Keine Möglichkeit, die Volksverblödung der jüngeren zu stoppen

Klingeltöne sind ja nicht nur Gelddruckmaschinen für bestimmte Firmen, sondern auch ein Ärgernis für alle, die schon mal frühmorgens nichtsahnend in der U-Bahn vom trällernden Kücken oder besoffenen Elch aufgeweckt wurden.
Nun habe ich soeben herausgefunden, dass es sogar Klingelton-Charts gibt, und zwar auf MTV2. Nein, nicht auf der Website, sondern tatsächlich im Fernsehen – jeden Sonntag um 19h.
Wer braucht das? Mal ehrlich…
Spreeblick hat sich ja schon genug dazu ausgelassen. Dennoch scheinen Klingeltöne weiterhin der Renner schlechthin zu sein. Ich werd’s wohl nie verstehen, bin aber auch, zugegebenermassen, nicht mehr Zielgruppe. Dazu müsste ich wohl mindestens 15-20 Jahre jünger sein. (Dabei bin fühle ich mich gar nicht so alt.)

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Die Internetkluft

Gerade diesen Artikel gefunden, auch wenn er evtl. etwas älter ist.
Dazu kann ich nur sagen: ich kommunizieren mit meinen Eltern (50+ bzw. 60+) sehr viel über Internet.
Und meine Mutter ist Meisterin darin, Dinge im Internetz zu recherchieren, mir digitale Fotos vom blühenden Apfelbaum im Garten zu schicken und vieles mehr.

Ich frage mich allerdings: haben die nicht berücksichtigt, dass es immer mehr Internetcafes in Deutschland gibt? (Zumindest kommt es mir so vor.) Eigene Anschlüsse sind ja nur Teil der Rechnung.

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Sehr zu empfehlen – Musik vom Feinsten

Immer Sonntag Abend von 21h bis 00h. YouFM Lounge.
Gibts auch als Stream (isch ‚abe nämlisch gar kein Radio): YouFM
Sehr schöne drei Stunden!
(Übrigens ist es jetzt 22:23h – nur hat Blogger.com wohl die US-Zeit als Voreinstellung und ich vergesse meistens, es umzustellen.)

PS um 23:51h: heute war die Lounge-Night mit diversen Zitaten aus der Starwars Saga gespickt. Schön eingeflochten zwischen den einzelnen Musikbeiträgen, hat echt Spass gemacht!

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und dann die Rettung…

Nun sitze ich ja oft alleine zuhause rum, weil viele Freunde bereits Väter sind, oder weil ich eben auch nicht mehr so oft unter der Woche weggehe und sowieso viel zu viel arbeite.

Da fällt’s natürlich schwer, Frauen kennen zu lernen. Die Single-Börsen im Internetz könnten einem hier vielleicht helfen, jedoch war meine Erfolgsquote hier bisher mehr als mau. Mittlerweile wundern sich wahrscheinlich Kollegen, Freude und Verwandte, warum ich es nicht auf die Reihe bringe, mal ein ordentliches Mädchen kennen zu lernen, zu heiraten und Nachwuchs in die Welt zu setzen. (Zitat Grossmutter: „Meine Mutter war in meinem Alter bereits Urgroßmutter“ – ja, OK, aber das ist auch lange her und die Zeiten haben sich geändert…).

Und nun die Rettung – zumindest gegen die ewige Fragerei: (tusch!)
Bei ImaginaryGirlfriends kann ich mir eine eigene Freundin „einrichten“. Bildauswählen, 40-50$ latzen, und schon kann man allen vorgaukeln, dass man eine Fernbeziehung hat. Momentan nur zu Frauen in den USA, was bei mir, der ich schon seit mehr als 10 Jahren nicht mehr dort war, wenig glaubhaft ist, aber vielleicht gibt’s ja demnächst auch Girlfriends in Deutschland. Alles kommt inklusive persönlicher Emails, parfümierter Briefe, und je nach dem, welche Freundin man sich aussucht, getragener Unterwäsche.

Each Imaginary Girlfriend is different, but with most Imaginary Girlfriends, every week you will receive a one to three page handwritten letter, personally addressed to you, on pretty stationary sprayed with perfume. Most girlfriends also send pictures and/or other special gifts (ie: lingerie).

hhm? Nee, das geht mir dann doch zu weit. Denn: Natürlich ist nichts real. Die Bilder und die Briefe sind nur selten von derselben Person, und die Charaktere der Frauen sind sowieso erfunden. Deshalb frage ich mich, wer denn die Unterwäsche getragen haben soll…
Die Mädels können dort gutes Geld verdienen. Pro Foto 1$. Oder sie verdienen als Schreiberlinge der „persönlichen“ Post Geld.

Und beim Surfen der Site musste ich doch ab und zu lachen:

1. Lieblingsbutton: „browse girlfriends“ (Yes, ein Schlaraffenland, so hört’s sich an, oder?)

2. Lieblingszitat:

„The girls are real. The relationship is not. When your time is up you can break up with her for whatever reason you decide, and she’ll write you a final letter begging you to take her back.“
[…]

Sehr schön, die Art von Briefen stärkt natürlich das Selbstbewusstsein…

Insgesamt sehr fragwürdig, die Idee. Escort-Services gibt es ja bereits, und im Freundeskreis hatten wir schon mal die Idee von „Rent-a-Friend“ – für Leute, die ihre Freundin beeindrucken wollen, in dem sie in eine Bar gehen und dort von lauter „Freunden“ begrüsst werden. Oder die einfach den Kick lieben, am Flughafen mit Spruchbändern und lauten Rufen von einer Meute „Freunde“ begrüßt zu werden. Aber dies ist ja noch unrealer – bei den beiden anderen Services sind ja zumindest die Menschen echt, auch wenn sie schauspielern. Bei dem Ding hier ist ja nix echt.

Anderer Gedanke: Ich frag mich, wieviele Freundinnen die mich zur gleichen Zeit haben lassen – und ob sie voneinander erfahren! Dann könnte ich mit 3-4 Fernbeziehungen angeben, so lange das Geld eben reicht. Aber dann: Fernbeziehung, sowie multiple Affären, waren schon immer kostspielig (nicht dass ich Erfahrungen hätte, aber man hört ja ne Menge).

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Ich glaube (hoffe) der Sommer kommt jetzt bald

Es sind die stillen Momente, die mich wieder ins Privatleben zurückbringen. Während einer Zigarettenpause auf der Terrase der Firma sitzend in die Sonne zu blicken und zu merken, wie plötzlich alles langsamer wird, das Sonnenlicht mit meinem Gesicht spielt und die Geräusche der umliegenden Fauna in den Vordergrund gelangen.
Der April war sch*****, der Mai hat bisher auch zu wünschen übrig gelassen. Bald ist es mitte Mai. Und dann ist auch schon fast Sommer. Ich hoffe er zeigt sich auch recht bald.
Schlimm ist: Es wird mittlerweile so spät dunkel, dass man aus reiner Gewohnheit länger in der Firma bleibt. Denn es ist ja noch hell und es kommt einem gar nicht so spät vor. Aber das Wetter ist meistens noch nicht gut genug, als dass man kribbelig wird und unbedingt die Firma verlassen muss, um noch irgendwo in einem Strassencafe zu sitzen…

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