Vanille – die Königin der Gewürze – und ein Online Shop.

Vanille ist „die Königin der Gewürze“ und nach Safran das wahrscheinlich wertvollste Gewürz in Deutschen Küchen. Es verfeinert und harmonisiert viele Speisen – sowohl Süßspeisen, wie auch Deftiges, vieles lässt sich mit diesem Gewürz verbessern.

Vanillekipferl sind in der Regel das erste, was vielen Leuten zu Vanille einfällt. Oder Creme Bruleé, Vanillepudding und Vanilleeis.

Was man eher selten hört, sind Hauptgerichte wie zum Beispiel „Gratinierte Jakobsmuscheln mit Limetten und Vanille-Hollandaise“ oder „Vanillenudeln mit Pilzragout und getrockneten Cranberries“. Von dieser Art Rezepte gibt es weitaus mehr, als der Otto-Normal-Koch denkt.

Vanille ist aber nicht nur ein königliches Gewürz. Es ist in letzter Zeit auch ein großer Zeitfresser, denn es ist ein neues Projekt von meinen Eltern, meinen Brüdern und mir.

Die Vanille, oder genauer gesagt, der:

beschäftigt uns in den letzten Monaten ganz extrem. Wir verkaufen online Vanilleschoten, Vanillezucker und Vanillepulver. Bis jetzt, demnächst kommen eventuell noch weitere Vanilleprodukte hinzu.

Zur Zeit bereiten wir uns auf das Weihnachtsgeschäft vor, denn das wird „heiss“. Wenn man sich mal anschaut, wann Webuser bei Google nach Vanillekipferl suchen, dann ist klar, dass die heisse Phase ziemlich genau jetzt anfängt.

Deshalb starten wir jetzt so kleine Dinge wie ein Vanille Shop Twitterprofil, oder etwas arbeitsintensiveres wie das Vanille Shop Blog. Das Ziel dieser beiden Content Plattformen: die Sammlung leckerster Vanille Rezepte und Tipps aus dem gesamten „Social Web“. Und dazu natürlich auch der Dialog mit allen, die sich ebenfalls gerne mit Vanille auseinandersetzen.

Mit anderen Worten: wenn hier ab und zu mal weniger gebloggt wird, dann bastele ich im Zweifelsfall wieder an der Website, dem Blog, twittere, oder arbeite an einem der anderen Marketingprojekte, die wir für die Weihnachtssaison dieses Jahr noch geplant haben.

Übrigens, ich will hier ja auch noch ein wenig Werbung machen, das könnt Ihr zur Zeit im Vanille-Shop kaufen:

Wir haben zur Zeit drei leckere Vanilleprodukte im Angebot:

  • Als Verfeinerung fürs Backen oder für Kaffee/Teebieten wir Vanillezucker in Gläsern à 30g für 2,50 Euro an.
  • Sie können bei uns beste Bourbon Vanilleschoten in Röhrchen à 3 Schoten für 1,90 Euro pro Röhrchen bestellen. Die Schoten sind 17-18 cm lang und schön frisch und ölig.

  • Wer für das Backen oder Kochen die Vanille etwas besser dosieren können möchte, kann dafür Vanillepulver in Gläsern à 15g für 4,50 Euro bestellen (entspricht bis zu 7 Schoten).

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Parkour

Parkour beobachte ich schon seit längerem und bin von der Eleganz und Akrobatik völlig fasziniert.

Heute habe ich seit längerem mal wieder einen faszinierenden Clip gefunden – mit sehr schöner Musikauswahl, stylishen Aufnahmen und ein paar „outtakes“ wo es mal nicht so gut geklappt hat – eine Dokumentation, geradezu:

OUT OF TIME from Андрей Скурьят DREE on Vimeo.

Ok, viel zu viele Szenen spielen sich mehr oder weniger auf einem einzigen Klettergerüst ab. Dennoch ist das absolut sehenswert.

Einen anderen Clip, den ich hier posten wollte, kann ich nur als Link auf Facebook veröffentlichen, irgendwie lässt ich kein „embed“ code erzeugen. Dennoch viel Spaß damit, auch ein super Parkour Beispiel.

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Project Syndicate.

Das schöne am Netzfischen ist die Tatsache, dass man auf vielen Wegen zu neuen und interessanten Netzfundstücken kommen kann. Ein Tweet von Harvard Business Blogger und Economist Umair Hague verwies mich auf einen Artikel über das Dollar Problem der USA und dadurch auch China, die zur Zeit auf ca. 2 Billionen US Dollar sitzen. Viel interessanter war allerdings die Website, die ich dadurch entdecken konnte.

Der Artikel war auf einer Website namens Project Syndicate veröffentlicht. Einem Syndikat von 429 Zeitungen aus 150 Ländern. Allerdings syndiziert die Website anscheinend nur die interessantesten Kommentare dieser Zeitungen, im übrigen auch einen unseres früheren Außenministers Joschka Fischer.

Die Websitebetreiber schreiben das Folgende über sich selbst:

Project Syndicate is an international association of quality newspapers devoted to:
bringing distinguished voices from across the world to local audiences everywhere;
strengthening the independence of printed media in transition and developing countries;
upgrading their journalistic, editorial, and business capacities. (…)

Each year, Project Syndicate delivers hundreds of commentaries by prominent figures to the world’s foremost newspapers. With 40 monthly series and one weekly series of commentaries on topics ranging from economics and international affairs to science and philosophy, Project Syndicate’s global reach helps readers worldwide understand the issues and choices that are shaping their lives.

Die Liste der Kommentatoren ist voll von Namen prominenter Politiker, Autoren, Akademiker, Wissenschaftler, Ökonomen, etc.

Stöbert dort einfach mal rum, es gibt dort noch viele andere interessante Kommentare zu finden!

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All-ways on: in 10 Jahren spricht keiner mehr vom Internet.

Die Piratenpartei wird als „Internetpartei“ wahrgenommen. Allerdings geht es allenfalls noch ein paar Jahre um das „Internet“ Die Frage von Roland Tichy von der Wirtschaftswoche heute war so einfach wie windschief:

Die Piraten sind keine Internetparteim Sie repäsentiert das Lebensgefühl einer Generation, die von den Altparteien vergessen wurde.ja/nein? (…) wie könnte man das Lebensgefühl umschreiben, das die Piraten repräsentieren – jenseits vom Internet?

Martin Weigert antwortet dementsprechend, in meinen Augen ganz richtig:

Das „jenseits vom Internet“ ist genau der Denkfehler. Es gibt in diesem Lebensgefühl kein „jenseits vom Internet“.

In einem Blogpost bei netzwertig.com geht Martin etwas mehr ins Detail:

Doch lässt sich hier tatsächlich noch zwischen Internet und der “realen Welt” unterscheiden? Ich behaupte, nein.

Ein wichtiger Teil des Lebensgefühls im Netz aktiver Bürger ist die nicht mehr vorhandene Unterscheidung zwischen offline und online. Das Internet ist nicht mehr eine Mediengattung unter vielen, sondern es ist DAS allgegenwärtige Medium, welches einen rund um die Uhr begleitet.

Das Internet ist nicht nur Medium. Es ist das überlegene Werkzeug, mit dem sich alle anderen Aspekte des Lebens organisieren, steuern und vereinfachen lassen. Wer dies erkannt hat, sieht das Netz nicht mehr als etwas Losgelöstes von der Realität, wie es häufig von Vertretern traditioneller Denkweisen gemacht wird. Es ist essentieller Teil des Lebens. Es ist globales Kommunikations-, Planungs, Wissens- und Unterhaltungs-Tool in einem.

Wie Martin sagt, sind wir später einfach ‚allways-on‘. Oder, möchte ich hinzufügen: ‚all ways on‘. Nicht nur immer, sondern überall. Zuhause, unterwegs und mobil, im Auto, im Wald, egal wo. Egal auch womit. Mit dem PC, dem Fernseher, dem Auto“radio“, dem Handy oder dem sagenumwobenden Kühlschrank.

Daher wage ich auch folgende These in den Raum zu stellen: in 10 Jahren wird keiner mehr über einen „Internetzugang“ oder das „Internet“ sprechen. Man wird sich genausowenig damit beschäftigen, wie man sich über Sauerstoff oder Elektrizität Gedanken macht. Nämlich eigentlich immer nur dann, wenn es knapp wird oder fehlt.

Ein Digital Native fragte mal: „wie sind die Menschen eigentlich ins Internet gekommen, bevor es Computer gab?“. Eine berechtigte Frage für einen 7 oder 8 jährigen Digital Native, für den das Internet so normal ist wie Elektrizität oder fliessend Wasser!

Zwar bei weitem nicht mehr Digital Native, sondern eher Digital Immigrant, habe ich mich ebenfalls so sehr an ein „Überall Internet“ gewöhnt, dass ich fast eher auf fliessend Wasser als auf das Internet verzichten würde (solange es sich nur um ein paar Stunden handelt).

Wenn dieses Lebensgefühl in der Bevölkerung immer breiteren Zuspruch findet, dann kann die Piratenpartei tatsächlich Bedürfnisse einer größeren Masse ansprechen. Nicht ganz im Sinne einer Volkspartei, aber vielleicht ebenso breit vertreten wie die Grünen, die sich ebenfalls aus einer vermeintlichen Nische heraus entwickelt haben.

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