Archiv für Juli 2010
Vom Dub zum Dubstep
Ich liebe Dub Musik, insbesondere alles vom altbekannten Trojan Label: King Tubby, Lee “Scratch” Perry, die Skatalites, die Upsetters, die Aggrevators, Tappa Zukie, etc.
Dubstep klingt für einen Dub Liebhaber daher nach einer interessanten experimentellen Musikrichtung, die anscheinend Dub mit Dancehall und langezogenen wummernden Bässen vermischt. Aber je mehr ich davon höre, desto weniger überzeugt mich Dubstep.
Aber hört und seht selbst:
A Supermarket in California Dub
Neulich habe ich bereits dazu getwittert, aber irgendwie habe ich vergessen, das auch in diesem Blog zu verewigen: ich liebe “User Generated Content”, wenn es qualitativ hochwertige, experimentelle Dinge wie z.B. dieses Video betrifft – eine musikalische Umsetzung eines Textes von Allen Ginsberg:
Beat Regeneration is an Ale Canaglia project dedicated to all the beatniks.
Original music composed by Ale Canaglia
Einfach großartige Idee und Umsetzung, ein echtes Netzfundstück. Ale Canaglia hat noch weitere Personen und deren Texte aus der Beat Generation in dieser Form umgesetzt, das findet Ihr alles hier in seinem YouTube Channel.
Die Suche nach dem Off.
Ein sehr interessantes Thema in einem Artikel der Frankfurter Rundschau mit dem Titel “Ein Lob der Funkstille”: Können wir heutzutage eigentlich noch für längere Zeiträume Offline gehen, so richtig ohne Internet und Handy?
Anlaß ist das Buch “ohne Netz” von Alex Rühle, der 6 Monate ohne Internet, E-Mail und Smartphone verbracht hat, bzw. ein Buch von Christoph Koch mit dem Titel “ich bin dann mal offline” – Koch hat das Offline Leben allerdings nur einen Monat durchgehalten. Auch der Spiegel titelte letzte Woche zu dem Thema: “ich bin dann mal off”. Ich würde noch nicht mal eine Woche durchhalten, glaube ich. (Versucht habe ich das noch nicht, ich war seit den 90er Jahren keine 5 Tage hintereinander komplett offline.)
Scheint ein wachsendes Bedüfrnis zu sein. Jetzt, wo fast drei Viertel aller Deutschen online sind, ist die kritische Masse für einen Gegentrend erreicht. Steht zumindest in dem Artikel. Ich kann das nicht so recht glauben, denn ein Leben Offline ist viel zu mühselig, als das Menschen das langfristig durchhalten könnten. Auch wenn wir früher so gelebt haben – die Gesellschaft und ihre Ansprüche an eine konstante Verfügbarkeit von Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten machen solch ein Leben heutzutage sehr schwer. Selbst im Urlaub gehen viele ab und an in Internetcafés um Mails zu checken.
Das scheint auch der Tenor in den Büchern zu sein: Schilderungen mühseliger Arbeitsprozesse, Chefs und Kunden, denen das Projekt vorsichtig erklärt werden musste, etc.
Das Gegenargument ist natürlich, dass der Offliner konzentrierter arbeiten kann und mehr bei der Sache ist,
Schließlich ist es der Digital- Süchtige, der nur allzu gern ins Netz zu lustigen Youtube-Filmchen abschweift, Kommentare postet und die Zeit mit Surfen vertut, statt konzentriert zu arbeiten und “kraftvoll durch die Zeit zu kraulen”
Schön formuliert!
Ein paar Zitate aus dem Beitrag sind allerdings etwas überzogen, wie z.B. die folgenden beiden Sätze:
Es werfe jener den ersten Stein, der noch nie aufs Klo verschwunden ist, um auf dem Handy kurz SMS oder E-Mails zu checken.
46 Prozent der erwachsenen Frauen, zitiert Christoph Koch eine Studie, würden eher zwei Wochen lang auf Sex als zwei Wochen lang auf das Internet verzichten. Bei den Männern sind es nur 30 Prozent.
Um die erwähnten Bücher zu lesen, muss man übrigens mal für ein paar Stunden Offline gehen. Vielleicht ist das ja mal ein guter Anfang?
Tron Trailer – muss man ansehen!
OK, echter Nerd-Kram. Aber ich glaube, den Film werde ich mir ansehen. Zumal der auch in 3D erscheinen wird:
Unglaublich realistische Computersimulationen
Mit dem Lagoa Multiphysics 1.0 Simulationsprogramm kann man anscheinend Simulationen von fast jedem Material anfertigen. Sieht unglaublich aus:
Aufschieberitis – wer kennt’s nicht?
Kenn ich:







