Offline
Flashmobs haben es jetzt zu einer eigenen Fernsehserie gebracht.
Das Phänomen Flashmob ist noch nicht sehr alt, und erst recht noch nicht sehr lange in der breiten Öffentlichkeit bekannt.
Der erste größere Flashmob, dessen Video Dokumentation quer durchs Netz geschickt wurden und an den ich mich erinnern kann, war “Frozen Grand Central” von Improv Everywhere (28 Mio Views bis heute):
Der erste Marketing-Flashmob, an den ich mich erinnern kann, war der von T-Mobile UK (mit sogar 31 Mio Views bis heute!)
(Die Ähnlichkeit beim Setup ist bestimmt rein zufällig entstanden …)
Jetzt ist es soweit: Flashmobs werden in die breite Masse getragen. Ab dem 3. November läuft auf Pro7 eine neue Sendung: „Flash! Der größte Moment deines Lebens“.
Ahnungslose Einzelpersonen werden mit Flashmobs überrascht, aus denen dann Heiratsanträge und ähnliches entstehen. Klingt wie eine Neuauflage von “Verstehen Sie Spaß” und “nur die Liebe zählt”.
Wirklich schade. Damit verlieren Flashmobs ihren Charme als dezentral organisierte, anonyme Underground Aktion.
(via 2nullig)
Die Suche nach dem Off.
Ein sehr interessantes Thema in einem Artikel der Frankfurter Rundschau mit dem Titel “Ein Lob der Funkstille”: Können wir heutzutage eigentlich noch für längere Zeiträume Offline gehen, so richtig ohne Internet und Handy?
Anlaß ist das Buch “ohne Netz” von Alex Rühle, der 6 Monate ohne Internet, E-Mail und Smartphone verbracht hat, bzw. ein Buch von Christoph Koch mit dem Titel “ich bin dann mal offline” – Koch hat das Offline Leben allerdings nur einen Monat durchgehalten. Auch der Spiegel titelte letzte Woche zu dem Thema: “ich bin dann mal off”. Ich würde noch nicht mal eine Woche durchhalten, glaube ich. (Versucht habe ich das noch nicht, ich war seit den 90er Jahren keine 5 Tage hintereinander komplett offline.)
Scheint ein wachsendes Bedüfrnis zu sein. Jetzt, wo fast drei Viertel aller Deutschen online sind, ist die kritische Masse für einen Gegentrend erreicht. Steht zumindest in dem Artikel. Ich kann das nicht so recht glauben, denn ein Leben Offline ist viel zu mühselig, als das Menschen das langfristig durchhalten könnten. Auch wenn wir früher so gelebt haben – die Gesellschaft und ihre Ansprüche an eine konstante Verfügbarkeit von Informationen und Kommunikationsmöglichkeiten machen solch ein Leben heutzutage sehr schwer. Selbst im Urlaub gehen viele ab und an in Internetcafés um Mails zu checken.
Das scheint auch der Tenor in den Büchern zu sein: Schilderungen mühseliger Arbeitsprozesse, Chefs und Kunden, denen das Projekt vorsichtig erklärt werden musste, etc.
Das Gegenargument ist natürlich, dass der Offliner konzentrierter arbeiten kann und mehr bei der Sache ist,
Schließlich ist es der Digital- Süchtige, der nur allzu gern ins Netz zu lustigen Youtube-Filmchen abschweift, Kommentare postet und die Zeit mit Surfen vertut, statt konzentriert zu arbeiten und “kraftvoll durch die Zeit zu kraulen”
Schön formuliert!
Ein paar Zitate aus dem Beitrag sind allerdings etwas überzogen, wie z.B. die folgenden beiden Sätze:
Es werfe jener den ersten Stein, der noch nie aufs Klo verschwunden ist, um auf dem Handy kurz SMS oder E-Mails zu checken.
46 Prozent der erwachsenen Frauen, zitiert Christoph Koch eine Studie, würden eher zwei Wochen lang auf Sex als zwei Wochen lang auf das Internet verzichten. Bei den Männern sind es nur 30 Prozent.
Um die erwähnten Bücher zu lesen, muss man übrigens mal für ein paar Stunden Offline gehen. Vielleicht ist das ja mal ein guter Anfang?
Verlosung eines MyDays Gutscheins für ein SkyDinner.
Wo wir schon beim Thema Geschenke sind, kann ich auch über das andere Päckchen berichten, was ich erhalten habe.
Wie einige andere Blogger auch habe ich letzte Woche einen mydays Gutschein für ein “Dinner in the Sky” bekommen, verpackt in einer aufwendigen Box, inkl. gedrucktem Erlebniskatalog für die Saison 2009/2010.
Warte mal – wieso eigentlich ein gedruckter Erlebniskatalog? Ich bin doch im Web unterwegs, auf der Website gibt es die Angebote doch auch zu sehen? (Das Porto hätten sie sich sparen können.)
In meinem Fall hätten sie sich auch das Geschenk sparen können (trotzdem vielen Dank!), denn ich habe – jetzt gebe ich es öffentlich zu – Höhenangst. Ich habe mir die Fotos angesehen, das wäre nix für mich, ganz sicher nicht.
Daher habe ich mich dazu entschlossen, den Gutschein zu verlosen. Wer diesen Gutschein haben möchte, trage sich bitte in den Kommentaren ein, ich verlose diesen Gutschein dann am Sonntag, 7. Juni um 20 Uhr unter allen Kommentatoren, die Ihr Interesse bekundet haben.

Wer wissen möchte, wieviel dieser Gutschein “gebraucht” wert ist, kann sich z.B. bei dieser oder dieser ebay Auktion schlaumachen. Andere scheinen ihren Gutschein dort zu verkaufen. “Neu” kostet das Dinner übrigens 99,- Euro!
Wenn der Gewinner dann (bitte) noch über das Dinner berichtet, dann hat sogar MyDays etwas davon
Der Gutschein für eine Person ist bis zum 09.08.2009 gültig und kann für folgende Locations eingelöst werden:
21.05 – 24.05.2009 Köln
12.06 – 14.06.2009 Frankfurt am Main
26.06 – 28.06.2009 München
17.07 – 19.07.2009 Berlin
07.08 – 09.08.2009 Hamburg
Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen, insbesondere weil das ja eine private Verlosung ist.
Twitter Tweets – abgedruckt in Offline Medien
Bei Twitter geht es ja bekanntermaßen um die schnelle digitale Kommunikation von Statusmeldungen zum “hier&jetzt”. Umso verwunderlicher ist daher die Idee von @weltkompakt, in der Printausgabe der Zeitung zwei “Tweets des Tages” zu veröffentlichen. Wozu?

Also dachte ich mir, ich fotografier und twittere das mal, denn da gehörts ja hin
Wasserball von Greatnet, vielen Dank.
Nach meinem komlett verregneten “Sommerurlaub” in Schottland habe ich einen A5 Umschlag mit einem Wasserball von Greatnet.de gefunden. Sonst stand nix dabei, nur der Ball mit der URL drauf.
Natürlich bin ich sofort ins Netz, habe mir die Website angesehen, stundenlang an einem positiven Review gefeilt und werde hier nun jede Menge Werbung für Greatnet.de posten, weil, ich find den echt toll, den Wasserball
Zumindest scheinen viele andere Blogger das Gefühl gehabt zu haben, sofort was über Greatnet.de schreiben zu müssen. Netznews hat sich z.B. die Mühe gemacht, das Ding zu fotografieren und andere Blogger aufzulisten, die den Ball auch bekommen haben. Auch Seba Müller hat ein Foto im Blog.
Im Grunde genommen hat Greatnet.de wahrscheinlich sein Ziel erreicht. Jede Menge Blogposts (unter anderem ja auch von mir), in den meisten Blogposts auch ein Link. Und bei einigen vielleicht auch ein paar Sätze darüber, was Greatnet.de eigentlich macht. Dazu schreibe ich jetzt mal nichts.
Den Wasserball hätte ich in Stirling/Glasgow übrigens gut brauchen können, soviel Regen habe ich sogar hier in Hamburg schon lange nicht mehr erlebt.
Wieder zurück aus Schottland, und um eine Lektion schlauer.
Dass Wechselstuben an Flughäfen nicht unbedingt die besten Wechselkurse bieten, ist allgemein bekannt. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, viele Euros für die übrig gebliebenen 10 Pfund zu bekommen.
Was ich nicht gedacht hätte: die Wechselstuben am Flughafen Hamburg bieten sehr unterschiedliche Beträge für 10 Britische Pfund. Das mag natürlich an den Wechselkursen, sicherlich aber auch an den Gebühren liegen.
Fakt ist jedenfalls, dass Travelex im 1. Stock des Terminals 2 in Hamburg ganze 10,23 Euro bot, während die Reisebank im Erdgeschoss nur 8,58 Euro zahlen wollte. Das ist ein Unterschied von fast 20 %! Man stelle sich vor, ich hätte 100 Pfund tauschen wollen!
Zur Verteidigung der Reisebank (wo ich zuerst war und schon umgetauscht hatte) muss man allerdings sagen, dass sie mir das Geld anstandslos zurückgezahlt haben, nachdem ich ihnen erklärt habe, dass ich lieber bei Travelex umtauschen möchte.
Die rote Tür in Edinburgh, Schottland
Die Reise nach Schottland nähert sich fast dem Ende – mit einem Höhepunkt heute abend: Das Spiel Deutschland-Türkei, das ich hier in irgendeinem Pub sehen werde.
Apropos Tür: Gestern in Edinburgh habe ich ein Foto von einer roten Tür in einem alten Gebäude auf der Royal Mile in Edinburg gemacht, weil mich die intensive Farbe so faszinierte. Als ich mir das Bild abends am Computer ansah, musste ich feststellen, dass das Bild überblichtet ist und die Tür dadurch aussieht, als hätte ich sie nachträglich in Photoshop eingefärbt:

City Tourismus ist übrigens sehr anstrengend, wenn man keine dieser spiessigen Bus Touren machen will. Und da ich Edinburgh schon kannte, hatte ich eher das Gefühl, mit einer Checkliste in der Hand nachzusehen, ob noch alles am rechten Platz ist.
(Die restlichen Fotos werde ich in den nächsten Tagen bei flickr hochladen.)







