Halbjahresbilanz

So, die erste Hälfte 2005 geht heute zuende. (Auch die erste Hälfte dieses Jahrzehnts ist bald vorbei…)
Und was habe ich von meinen guten Vorsätzen alles geschafft?

1. Rauchen: Immer noch, immer noch zu viel.
2. Sport: ja, regelmässig (da bin ich stolz drauf)
3. Bloggen: ja, auch mehr oder minder regelmässig, in zwei Blogs.
4. Schreiben: keine einzige Kurzgeschichte, auch sonst nichts…
5. Beziehung: keine einzige. Nur eine sehr kurze Affäre.
6. Arbeit: geht jetzt. Die ersten Monate war es allerdings teilweise unerträglich viel.
7. Sozialleben: in den letzten Monaten wieder prächtig, davor zu wenig (siehe Punkt 6.).

Alles in allem also nicht schlecht, aber einiges verbleibt noch zu tun oder zu ändern.

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Was ein Film…

Man, ich hätte wohl doch jemanden fragen sollen. Riddick ist ja wahrlich ein Scheissfilm. Zwar aufwendig gemacht (sie haben sich Mühe gegeben), aber dennoch ein B-Movie par Excellence. Eine flache Story, die nur durch gute Special Effects erträglich bleibt.
Also, Warnung an alle: kein Geld ausgeben dafür!

(OK, die Filmkritiken bei anderen sind besser, aber ich wollte auch nur eine dringende Warnung abgeben, für den Fall, dass morgen (Sonntag) irgendjemand daran denkt, sich diesen Film auszuleihen…)

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Ja! ist eben doch eine (Kult-)Marke…

Durch den Werbeblogger einen Artikel bei Lifeblogger gefunden, in dem es eigentlich um die skurrilste Website des Jahres geht. Aber dort haben sie mir auch einen Link auf die Ja-Photo Seite gezeigt.

Die Bilder auf der Ja Seite sind toll. Nicht dass ich mir so meine Wohnung einrichten würde. Und auch die Parties könnten etwas „kalt“ daher kommen. Aber bitte. So wird Ja! kultig, und Rewe muss sich noch nicht mal um Werbung bemühen. (Warum auch, das war ja als „no Brand“ geplant, wenn ich mich recht erinnere)

(Gut, was Werbeblogger zeigt, hatte ich auch schon mal.)

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Ein kleines Lächeln, für einen kleinen Moment.

Jeder kennt es. Die meisten haben aufgrund alltäglicher Hektig die Muße verloren, es zu geniessen: die kleinen Momente, die einem ein Lächeln auf die Lippen zaubern.
Dabei kann ein solcher Moment mehr für das Gemüt tun, als vieles von dem esoterischen Kram.

Was das für Momente sind? Regeln oder Klassifizierungen gibt’s nicht dafür. Irgendwann gibt es solch einen kleinen Moment und dann lächelt man einfach.

Neulich flog ein Doppeldecker über mein Haus, ganz unvermutet. Es fliegen kaum Doppeldecker über Frankfurt, es war der erste, den ich gesehen habe. ich saß auf meinem Balkon und er flog nur wenig hundert Meter langsam und elegant über mich hinweg.

Auch extreme Wetterbedingungen sind klasse. Momentan herrscht in Frankfurt eher norddeutsches Wetter: bewölkt und sehr windig. Wenn ich dann auf dem Balkon stehe und die Jalousie wie die Segelboote in Hamburg im Wind klappert, der Wind mir die Haare bis zu den Haarwurzeln durcheinanderbringt, sodass es auf der Kopfhaut kribbelt, dann erinnert es mich an die Heimat…

Sonnenstrahlen, die durch das Laub der Bäume gebrochen auf dem Gehweg im Wind hin- und her treiben…

Oder das folgende, dass ich neulich sah, als ich eigentlich auf den Bus wartete und mit den Füßen auf dem Gehweg scharte:

Ein merkwürdiges Bild, aber in dem Moment fand ich diese Spiegelung klasse.

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