Mit Werbung Geld verdienen.

Robert Basic schreibt, dass man mit Werbung als Blogger durchaus Geld verdienen kann, bzw. können wird:

Natürlich gibt es noch keinen Blogger, der auf 10.000+ pro Monat kommt. Aber auch das wird nicht mehr lange brauchen. Vielleicht nicht dieses Jahr, vielleicht nächstes Jahr oder von mir wegen 08, dass jemand diese Grenze überschreitet. Die Steigerungsraten sind sehr positiv. Geht nicht gibts also nicht!

Er verweist auch auf einen Beitrag, bei dem er beschreibt, wie er mit Textlink Ads Geld verdienen wird. Und er verweist auf eine Liste mit den Topverdienern der (US-Amerikanischen) Blogosphäre.

Das macht Mut, denn momentan habe ich nicht das Gefühl, mit Werbung Geld verdienen zu können (zumindest in Blogs – im Job klappt das ja schon seit ein paar Jahren sehr gut).

Letztendlich ist es ein Zahlenspiel. Es gibt bekannte Klickraten und je höher der Traffic, desto höher auch die Anzahl der Klicks. Bei Google Adsense liegen die Klickraten eben in einem sehr bescheiden niedrigen Bereich. Und wenn man vergleichsweise wenig Traffic auf der Website hat, dann bleibt auch die Zahl der Klicks niedrig. Mein Blog wird zum Beispiel von gut 3/4 der Leute rein über den Feed gelesen. Und da mein Traffic generell nicht sehr hoch ist (und mit dem von Robert Basic in keiner Weise vergleichbar), sieht auch sonst kaum jemand die Werbung, die Google bei mir präsentiert.

Wenn mir jetzt noch jemand verrät, wie ich den Traffic auf mein Blog vergrößern könnte…

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Kaffeesüchtig.

Hier ist ein Interview mit einem typischen amerikanischen „Rekordjäger“. Die Amis sind ja bekannt dafür, dass die Leute irgendwelche komischen Dinge tun und damit zu plötzlichem Ruhm gelangen. Der allerdings auch nur sehr kurz vorhält. Jetzt gibt es mal wieder solch eine Story.

Since 1997, the 34-year-old has been on a highly caffeinated mission to visit every one of the 12,000-plus Seattle-based bean shacks around the globe. By the time Radar recently spoke with Winter, he had already been to 5,778 stores in North America and another 355 international outposts.

Im Gegensatz zu dem Typen, der eine rote Briefklammer nach 14 Tauschgeschäften insgesamt gegen ein Haus eintauschte, ist dies allerdings nur marginal faszinierend. Dass sich jemand auch noch die Doku dazu anschaut, liegt wohl eher daran, dass man aus Schadenfreude solche Szenen sehen möchte:

Well, pretty early on I started developing a headache, I started feeling jittery. Later, because of all the liquid I drank, I started feeling bloated. Just looking at the little cup of coffee made me nauseated.

No Shit. Bei bis zu 29 Kaffee pro Tag…

Für alle, die es wirklich interessiert: Hier ist seine Webseite.

(via)

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Warum ärgern, wenn man soviel Geld verliert?

Unglaublich:

In der vergangenen Woche schmolz der Wert des Hedgefonds-Portfolios wie ein Schokoladeneis in der Spätsommerhitze: Innerhalb einer Woche hatte Amaranth Advisors rund fünf Milliarden Dollar verloren. (von hier)

Wie das passieren kann? Anscheinend alles nicht so einfach…

Jedes Mal, wenn du glaubst zu verstehen, was die Märkte bewegt, passiert etwas anderes“, sagte Hunter erst im Juli […] (von hier)

Macht ja nix. War ja nicht Dein Geld.

Achso, noch ein Tipp: Geh mal zum Kleinfeld und lass Dir erklären, wie man eine 30%-ige Gehaltserhöhung bekommt.

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Long Bets – wer wettet denn auf Zukunftsvisionen?

Long Bets ist eine Seite, auf der Leute gegeneinander Wetten abschliessen können. Der Benefit (oder Mehrwert) ist der, dass die Seite die Wetten festhält:

The aim of this project is to make predictions of the future a little bit more responsible. Long Bets is a web service that forces forecasters to back up their forecast on what might happen with real money. Each side’s arguments about why they will win will be archived and presented to future generations. We now encourage outright one-sided predictions. If you feel certain that something will happen in the future, go to Long Bets.

Denn viele Wetten beziehen sich auf Ereignisse, die weit in der Zukunft liegen würden/werden, teilweise mehrere hundert Jahre.

Ein nicht ganz so weitreichendes, dafür aber prominentes Beispiel auf der Homepage:

„In a Google search of five keywords or phrases representing the top five news stories of 2007, weblogs will rank higher than the New York Times‘ Web site.“

Das ist eine Wette von Dave Winer gegen Martin Nisenholtz. Die Argumente der beiden kann man hier lesen.
Man kann dort auch sehen, wem die Leser eher recht geben (momentan stimmen 67% der Aussage von Dave Winer zu), denn zu jeder Wette können die Mitteiferer Ihren Senf in Form einer Abstimmung dazugeben.

Man kann dort eine Menge witziger Wetten finden, so z.B. auch:

By the year 2150, over 50% of schools in the USA or Western Europe will require classes in defending against robot attacks.

(via)

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Musikantenstadl vs Raab

Eigentlich wollte SpOn über die erfolgreiche neue Raab-Show „schlag den Raab“ berichten, aber eigentlich ist es ein Realitätscheck:

Lediglich der erste ARD-„Musikantenstadl“ von Karl-Moik-Nachfolger Andy Borg zog mit 6,6 Millionen Zuschauern mehr Gesamtpublikum an als Raab – dabei aber dürfte es sich nicht um Pro-Sieben-Klientel gehandelt haben.

Wahnsinn. Ich hätte nie gedacht, dass das Musikantenstadl so viele Zuschauer hat! (Oder war das nur diese eine Mal soviel?)

Das ein Musikantenstadl und eine Raab-Sendung keinerlei Zielgruppenüberlappungen haben wird, sollte eigentlich jedem klar sein, aber danke, dass das noch mal so deutlich erwähnt wurde.

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1.4 Mio Blogger in Deutschland?

Das wären ja mal wahrhaft grossartige Nachrichten:

Kann es sein, dass das Thema Weblogs und deustche Zurückhaltung schon längst History sind? Diese Umfragewerte wiederholen sich regelmäßig mittlerweile. Die meisten, die sich damit beschäftigen, gehen von Werten weit unter 500.000 Bloggern aus. Aber keiner hat sich bisher hingestellt und behauptet, dass es 1.4 Mio Blogger gibt.

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Eine 767 um Leute nach Afrika zu verfrachten?

Die computerwoche.de schreibt, dass Page und Brin sich eine gebrauchte 767 leisten:

Er und Brin haben sich das Flugzeug privat zugelegt und wollen sich den Kaufpreis nicht von Google zurückerstatten lassen. Page und Brin wollen die 767 offenbar unter anderem im Zusammenhang mit der wohltätigen Stiftung Google.org einsetzen. „Wir wollen in der Lage sein, eine größere Anzahl Leute zum Beispiel nach Afrika verfrachten können“, erklärte Page. „Ich denke, das kann für die Welt nur gut sein.“

Es ist also gut für die Welt, wenn Leute nach Afrika verfrachtet werden? Dieser Abschnitt muss wohl extrem kontextinsensitiv zitiert worden sein! Was für ein Unsinn…

(indirekt via.)

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