Wie man Werbung in den Kühlschrank bekommt

Unglaublich. Ich dachte sowas dreistes gibt es nur in Amerika. Jetzt bezahle ich sogar schon dafür, Werbung in meinen Kühlschrank stellen zu dürfen.

Das REWE für seine weiteren eigenen Ja-Produkte Werbung macht, ist ja noch OK. Aber dass ich nun Telekomwerbung in meinem Kühlschrank stehen habe ist nicht lustig.
Da ich nicht weiss, was ich früher für den Liter Milch bezahlt habe, kann ich noch nicht mal sagen, ob die Milch dadurch billiger geworden ist – sprich, ob ich auch einen Benefit davon habe, nun dieses schreckliche Magenta in meinem Kühlschrank zu haben.

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Wie man anhand von Wettervorhersagen zwischen Optimisten und Pessimisten unterscheiden kann

Man kann sich sein Wetter bekanntlicherweise aussuchen. Zumindest was die Vorhersage angeht. Bei der Quelle der Wettervorhersage hat man ja die Wahl, beim tatsächlichen Wetter weniger, aber das ist wohl allgemein bekannt.
Es gibt natürlich Leute, die sich ihr Wetter aussuchen können – aber ich persönlich habe nicht das Geld für die Flugtickets. Daher suche ich mir zumindest meine Wettervorhersage aus. Das ist das Einzige, was ich mir leisten kann und es bringt manchmal sogar genauso viel Spass.

Die Wahl der Wettervorhersage sagt zudem viel über den Charakter aus. Denn Wettervorhersagen sind sehr unterschiedlich, je nach dem, welche Quelle man befragt. Wäre das nicht so, dann gäbe es nur noch halb so viele Smalltalk Gespräche auf der Welt. Naja, zumindest nicht mehr ganz so viele.

Heute sprach ich zum Beispiel mit einer Kollegin, die irgendwo gelesen hatte, dass es am Wochenende schlechtes Wetter geben wird, sogar ein Gewitter.
Die Kollegin hat sich ihre Vorhersage einfach bei der falschen Quelle geholt. Als ich zur Arbeit fuhr, sagte mein Radio, dass es zwar ein wenig schauern wird, aber ansonsten generell gut bleibt.
Schlussfolgerung: ich werde die schriftliche Quelle meiner Kollegin in Zukunft meiden und nur noch meinem Radio vertrauen. Denn ich bin (krampfhafter?) Optimist.

Schön auch zu verfolgen, wie sich wetter.de und wetter.com regelmässig widersprechen, obwohl sie sich doch nur in den letzten 2-3 Buchstaben unterscheiden. Ich habe beschlossen, in Zukunft nur noch auf .com zu vertrauen. Das Wetter ist dort einfach besser, zumindest was die Vorhersage angeht. Ist ein wenig wie mit Horoskopen, oder?

Schade, dass beide, sowohl .de, wie auch .com für dieses Wetter Gewitter vorhersagen, ganz entgegen meinem Radio. Vielleicht sollte ich generell mehr auf das gesprochene Wort geben?

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blogging Frequenz

Zugegeben, es ist mein erstes Jahr als Blogger. Somit habe ich noch nicht festgestellt, wie sich die Jahreszeiten auf mein Blogging verhalten auswirken. Angefangen habe ich (zuerst mit meinem anderen Blog: Web Jungle) im Januar und habe bis April sehr fleissig gebloggt. In diesen Monaten hatte ich Zeit, denn es war kalt und ungemütlich draussen.

Jetzt ist es Juni und mein Balkon ist sehr viel interessanter als der PC. Auch die Strassencafés locken verführerisch.

Es wundert mich allerdings, dass sehr viele Blogger dennoch mit unverminderter Frequenz Einträge bloggen. Wohnen die jenseits des Sommers? Oder sind sie schon so lange dabei, dass es „gar nicht anders geht“? Werde ich nächsten Sommer ebenso handeln?

Abwarten. Und zurück auf den Balkon gehen, weiter gemütlich Weisswein in lauer Sommerluft trinken.

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Ich liebe Beachclubs

Ich glaube, jeder hat es jetzt gemerkt. Seit ca. 2 Jahren gibt es in Deutschen Städten Beachclubs. Keine Ahnung, in welcher Stadt es anfing. Mittlerweile gibt es aber in jeder größeren Stadt diese Clubs. Glaube ich zumindest.
In Frankfurt gibt es zwei (in Hamburg sogar drei!). Den Galerie Beachclub und den King Kamehamea Beachclub. Das sind die beiden Platzhirsche, was Diskos angeht und auch als Beachclubs machen sie sich ordentlich Konkurrenz. Ähnlich ist es wohl auch in Frankfurt, wo das Lago Bay zum Cafe Lago gehört (bei den anderen weiss ich es nicht so genau).

Der Galerie Club besticht durch seine Übersichtlichkeit (nur ein Volleyball-Feld plus ein paar Bars und eine Tanzfläche drumherum). Und er zeichnet sich durch einen ständigen Tussen-Alarm aus. Ebenso wie anabolide, Weisshaar-gespikte Schönlinge. Etwas prollig, alles in allem.

Der King K Beachclub macht dagegen einen sehr viel besseren Eindruck. Sehr viel größer, mit 3-4 Volleyball Feldern, einer riesigen Tanzfläche und vielen unterschiedlichen Flächen mit Strandkörben, Lounge-Sofa Gruppen, Himmelbett ähnlichen Lounge-Liegen, und noch vieles mehr. Der Club ist riesig, dennoch kann man überall die Beschallung des DJs geniessen – tagsüber schöne Lounge Musik, am Abend schnellere Housemusik zum Tanzen.

Eben super: Für einen Tag, zumindest für ein paar Stunden, hat man so das Gefühl, im Urlaub zu sein. Club Urlaub am Mittelmeer, oder so. Wenn man sich so hinsetzt, dass man die Frankfurter Skyline nicht sehen kann.

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Wer braucht denn Urlaub?

… wenn es „Balkonien“ gibt.

Genau genommen ist das ein Sch**** Wort, das schon längst mal zum Unwort des Jahres hätte werden sollen. Aber die Leute sagen es immer noch (auch ich neulich wieder, aus Versehen) und grinsen dann dabei, als wenn sie tatsächlich erwarten, dass man es ebenfalls amüsant finden könnte.

Dieses Wochenende habe den „Urlaub“ auf dem Balkon allerdings sehr genossen. Habe Samstag und Sonntag jeweils mehrere Stunden auf dem Balkon gesessen. Dabei habe ich festgestellt, dass man in Frankfurt durchaus sehr schnell Farbe bekommen kann. Ich sehe aus, als wäre ich eine Woche am Mittelmeer gewesen.
Morgen werde ich mit in der Firma sicherlich den einen oder anderen Kommentar anhören müssen.

Der Sommer ist endlich da. Bis zum nächsten Wochenende sind die Temperaturen zwischen 27 und 31 Grad.

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