Neues von den Krautreportern.

Krautreporter LogoDas Projekt „Krautreporter“ sollte den Lesern meines Blogs hoffentlich hinlänglich bekannt sein. Eine Gruppe von Online Journalisten will ein finanziell unabhängiges Online Medium schaffen und hat dafür von über 15.000 Nutzern je 60 Euro eingesammelt. Die finanzielle Unabhängigkeit soll helfen, hochwertigen Journalismus zu liefern – statt schlecht recherchierter oder nur von dpa Meldungen abgetippter Artikel verteilt auf Klickstrecken. Klickstrecken, die viele Pageviews generieren und damit Werbeeinnahmen in die Höhe treiben. Die Krautreporter nennen das „Der Online Journalismus ist kaputt„. Die t3n hat jetzt ein Interview mit Sebastian Esser, Herausgeber des Krautreporter, veröffentlicht. Dort erklärt Sebastian Esser ein paar Eckdaten zum geplanten Launch des Krautreporter. Der Launch ist für September geplant, allerdings räumt Esser bereits ein, dass es zu Verzögerungen kommen kann. Interessierte Mitglieder bekommen Anfang September eine beta-Version zu sehen. Viel interessanter sind allerdings die folgenden Infos, insbesondere für Leute wie mich, die sich an dem Projekt finanziell beteiligt haben und somit Supporter, bzw. Mitglieder sind:

Es wird Krautreporter in einer Basis-Version und einer Pro-Version geben. Ohne Abo bekommst du nur die Texte und eine begrenzte Auswahl an Fotos. Und du bist ein passiver Konsument, das heißt, du darfst auch nicht kommentieren. Wenn du zahlst, darfst du mitreden. […]  Unsere Mitglieder bekommen Zusatzmaterial – Videos, Hintergründe und Making-Ofs, aber auch Original-Dokumente zum Download. Und wir denken über Offline-Events nach: Gelegenheiten, sich zu treffen und persönlich auszutauschen, sodass die Community auch im analogen Leben zu spüren ist.

Das sind echte Mehrwerte für Mitglieder:

  • Die Diskussionsmöglichkeit ist hoffentlich für alle, die keine Mitglieder sind, sichtbar und schürt Interesse für eine Mitgliedschaft. Zusätzlich wird das für alle Mitglieder ein stärkeres Zusammengehörigkeitsgefühl erzeugen.
  • Das Zusatzmaterial bekommen viele Nichtmitglieder evtl. nicht zu sehen, jedoch wird es die Mitglieder freuen, etwas mehr Hintergrundmaterial zu erhalten. Und sollte sich wirklich eine Community daraus ergeben, dann sind die analogen Treffen natürlich auch von Interesse.

Ich bin schon sehr gespannt und freue mich auf die Krautreporter!

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Cyborg Technologie mit schickem Design.

Tragbare Technologie, oder wieder Angelsachse sagt: „Wearable Tech“ entwickelt sich immer weiter. Vor etwas weniger als 2 Jahren schrieb ich begeistert über das Nike Fuelband. Ich persönlich mag die technische, futuristische Anmutung des Fuelbands sehr. Für viele ist es allerdings zu nerdig und aufgrund der Gummi-Oberfläche zu sportlich um Teil der Alltagskleidung zu sein.

Die Nerdbrille schlechthin – das Google Glass – hatte ich auch schon leihweise ausprobiert. Damit sieht man erst recht wie ein Amateur-Cyborg aus.

Aber die Dinge entwickeln sich weiter. Wenn „Wearable Tech“ wirklich Teil des Alltags werden soll, dann müssen die Geräte auch ein Design bekommen, das im Alltag schick genug ist, um von der breiten Masse angenommen zu werden. Das haben einige Hersteller begriffen.

 

Die Firma Withings stellt alle möglichen technischen Geräte zur Gesundheitsüberwachung her – ich selbst besitze eine Waage, die verschiedene Daten über mich an eine App meines Smartphones sendet.

Jetzt hat Withings einen sehr schicken, sonntagstauglichen Fitnesstracker designed. Der Withings Fitness Tracker sieht aus wie eine Designeruhr:

Withings Fitness Tracker
Withings Fitness Tracker

 

Google musste sich einiges über Google Glass anhören. Unter anderem, dass die Brille nicht sehr schick sei. Das wird sich ändern. Ray Ban arbeitet angeblich an einem Design für die Brille, es gibt in Kürze anscheinend auch Google Glasses designed by Diane Von Furstenberg.

Google Glass von Diane Von Furstenberg
Google Glass von Diane Von Furstenberg

 

Während die Uhr von Withings meiner Meinung nach tatsächlich alltagstauglich ist, gefällt mir die Brille immer noch nicht. Der Screen stört, der linke Bügel, wo sich u.a. der Akku befindet, ist viel zu klobig.

Interessant finde ich jedoch die generelle Entwicklung dieser Devices. Warten wir noch 2-3 Jahre ab, dann werden schicke, hochtechnologische Devices überall in unserem Alltag erscheinen. Alles gesteuert durch bereits recht schick designte Smartphones.

Ich bin schon sehr gespannt auf das Smartphone von Apple, auf das alle warten. Mal sehen, welche Standards das im Bereich „Wearable Design Tech“ setzt.

 

 

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