Olympia Uhrzeiten bei Google

Google wird immer besser. Als begeisterter Freizeithockeyspieler wollte ich heute mal nachsehen, wann die nächsten Spiele stattfinden und habe die Begriffe „hockey olympia zeiten“ eingegeben.

Und siehe da, ich muss mich nirgedwohin durchklicken, ich bekomme die aktuellen Zeiten rechts in der Spalte angezeigt und kann in dieser Übersicht sogar zwischen den Tagen und Männer/Damen hin- und herklicken!

 

Hockey Uhrzeiten bei Olympia

 

 

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Eine Studie beweist das Offensichtliche: Moderne Musik ist lauter und langweiliger als früher.

Neulich habe ich mir bei Spotify die Top 100 Charts aus Deutschland angehört und war wenig „amused“. Eine einzige Einheitsbrei-Suppe. Schon öfter habe ich mich gefragt, warum so viele der heutigen Songs so langweilig sind. Habe das aber immer damit abgetan, dass die Charts eben für die Teens von heute sind und ich aufgrund meines fortgeschrittenen Semesters lieber olle Kamellen höre.

Jetzt ist mein Gefühl bestätigt worden. Moderne Musik ist langweiliger geworden.

Eine Studie beweist, dass Musik heutzutage aus immer weniger Akkorden besteht, die Loudness-Level angehoben sind und weniger Instrumente genutzt werden.

we prove important changes or trends related to the restriction of pitch transitions, the homogenization of the timbral palette, and the growing loudness levels. This suggests that our perception of the new would be rooted on these changing characteristics. Hence, an old tune could perfectly sound novel and fashionable, provided that it consisted of common harmonic progressions, changed the instrumentation, and increased the average loudness

Auf der verlinkten Website werden zusätzlich viele Grafiken gezeigt, die Erkenntnisse visualisieren.

Ob sich dieser Trend jemals umkehren wird? Meiner Meinung nach ja, und zwar dann, wenn die Charts wieder vermehrt die Werke echter Künstler repräsentieren und nicht die Auswüchse einer sterilen durchgeplanten Musikmaschine, wie es die Musikverlage mittlerweile zu bevorzugen scheinen.

Da ich zur Zeit sowieso sehr begeistert von Musik-Geschäftsmodellen wie Spotify bin, hoffe ich natürlich, dass die alten Geschäftsmodelle der Musikbranche („wir transportieren Plastikscheiben mit Musik von A nach B“) durch innovativere Modelle komplett abgelöst werden – und dass das auch einen Schub für die Vielfalt der Musik und der Künstler bedeutet.

Ich glaube sowieso nicht mehr, dass man in 10 Jahren noch CDs kauft. Allenfalls Sammler, die die Dinger im Regal stehen haben wollen (ein Grund, weshalb ich z.B. auf immer und ewig Bücher kaufen werde).

Dienste wie Spotify könnten in Zukunft selbst zum Label werden. Und im Long Tail von Nischen-Musik quasi alles anbieten. Schon jetzt gibt es über 15 Millionen Songs, das Interface ist aber dennoch sehr übersichtlich. Es ist also noch „Platz“ für Millionen weiterer Künstler.

Theoretisch könnte Spotify (oder Napster, Simfy, etc.) also einen ähnlichen Weg gehen, wie Amazon mit dem Amazon Kindle Direct Publishing, wo sich jeder Schreiberling seiner Nischen-Leserschaft präsentieren kann.

So könnten sich mit etwas Glück und der richtigen Entwicklung in Zukunft wieder sehr viel mehr Nischen-Künstler in meinem Spotify Stream breit machen, und auch moderne Musik wieder interessanter für mich (und die Wissenschaftler) werden.

Wie man dann in Zukunft, in Zeiten einer extremen Fragmentierung des Musikmarktes, noch Charts ermitteln will, oder welche Aussagekraft diese haben, wird sich zeigen.

(bei n-tv gefunden.)

 

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Sight – ein erschreckender futuristischer Kurzfilm.

Viele haben bereits darüber geschrieben, dass Mensch und Maschine irgendwann zusammenwachsen.

Google Project Glasses – Brillen, die kontextbasiert informationen liefern können, wurden auf der Google I/O im Juli vorgestellt.

Einen Schritt weiter geht das folgende Video. Die Informationen werden nicht mehr über eine Brille, sondern direkt über digitalisierte Augen ins Gehirn geschleust.

Das Ende ist erschreckend. Denn während das Abrufen von Informationen, wie es im Video gezeigt wird durchaus seine positiven Seiten haben kann, ist der Gedanke, der am Ende noch oben drauf gesetzt wird, einfach nur erschreckend. Aber auch das ist nicht unmöglich, wenn „Singularity“ Realität wird.

Dass wir uns bereits auf dem besten Weg in die Singularität befinden, zeigt die ansteigende Nutzung der Smartphones. Jeder, der mit seinem Smartphone unterwegs Informationen googled oder auch nur per Google Maps versucht den Weg zu finden, ist der Singularität einen Schritt näher gekommen. Noch sind es Devices außerhalb des eigenen Körpers. Wenn ich mir aber überlege, wie selten ich mein Smartphone nicht am Mann habe, dann könnte ich mir mein iPhone im Prinzip auch unter die Haut operieren lassen…

 

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Kuriose Impressionen und Echtzeit-Dokumentation vom Dreh eines Road Movies.

Gerade erst neulich berichtete ich von einem Projekt meiner Agentur für den Kunden Deutsche Telekom: „Move On“, ein „User-Inspired“ Road Movie von Asger Leth und Mads Mikkelsen.

Der Filmdreh ist seit etwa 2 Wochen in vollem Gange. In Holland (Rotterdam, Amsterdam) und Österreich (Wien) wurde bereits gedreht. Durch die Move On Reporterin Kitty de la Beche können wir jetzt tolle und manchmal kuriose Impressionen vom Dreh anschauen (was mich freut, denn ich bin leider nicht auf dem Dreh dabei).

Hier ist die Zusammenfassung vom Dreh in Holland:

 

YouTube Preview Image

 

Wie schon beschrieben, gibt es viele User, die Inspirationen zum Film beigetragen haben, einige davon durften die Dreharbeiten am Set besuchen. Einen Gewinner hat Kitty de la Beche sogar zuhause abgeholt. Ein echter Filmfreak, wie man sehen kann:

 

YouTube Preview Image

 

Es gibt aber auch merkwürdige „finds of the day“, die Kitty abfilmt. Wie zum Beispiel der Catering-o-Saurus – ein kleiner Dinosaurier, der anscheinend beim Catering-Wagen mitfährt:

 

YouTube Preview Image

 

Weitere Videos vom Dreh gibt es bei YouTube, die aktuellsten News auf der Move On Microsite, und natürlich twittert Kitty de la Beche die letzten News vom Set und veröffentlicht Bilder auf Instagram.

Aber auch der Regisseur Asger Leth twittert! Es gibt vermutlich wenig Road Movies, die besser in Echtzeit dokumentiert werden.

 

 

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