine der erfolgreichsten und meiner Meinung nach spannendsten Serien seit Erfindung der – naja – Serien eben, wird heute in den USA fortgesetzt. Die sechste und angeblich letzte Staffel wird hoffentlich alle liegengebliebenen Erzählstränge wieder aufnehmen und jeglichen verbliebenen Rätsel lösen. Und davon gibt es eine Menge.

Spiegel Online startet ein Blog für die letzte Staffel und wird jede Folge kommentieren. Denn die letzte Staffel können wir auch hier in Deutschland quasi Live sehen. Jeden Dienstag (also ab heute) wird die Folge in den USA ausgestrahlt. Am folgenden Abend (also morgen) kann man die Folge im iTunes Store runterladen. Das Spiegel Blog wird dann jeden Donnerstag die Folge kommentieren. Sie starten mit einer Auflistung sämtlicher (größerer) offenen Rätsel, wir hoffen alle, dass diese wenigstens gelöst werden!

Ich hingegen muss mich nun entscheiden, ob ich die Story wöchentlich verfolgen will – die Wartezeit wird schrecklich werden – oder ob ich bis zum Sommer warte und dann alle Folgen auf einmal ansehe. (Die ersten 5 Staffeln habe ich in Rekordarbeit seit Ende Dezember verschlungen, teilweise 5-7 Folgen an einem Abend.)

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