voreilig falsch gemeldet

das kann natürlich passieren, wenn man eine Meldung sorgsam vorbereitet und dann noch vor Ende des Rennens veröffentlicht – nur um der Erste zu sein, der die Meldung bringt.
Dumm dann, wenn der vermeintliche Sieger (hier Räikkönen) in der letzten Runde ausfällt und stattdessen jemand anderes siegt (nämlich Alonso).

gesehen hier – mal sehen, wie lange die Falschmeldung noch da steht. Auf der Homepage ist es nun schon geändert.

Continue Reading

Datenkidnapping

Ich kann nur staunen, auf was für Ideen die Leute kommen. Bei Heise gibt es einen Artikel über Trojaner, die Daten kidnappen.
Die Daten werden nicht gelöscht, sie werden lediglich verschlüsselt – quasi gefangen genommen. Und man kann nur dann wieder an die Daten ran, wenn man beim Erpresser (in dem Fall wohl der Absender des Trojaners) den Schlüssel für viel Geld ersteht – über ein E-Konto, versteht sich.

Wahnsinn. Hoffe, das passiert mir nicht…

(via)

Continue Reading

Die Lösung: Was der Piano Mann wirklich ist

BBC (und auch SpOn) schreibt über den Piano Mann. Aufgetaucht an der Küste Englands, wahrscheinlich irgendwo über Bord gespült. Aus sämtlichen Kleidungsstücken wurden die Labels entfernt, der Mann spricht kein Wort und keiner weiss woher er kommt. Aber er spielt sagenhaft Klavier, komponiert auch angeblich eigene Stücke.
Ein Rätsel, dass die Medien noch beschäftigen wird. Ich warte nur auf die Spekulationen über die Herkunft des Mannes.
Um die ganze Sache zu beschleunigen, sind hier ein paar Ansätze. Wenn Ihr, liebe Bild und so weiter diese nutzt, dann verlinkt doch bitte auf mein Blog. Schliesslich sind hier die Wahrheiten entstanden.

1) der Mann ist ein Alien. Er hatte mit seinem Raumschiff eine Bruchlandung irgendwo in der Nordsee und konnte noch schnell mit seinem Similator die Form eines Menschen inklusive Kleidung annehmen. Weil der Similator seine Informationen aus dem Fernsehen hat, haben seine Klamotten keine Labels – denn es war den Aliens nicht bekannt, dass es Marken gibt, wozu auch. Seine Sprache ist die Musik. Nur das verstehen die verblödeten Pfleger nicht. Daher lassen sie ihn spielen, während er verzweifelt immer wieder dieselbe Botschaft spielt und um Hilfe bettelt.

2) Der Mann kommt aus der Zukunft. Er ist bei einem gescheiterten Versuch, unauffällig in Covent Garden auf einer Herrentoilette zu landen und sich in die Menge zu mischen, aus Versehen in der Nordsee gelandet. Weil man ihn fand und er nun fürchtete, dass man ihn und seine Klamotten näher betrachten würde, hat er schnell mit einem Laser die Labels entfernt und den Laser auf den Meeresboden fallen lassen (ich würde dort mal nachschauen!).
Er traut sich nicht, etwas zu sagen, weil sein Akzent 300 Jahre an Lautverschiebungen mitgemacht hat und sich nicht verraten will. Seine Stunden am Piano dienen dazu, seine Kompositionen zu rechtfertigen – sonst wüsste man ja nicht, warum er auf einmal eigene Stücke komponiert. Die wiederum sind mathematische Botschaften an seine Kollegen in der Zukunft, hofft er doch, dass seine Dokumente die nächsten 300 Jahre überleben und dann entziffert werden können.

3) Die ganze Sache ist eine verkappte Werbemassnahme in größerem Stil, als man es bisher erlebt hat. Guerilla Marketing vom Feinsten. Ein Schauspieler, der für 1-2 Monate gebucht wurde für die Rolle seines Lebens. Er wird sich kurz vor Ablauf seines Engagements outen, wenn die Spekulationen ihren Höhepunkt erreicht haben. Dann nämlich wird er quasi aus der Torte hüpfen und preisgeben, dass alles ein riesiger Werbeplot für einen neuen Spielfilm war. Oder für einen Klassik-Radiosender. Oder für den neuen Harry Potter Roman (woher wollt Ihr wissen, dass in dem Roman nicht zufällig ein verirrter Muggle aus dem Meer auftaucht?).

4) Oder, ganz banal: ein Spion, der einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und dann wider Erwarten flüchten konnte. Pianogrüsse aus Moskau. Oder vielleicht ist es auch Bin Laden, der untertauchen wollte, dann aber doch aus dem Meer gefischt wurde. Nach einer Gesichts OP, versteht sich. Erklärt aber auch, warum er kein Wort spricht – dann könnte man ihn sofort identifizieren. Wir gut konnte Bin Laden eigentlich Klavierspielen?

Eins von denen muss es sein. Ich warte gespannt ab und werde jetzt mehr denn je die Zeitungen mit den grossen Buchstaben lesen.

Continue Reading

Markenshopper – Nachtrag zur Samstags-Shopping-Mania

Wie schon geschrieben, war ich nach langer Zeit mal wieder unterwegs, um meinen Klamottenschrank aufzufrischen.
Schlimm finde ich einerseits, dass es bei H&M keine Hosen in meiner Größe gibt (bin nicht von großer Statur…).
Viel schlimmer finde ich es allerdings, dass bei Läden wie P&C und C&A (haben die denn alle ein „&“ im Namen?) die eigene Hausmode mit eigenem Branding herumliegt. Nein, ich will nicht viel Geld für eine Hose, ein Hemd oder irgendwas anderes ausgeben. Ich bin ein Mann und interessiere mich für Mode nur insofern, als dass man bestimmte Schnitte oder Farben haben muss. Aber es interessiert mich doch nicht im mindesten, von welcher Marke meine Klamotten sind. Ausser, dass ich eben verhindern will, dass jeder sieht, dass ich bei H&M, C&A, P&C, et&c. einkaufe.
Emily hat, obwohl sie eigentlich über Blondie schreiben wollte, genau dieses sehr gut beschrieben. Das Problem mit den Palomino Jeans kenne ich nur zu gut. Ich hatte Marco Pecci Pullover (P&C), wenn man eigentlich Marco Polo Pullover brauchte. Oder Best Company Pullover (auch P&C), wenn es eigentlich West Company hätte sein sollen…

Warum also bekommt man bei P&C und C&A die Billigmode nur inklusive dem alles verratenden Label auf der Vorderseite der eh schon schlecht verarbeiteteten Kleidungsstücke?
Ich hätte gerne die ein oder andere Hose bei P&C gekauft, denn sie gefiel mir vom Schnitt und der Farbe her. Aber dann war da ein fettes Logo von irgendeiner billigen P&C Marken direkt und unübersichtlich platziert. Damit schied die Hose sofort aus. Wie auch ein Hemd, was ähnliche Probleme bereitete.
Man, ich will doch nicht Marken kaufen, sonst würde ich mir gleich für viel Geld richtige Markenklamotten kaufen. Was will ich mit einer P&C Marke? NIX.

H&M macht das besser. Bei denen kann man in der Regel von aussen nie erkennen, dass es eigentlich von denen ist. Witzig sind dann die Gespräche in der Kantine, wenn man die Klamotten des anderen anschaut und feststellt, dass man genau die gleichen H&M Klamotten auch im Schrank hat (oder sogar zeitgleich trägt).

Witzig auch, dass ich in einer Agentur arbeite, die eigentlich für große Marken Werbung macht. Aber ich trenne das im Privatleben ganz deutlich: Bei einigen Dingen kommen mir nur beste Marken ins Haus, bei anderen Sachen (und das sind auch, zum Teil, Klamotten) auch mal No Name Marken (wenn man sicherstellen kann, dass No Name auch bedeutet, dass man den No Name auch nicht sehen kann).

Continue Reading