Virtuelle Nachbarschaftshilfe bei immobilienscout

Als hätten sie es geahnt: Immobilienscout24 hat mir per E-Mail mitgeteilt, dass ich ab Oktober in dieser neuen Community meine neue Nachbarschaft kennen lernen kann.

„Entdecke Deine Nachbarschaft; Lerne Deine Nachbarn kennen; Hilf anderen weiter.“

Trifft bei mir natürlich einen Nerv, schliesslich bin ich ja gerade erst umgezogen. Gut, dass sie mich vorab informiert haben. Als ob sie es gewusst hätten… Moment mal, das haben die natürlich gewusst!

Eigentlich ist das die konsequente Weiterführung von Immoscout. Umzugsplanungshilfen gibt es ja bereits (habe ich mir auch ausgedruckt, aber nicht genutzt), ebenso alles mögliche andere, was man vor und während des Umzugs an Informationen und Kontakten brauchen könnte.

Aber eben nix für die Wochen nach dem Umzug. Es gibt zwar bereits Portale wie New in Town und Meinestadt, und noch viele andere lokale Portale für alles Mögliche, aber keiner von denen weiss doch wirklich, wann jemand Interesse an ihrem Angebot haben könnte. Das mag egal sein für die meisten, die von alleine auf diese Seiten stoßen, die scheinen ja nach solchen Inhalten zu suchen.

Aber wenn irgendeine dieser Plattformen aktiv neue Nutzer anwerben will, dann müssen sie sich der üblichen, teilweise von erheblichen Streuverlusten begleiteten Werbemassnahmen begnügen.

Immoscout hingegen muss nur alle die anschreiben, die eine Wohnungssuche am Laufen hatten und diese eingestellt haben. Die Wahrscheinlichkeit, dass sich in dieser Zielgruppe viele mit neuem Wohnsitz befinden, ist relativ hoch – die Zahl derjenigen, die den Suchagenten aus Frust oder anderen Gründen abgeschaltet haben, relativ gering.

Für Immoscout ist es die ideale Gelegenheit, mit fündig gewordenen Nutzern in Kontakt zu bleiben. Man zieht ja im allgemeinen nicht so oft um, aber dennoch hat es für Immoscout Vorteile: Die Leute empfehlen Immoscout eher weiter, und Immoscout kann den fündig gewordenen Nutzern im Rahmen von Kooperationen weiterhin viel Werbung schicken/präsentieren. Und verdient damit natürlich auch Geld.

Ich habe meinen Suchagenten auch vor einigen Wochen abgeschaltet, schliesslich fand ich ja wonach ich suchte und wollte keine weiteren Bacn E-Mails bekommen. Vielleicht sind sie so auf mich aufmerksam geworden? Ich habe natürlich keine Ahnung, ob ich aus diesem Grund im Verteiler der Ankündigung gelandet bin, oder ob alle diese E-Mail bekommen haben. Aber für Immoscout bin ich momentan genau die richtige Zielgruppe. Und das Angebot ist für mich in diesen Wochen genau das richtige.

Mal sehen, was ich ab Montag geboten bekommen.

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Bornheimer Depot Bautagebuch – 24.09.07

Da ich jetzt in Hamburg wohne, kann ich nicht mehr direkt mitverfolgen, was auf der Baustelle geschieht. Aber Lio hat eine öffentliche Gallerie angelegt, aus der ich mir Bilder picken darf (vielen Dank!).

Hier ist eine Auswahl einiger Statusbilder, sie sind aus mehreren Perspektiven aufgenommen, Lio ist einmal um die Baustelle herumgelaufen. Die Bilder sind allerdings schon fast eine Woche alt. Mea Culpa, aber aufgrund des Umzugs bin ich nicht zum Bloggen gekommen.

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In Hamburg.

Nachdem ich eine Woche lang Kistenberge abgebaut und eine Küche aufgebaut habe, bin ich heute zum Einwohnermeldeamt gefahren, um nach 9 Jahren wieder offiziell Hamburger zu sein. Morgen ist das Auto dran, soll ja auch wieder Hamburger werden. Mal sehen, ob ich dasselbe Kennzeichen wie damals bekommen kann.

Da jetzt das Gröbste vom Umzug geschafft ist, sollte demnächst wieder mehr passieren auf diesen Seiten…

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Mütter im Netz bei Mamiweb.de

In meinem Blog über digitales Marketing hatte ich bereits über die Marketingzielgruppe „Mütter“ geschrieben. Inzwischen gibt es in Deutschland zwei Portale, die genau diese Zielgruppe ansprechen.

Netmoms.de ist momentan das sehr bekannte und viel diskutierte Netzwerk mit berühmten Geldgebern.

Mamiweb.de ist inzwischen allerdings ähnlich groß, seit Mai 2007 haben sie ebenfalls um die 10.000 Mitglieder für sich gewinnen können. 150.000 Besucher tauschen sich jeden Monat auf diese Platform aus, geben sich Tipps und erzählen sich gegenseitig von ihren ersten Erfahrungen mit ihren Babys.

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Viel Information und Kontakt mit Gleichgesinnten – das ist es, was alle jungen Mütter und Frauen, und die es werden wollen, brauchen. Bisher haben sie beim Park-Spaziergang, am Spielplatz oder in der Mütter-Runde ihr Informationsbedürfnis gestillt. Jetzt geht das auch von zu Hause aus, etwa wenn das Kleine schläft: „Mamiweb“ ist das neue kostenlose Online-Netzwerk für Mütter.

Und das scheint generell auf eine große Nachfrage zu stoßen, so zeigt die “Mediascope Europe?-Studie, dass diese Zielgruppe eine hohe Internetnutzung aufweist:

Demnach benutzen 62 % aller europäischen Mütter mit Kindern im Alter von 0 – 18 Jahren regelmäßig das Internet. 75 % der gesamten Zeit, die die Online-Mamis im Internet verbringen, dienen ausschließlich persönlichen Gründen. In Belgien (82 %) und Deutschland (81 %) haben die Online-Mamis den höchsten Grad bei der persönlichen Internetnutzung.

Bisher scheint die Zielgruppe im Web allerdings nicht direkt angesprochen zu werden. Dabei treffen diese Mütter im Zweifelsfall die meisten Einkaufsentscheidungen für Produkte des täglichen Bedarfs. Denn wer entscheidet sich letztendlich für Klopapiermarken, Babynahrung, Putzmittel, Deko-Dinge für die Wohnung, Lebensmittel, etc. Für uns „Werber“ ist eine solche zielgruppengenaue Ansprachemöglichkeit natürlich viel wert.

In Kürze scheint Mamiweb noch größer zu werden. Ich habe neulich mit Gerhard Öllinger (Geschäftsführer von Mamiweb) gesprochen und er sagte mir, dass Mamiweb in ein paar Tagen noch weiter verbessert werden wird. Seit kurzem gibt es eine Chatfunktion, damit sich die Mütter endlich direkt und in Echtzeit austauschen können, und in Kürze soll es für Mitglieder möglich sein, eigene Gruppen zu Themen zu launchen.

Man sollte selbst solche Ideen haben, momentan scheint es viel Potential für diese Zielgruppen fokussierten Web Portale zu geben… Ich wünsche Gerhard und seinem Team jedenfalls viel Erfolg!

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Was macht keinen Spass?

Einer der Macher von JENRIKS24hphoetry (sehr empfehlenswert) hat sich jetzt was neues überlegt: No Fun.

Millionen Autos auf der Welt, und ich hatte ’ne Panne! Millionen Computer da draußen, und meiner ist abgestürzt! Millionen intelligenter Leute, doch ich hab heute nicht einen getroffen!

Auf Deutsch oder Englisch kann man der Welt mitteilen, was man gerade Unlustiges erlebt hat. Warum wollen andere das wissen? Keine Ahnung aber NO FUN macht Spass.

Interessant ist, was ein gewisser „Kurt“ schrieb:

Als ich mit einem Blick auf diese Seite sofort sah, daß selbige die deutsche Miesepetrigkeit nur noch mehr befeuert, anstatt ihr entgegenzuwirken.

Mag ja sein. Aber die meisten Beiträge sind eigentlich eher witzig, verleiten einen zum Schmunzeln. Und ich denke mal genau das war auch der Gedanke dahinter.

Ich hab übrigens gerade keinen Spass beim Packen, denn mir sind die Kartons ausgegangen und ich kann jetzt (21 Uhr) keine neuen holen. Immerhin habe ich 20 Bücherkisten verpackt!

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Bornheimer Depot Bautagebuch – es kann weiter gehen

Klasse, es gibt zwei Möglichkeiten, wie Ihr weiter Bilder vom Bornheimer Depot sehen könnt. Zum einen macht Otto ab und zu Bilder und veröffentlicht sie bei flickr, wie er mir per E-Mail mitteilte.

Zum anderen macht Lio ca. alle 10 Tage Bilder und schickt sie mir, damit ich sie hier hochladen kann.

Somit werde auch ich weiterhin erfahren, wie weit die Bauarbeiten gediegen sind, vielen Dank an Euch beide im Voraus!

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