Und wir alle so: yeaahh! Der Flashmob in Hamburg!

Ja, ich war dann doch noch da. Auf dem Gänsemarkt, umgeben von lauter ernsthaften Demonstranten für, bzw. anti-Castor, anti-Atomkraft, anti-Schwarzgelb, etc., hat sich tatsächlich eine Art Flashmob gebildet, der nach jedem Satz von Angela Merkel „yeaahh“ geschrien hat. Sehr lustig, wie sich ein völlig unsinniges Internet Meme verbreiten und dann seinen Weg in die Realität schaffen kann. Aber seht selbst, hier ist ein Clip von dem Event:

(Das Video wurde von http://plastikstuhl.de aufgenommen)

Spreeblick hat derweil einen Song aus lauter von Lesern eingesendeten „yeaahs“ komponiert. Auch schön! Sogar Spiegel Online schreibt darüber, angeblich wurden die ernsthaften Demonstranten übertönt, oder, vermute ich, zumindest etwas aus dem Konzept gebracht.

Viele yeaahh-Schreier waren von der Piraten-Partei. Einer ist angeblich von RTL oder RTL2 interviewt worden, es sollte im Nachtjournal erscheinen. Hat das jemand gesehen? Allerdings sollte man hervorheben, dass das Meme nicht von der Piratenpartei erfunden oder verbreitet wurde – die Piraten haben das auf der Veranstaltung mit ihren Flaggen lediglich gekapert, wenn man mir das Wortspiel erlaubt.

(UPDATE: Spreeblick hat eine gute Zusammenfassung der gesamten Flashmob Entwicklung)

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… und alle so: „Yeah!“ – Flashmob in Hamburg?

Die letzten Tage wurde ein Foto durch die Bloggosphäre und Twittersphäre gereicht, das mich immer wieder zum Schmunzeln bringt:

(Flickr Foto von Spanier)

Heute ist es soweit. Die Kanzlerin kommt, und in verschiedenen Blogs wird über einen Flashmob auf dem Gänsemarkt spekuliert. Ich schaffs leider nicht dahin, würde mich aber ebenfalls über eine Bewegtbilddokumentation freuen!

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Apple, mein Macbook und der iGod

Wer meine digitalen Spuren in den letzten Monaten näher verfolgt hat, weiß, dass ich mittlerweile stolzer Besitzer eines MacBooks bin.
Wer meine Tweets gelesen hat, weiß aber auch, dass ich des öfteren sehr geschimpft habe. Weil ich mit meinem MacBook tatsächlich einen Festplattenschaden hatte (die Daten konnte ich gottseidank retten), oder weil ich als versierter Windows User manchmal mit der einfachen Benutzeroberfläche nicht zurecht komme.

Nichtsdestotrotz bin ich auf dem logischen Pfad von iPod über iPhone zu einem Macbook Besitzer und mittlerweile sehr begeisterten Fan dieser Marke geworden.

Soviel zu meiner eigenen Apple Story. Ich hole auch nur deshalb soweit aus, weil mich ein Kollege vor ein paar Tagen auf eine Apple Story beim Stern hinwies. Eigentlich ist es eine Steve Jobs Story. Wobei das – laut Stern – auf dasselbe hinausläuft. Steve wird dort nämlich als iGod bezeichnet. Viel Spaß beim lesen.

(danke für den Link, Mirco)

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Unsinnige Websites können so viel Spaß machen.

Wenn man mal Zeit hat, wenig gezielt durchs Web zu surfen – oder wenn man eigentlich gezielt etwas ganz anderes sucht – dann findet man die unsinnigsten Websites. Gerade erst letzte Woche sind mir wieder diverse Websites aufgefallen. Bei allen drei Sites scheint’s, als ob die Idee zufällig und womöglich nicht ganz nüchternem Zustand entstanden ist.

Die erste ist eine Homage an gutaussehende Damen, die ihre Hunde ausführen und dabei, naja, eben auch saubermachen müssen:

http://hotchickspickingupdogshit.com/

Die zweite Idee ist mit Sicherheit in einem Büro entstanden:

http://scanwiches.com/

Erinnert ein wenig an eine Website, die es vor ca. 8 Jahren mal gab (Catscan) – dann aber verständlicherweise eingestellt wurde.

„Urban Rustic: Roast Peppers, Grilled Chicken, Swiss, Lettuce, on white bread“

Zur dritten Idee hätte ich auch schon oft Fotos beitragen können/wollen. Es dreht sich um Fotos von Autos, die offensichtlicherweise von Idioten geparkt wurden: http://www.iparklikeanidiot.com/ (einige der Fotos zeigen allerdings auch kleine Sportflugzeuge, die anscheinend nicht ganz vorschriftsmäßig „gelandet“ waren.

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Google hat „Prognosen“ zur Wahl 09

Die Daten, die sich bei Google ansammeln, können auf alle möglichen Arten und Weisen aufbereitet und genutzt werden. Wer bei Google Insights for Search mit Keywords spielt, weiß wovon ich rede. Prägnante Beispiele sind „Abnehmen und Kekse„, oder „Vanillekipferl“ – man sieht sofort, wann nach diesen Dingen gesucht wird.

Man kann aber auch mal nachsehen, wie hoch die Zahl derjenigen ist, die nach einer bestimmten Partei suchen. Wenn man diese Ergebnisse miteinander vergleicht, dann ergibt sich ein – wenn auch ungenaues – Bild dafür, was Deutschland zur Zeit für Informationsinteressen hat.

Das hält Google auf einer speziell für die Bundestagswahl ’09 eingerichtete Microsite vor.

Basierend auf Suchanfragen bei Google Deutschland zeigt Ihnen Google Trends das tagesaktuelle Interesse der Deutschen bezüglich der im Bundestag vertetenen Parteien, Spitzenkandidaten und wahlrelevanter Themen.

Bin mal gespannt, wie dieses Tool, das ja ebenso auf die „wisdom of the crowds“ baut, wie die Bundestagswahl ja auch, richtig liegt oder nicht.

PS: wer tatsächlich nach Vanillekipferl sucht – oder zumindest nach Vanille – kann hier fündig werden. Das ist ein neues Projekt von mir, was ich in diesem Blog später noch näher erläutern werde.

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Webcanvas – weltgrößtes kollaboratives Gemälde.

Wahnsinn. Webcanvas soll das größte kollaborative Gemälde der Welt werden. Neuigkeiten zum Voranschreiten gibt es hier.

Theoretisch kann solch ein Gemälde ja über Jahre hinweg entstehen, irgendwann kommt dann der Zeitpunkt, wo die ersten Künstler berühmt geworden oder gestorben sind (oder beides), und man sich rühmen kann mit diesen Künstlern gemeinsam an einem Gemälde gearbeitet zu haben…

(danke, Uli)

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