Skype spart bares Geld…

Achja? Das ist ja nun wirklich nichts neues. Dennoch … gerade habe ich mich wieder über Skype gefreut. 80 Minuten mit meinem Cousin in Monterrey, Mexico telefoniert.

Telefonat, inklusive Video: 0,- Euro. Der Effekt: unbezahlbar.

Denn natürlich hat mein Cousin die Webcam aus dem Fenster gehalten, um mir zu zeigen wie es dort in Mexico aussieht. Und natürlich habe ich mir dann bei Google Maps anhand des Satellitenbildes angesehen, was dort noch so in der Nähe ist. Auch die Bucht im Westen Mexicos, wo er surfen war, habe ich mir aus der Vogelperspektive ansehen können. War nicht einfach, wenn man bedenkt, dass das Wetter hier momentan grau und ungemütlich ist.

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Hoffnung auf gedeckelte Abmahngebühren

Thomas Knüwer schreibt über „Hoffnung auf gedeckelte Abmahngebühren“

So sollen Abmahnung in Zukunft auf 50 Euro gedeckelt werden. Aus der Pressemitteilung:

Das Gesetz verbessert die Situation von Verbraucherinnen und Verbrauchern, die sich hohen Rechnungen für eine anwaltliche Abmahnung wegen einer Urheberrechtsverletzung ausgesetzt sehen. Künftig sollen bei einfach gelagerten Fällen mit einer nur unerheblichen Rechtsverletzung außerhalb
des geschäftlichen Verkehrs die erstattungsfähigen Anwaltsgebühren für die Abmahnung nicht mehr als 50 Euro betragen.“

Aber, wie Don Dahlmann zurecht in seinem Kommentar anmerkt: „ausserhalb des geschäftlichen Verkehrs“ heisst, dass sehr viele Blogs dennoch davon betroffen sein werden. Denn obwohl auch dieses Blog eigentlich ein privates Blog ist, habe ich AdSense Werbung geschaltet und bewege mich damit „innerhalb geschäftlichen Verkehrs“. Schade, immer noch keine wirklich gute Lösung…

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Was ist neu am Web2.0 – fragt die FAZ

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat ein interessantes Projekt am Start. Sie wollen die Leser an der Erstellung der gedruckten Zeitung beteiligen (ohne Bezahlung natürlich). In der Online Ausgabe ist jetzt ein Beitrag darüber zu finden, dass Web 2.0 eigentlich gar nicht so neu ist, denn früher gab es ja schon mal das Usenet. Oder so ähnlich. Streng genommen schreiben sie aber gar nicht über Web 2.0, sondern lediglich über Blogs als ein Teil des Web 2.0. Aber das hat einer der Kommentatoren bereits angemerkt.

Was ist nun der fundamentale Unterschied zwischen Weblogs und Newsgroups? Weblogs sind streng aktualitätsgetrieben und extrem individualisiert. Newsgroups hingegen sind hierarchisch strukturiert, manchmal sogar ehrenamtlich moderiert, Themenabweichungen werden geächtet und es wird sehr auf bestimmte Standards geachtet, die den allgemeinen Weblog-Narzissmen und dem Selbstdarstellungstrieb im Web 2.0 diametral entgegen laufen. Wer fachspezifische Informationen ohne Brimborium sucht, also das Gegenteil von Serendipity, hat in Newsgruppe auch heute noch gute Chancen, fündig zu werden.

Da hör ich doch ein wenig Abfälligkeit gegenüber der Blogosphäre heraus, oder irre ich mich? Ach ja, zum Thema Partizipation der Leser:

„Partizipativer Journalismus“ oder „Citizen Journalism“ ist der Versuch, die Leser in die Produktion von Texten einzubinden. Dies ist der dritte Versuch von FAZ.NET, Online- und Printproduktion miteinander zu verbinden. Bitte kommentieren Sie diesen Beitrag und schreiben Sie auf diese Weise an ihm mit. In der kommenden Ausgabe der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung wird dieser Beitrag in einer ausführlichen, ergänzten Version erscheinen.

Genial eigentlich. Denn in der ergänzten Version kann gleich auf die Kommentare eingegangen werden. Es können auch ein paar der vermeintlichen Patzer und Schnitzer, auf die einige Kommentatoren aufmerksam gemacht haben, ausgebessert werden. Und wenn die Kommentare wirklich mit abgedruckt werden, dann hat die FAZ wieder ein wenig Platz gefüllt ohne dafür bezahlen zu müssen. Wahres AAL (Andere Arbeiten Lassen).

Als Blogger kommentiere ich den Artikel der FAZ natürlich lieber in meinem eigenen Blog, leider kann ich kein Trackback setzen, wie es in der Blogosphäre üblich wäre, um die FAZ darüber zu informieren, dass ich über sie geschrieben habe.

[Update:] Herr Knüwer zieht den FAZ Artikel herrlich durch den Kakao!

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Zurück nach Dezember

Einige werden es gemerkt haben: in den letzten Stunden gab es ein paar Probleme mit der Datenbank dieses Blogs.

Der Grund: während ein paar „Routine“-Arbeiten ging die Datenbank verloren (bitte nicht fragen!). Leider sind meine Brüder und ich in den letzten Monaten auf einen neuen, besseren Server umgezogen, auf dem nun dieses Blog seit ein paar Wochen lief. Und beim neuen Server hatten wir – aufgrund von Missverständnissen – vergessen, die automatische Backup-Funktion anzuschalten. Daher habe ich nun nur das Backup von Weihnachten, das als einziges noch zur Verfügung steht.

Aber ich habe auch etwas genutzt, was Webmaster normalerweise nervt: Die Tatsache, dass Google normalerweise Websites Cached und ca. zwei Wochen lang aufbewahrt, ermöglichte es mir, die Inhalte der letzten 2 Wochen zu kopieren. Diese werde ich die nächsten Tage unter dem jeweiligen Datum nach-posten.

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Frank geht für uns alle ran

Frank geht ran ist sicherlich eine nette Idee. Man kann diese Nummer immer dann angeben, wenn die Angabe einer Telefonnummer Pflicht ist, man aber keine Lust auf die nachfolgenden Werbe- und Gewinnspielanrufe hat. Stattdessen geht “Frank? für uns ran. Und wie das klingt, kann man auf der Website vorher anhören. Denn Frank ist zwar höflich, aber sehr bestimmt.
Ich frage mich allerdings, wozu sich jemand diese Mühe machen sollte – es wurde ja sogar ein Sprecher engagiert. Laut Impressum scheint eine Privatperson dahinter zu stecken, in Verbindung mit trnd.com, ein “Mundpropaganda- Marketing- Pionier im deutschsprachigen Raum?, die “Frank? im Rahmen eines Projektes einzusetzen scheint. Bin mal gespannt.

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Wie aus guten Verbindungen Millionen werden…

In den USA gibt es immer wieder unglaublich hohe Packages für scheidende CEOs. Bob Nardelli, Ex-CEO von Home Depot – einer Baumarktkette in den USA – beeindruckte kürzlich mit der unverständlich hohen Summe von 200 Millionen US Dollar als Abfindung. Dabei ist der Aktienkurs während seiner Amtszeit sogar um 6% gesunken. James Surowiecki, der das Buch “Wisdom of the crowds? geschrieben hat, schreibt im New Yorker darüber, wieso jemand solch hohe Abfindungen bekommt. Es ist eigentlich mehr oder weniger das, was wir alle vermuten: die haben einfach ein gutes Netzwerk an Beziehungen…

Und am Ende kommt es dann gar nicht mehr auf die Performance als solches an:

It’s tempting to wonder if the sheer prevalence of enormous C.E.O. compensation packages means that they have some beneficial effect. But academics have found little evidence that higher executive pay leads to better company performance, and the recent study of three thousand companies actually found that the firms whose directors were the most well connected—and which paid their C.E.O.s most lavishly—in fact underperformed the market.

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Kyrill kommt.

Was für ein Wahnsinn:

Flüge sind gestrichen, Autobahnen gesperrt, der Bahnverkehr ist in ganz Deutschland gestoppt: Sturmtief “Kyrill? tobt mit Tempo 190 über Deutschland. Mehrere Menschen starben, Zehntausende sitzen fest. Vielerorts ist der Strom ausgefallen. In Berlin rief die Feuerwehr den Ausnahmezustand aus.

Gut, dass ich in der Firma einen Tiefgaragenstellplatz habe. Das Auto wird dort übernachten, damit es nicht von irgendwelchen Dachschindeln oder Bäumen erschlagen wird. Mancher mag sagen, dass das Auto so alt ist, dass ich den Baum ersetzen müsste, der durch den Kontakt mit dem Auto Schaden nimmt. Das wäre sicherlich richtig, wenn ich nicht letzte Woche durch TÜV und neue Kupplung den Wert des Autos quasi verdoppelt hätte…wäre doch schade drum…
Gottseidank fährt auf meiner Strecke die U-Bahn wirklich unter der Erde, denn sonst hätte der RMV vielleicht dasselbe gemacht wie die Bahn:

Die Deutsche Bahn hat den gesamten Verkehr inzwischen eingestellt. Wie viele Reisende davon betroffen sind, ist noch unklar. “Das hatten wir noch nie in Deutschland?, sagte Bahnchef Hartmut Mehdorn. An einen solchen Sturm in diesem Ausmaß könnten sich auch ältere Bahnmitarbeiter nicht erinnern.

Mannomann. Ach übrigens, ist Kyrill jetzt ein Frauen- oder ein Männername?

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