Mix the City von Kutiman: Hamburg

Schon mehrfach habe ich in diesem Blog über den Videokünstler Kutiman berichtet. Das letzte Mal über ein Kutiman Meshup über Tokyo.

Jetzt hat sich der Künstler mit der schönsten Stadt der Welt befasst, seht selbst:

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Den Drummer Oded Kafri habe ich tatsächlich öfters an verschiedenen Orten der Hamburger Innenstadt trommeln sehen. Eine unglaubliche Show für einen Einzelkünstler, war jedes Mal sehenswert.

 

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Das New York City WiFi Orchester

Man nehme mehrere Straßenmusiker, die quer verteilt in New York stehen. Dazu einen Dirigenten, der irgendwo zentral in einem Park steht. Man verbinde die Musiker mit dem Dirigenten per Laptops mit WebCam über das anscheinend überall verfügbare WLAN – und Voilá, das virtuelle digitale Orchester steht.

 

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Das Setup, die ganze Idee ist eine Blaupause für eine Werbeidee irgendeines Telekommunikationskonzerns. Bin gespannt, wann wir das erste „Viral“ eines solchen Unternehmens mit solch einer Idee sehen werden.

 

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Kutiman in Tokyo

Kutiman ist wieder da. Schon 2009 und 2011 hatte ich über die fantastischen YouTube Music Mashups berichtet. Scheint, als werde ich alle 2 Jahre auf Kutiman aufmerksam. Oder er ist nur alle 2 Jahre produktiv. Dieses Mal ist es ein Mashup der Sounds und Sights von Tokyo:

 

Musician and video artist Kutiman remixes the sights, sounds and music of Tokyo into one incredible piece. This is the first in a new series of original shorts from PBS Digital Studios.

 

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(Via Blogrebellen)

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Ich bin bereit für eine Kultur-Flat.

 

Die Kulturflatrate ist seit längerem ein Thema. Für mich schleicht sich so etwas wie eine Kultur-Flat allmählich wie von selbst in mein Leben ein. Einfach nur, weil es mittlerweile die richtigen Angebote gibt.

 

Meine Musik höre ich – natürlich – bei Spotify, wie die meisten anderen meiner (Facebook-) Freunde auch. 10 Euro im Monat und man kann aus 20 Mio. Songs unbegrenzt Musik hören. Bei meinem Musik-Konsum und der konstanten Neugier nach neuen Musikstücken ist Spotify für mich ein Selbstgänger.

 

Spotify Screenshot

 

Hörbücher lade ich schon seit fast 7 Jahren konstant bei Audible runter. Streng genommen ist es keine Flatrate, allerdings nahe dran: ich habe damals, als Audible neu war, ein Abo abgeschlossen, mit dem ich jeden Monat für nicht mehr als 15 Euro 2 Hörbücher runterladen kann. Mehr schafft man (oder ich) sowieso nicht pro Monat, insbesondere, wenn man jede Woche zusätzlich diverse regelmäßige Podcasts hört).

 

audible

 

Seit wenigen Tagen habe ich nun auch eine echte Filme- und Serien-Flat bei Watchever. Auch hier zahle ich (nach den 30 Tagen Testphase, in denen ich mich noch befinde) nur 10 Euro pro Monat für eine unbegrenzte Flat. Im Gegensatz zu Spotify (20 Mio Songs) gibt es hier keine Angaben über die Größe der Online-Videothek. Das Angebot hat offensichtlich nicht die allerneusten Filme und Serienstaffeln, aber zur Zeit reicht es mir als Gelegenheitsgucker. Ähnlich wie bei Spotify kann man Filme und Serien auch für den Offline Modus auf dem iPhone oder iPad downloaden.

 

watchever

 

Was mir für eine – zumindest meine Zwecke – vollständige digitale Kultur-Flat fehlt, ist eine ebook-Flatrate. Ein Angebot von Amazon wäre mir am liebsten, seitdem ich ein Kindle Paperwhite besitze. Vielleicht liest jemand von Amazon dies, bitte, und handelt entsprechend?

Wird sich dieses Model über alle Branchen und Anbieter durchsetzen können? Man könnte für 35,- bis 50,- pro Monat locker die wichtigsten Contentformate abdecken und wäre damit gut bedient. Wenn man dann noch GEZ (muss wohl sein) und Kabelgebühr (dito) bemischt, dann könnte man für ca. 70-80,- Euro im Monat den größten Teil des Contentbedarfs eines normalen Haushalts abdecken, grob geschätzt. Ist das zu viel?

 

 

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Download Begrenzung bei Spotify Mobile App für Offline Playlisten!

 

Nur wer selber testet wird schlau. Seit ca. 5 Monaten bin ich großer Spotify Fan, wurde relativ schnell zum zahlenden User. Ich höre quasi ständig Musik. Unterwegs, im Büro, zuhause, im Auto, überall.

Da ich nun auf Reisen ins Ausland gehen werden, wollte ich mir das iPhone noch mal so richtig voll laden. Erstaunlicherweise musste ich gerade feststellen, dass Spotify eine Begrenzung für die Zahl der Offline Songs eingezogen hat.

 

Spotify Offline Begrenzung

 

Leider lassen sich meine Playlisten nicht so schnell aufaddieren und eine Gesamtzahl an Songs bekommt man nirgends angezeigt. Grob überschlagen dürften es aber nicht mehr als ca. 3.000 Songs sein. Über iTunes hätte ich deutlich mehr auf das iPhone laden können.

Klar, 3.000 Songs sind für die meiste Zeit genug. Schliesslich verbringt man (ich) selten so viel Zeit offline, wie es dauern würde, 3.000 Songs zu hören.

Man merkt es also erst, wenn man in den Urlaub fährt und sehr viel Musik mitnehmen möchte, weil man nicht im Voraus weiss, was man alles hören wollen wird.

 

 

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Eine Studie beweist das Offensichtliche: Moderne Musik ist lauter und langweiliger als früher.

Neulich habe ich mir bei Spotify die Top 100 Charts aus Deutschland angehört und war wenig „amused“. Eine einzige Einheitsbrei-Suppe. Schon öfter habe ich mich gefragt, warum so viele der heutigen Songs so langweilig sind. Habe das aber immer damit abgetan, dass die Charts eben für die Teens von heute sind und ich aufgrund meines fortgeschrittenen Semesters lieber olle Kamellen höre.

Jetzt ist mein Gefühl bestätigt worden. Moderne Musik ist langweiliger geworden.

Eine Studie beweist, dass Musik heutzutage aus immer weniger Akkorden besteht, die Loudness-Level angehoben sind und weniger Instrumente genutzt werden.

we prove important changes or trends related to the restriction of pitch transitions, the homogenization of the timbral palette, and the growing loudness levels. This suggests that our perception of the new would be rooted on these changing characteristics. Hence, an old tune could perfectly sound novel and fashionable, provided that it consisted of common harmonic progressions, changed the instrumentation, and increased the average loudness

Auf der verlinkten Website werden zusätzlich viele Grafiken gezeigt, die Erkenntnisse visualisieren.

Ob sich dieser Trend jemals umkehren wird? Meiner Meinung nach ja, und zwar dann, wenn die Charts wieder vermehrt die Werke echter Künstler repräsentieren und nicht die Auswüchse einer sterilen durchgeplanten Musikmaschine, wie es die Musikverlage mittlerweile zu bevorzugen scheinen.

Da ich zur Zeit sowieso sehr begeistert von Musik-Geschäftsmodellen wie Spotify bin, hoffe ich natürlich, dass die alten Geschäftsmodelle der Musikbranche („wir transportieren Plastikscheiben mit Musik von A nach B“) durch innovativere Modelle komplett abgelöst werden – und dass das auch einen Schub für die Vielfalt der Musik und der Künstler bedeutet.

Ich glaube sowieso nicht mehr, dass man in 10 Jahren noch CDs kauft. Allenfalls Sammler, die die Dinger im Regal stehen haben wollen (ein Grund, weshalb ich z.B. auf immer und ewig Bücher kaufen werde).

Dienste wie Spotify könnten in Zukunft selbst zum Label werden. Und im Long Tail von Nischen-Musik quasi alles anbieten. Schon jetzt gibt es über 15 Millionen Songs, das Interface ist aber dennoch sehr übersichtlich. Es ist also noch „Platz“ für Millionen weiterer Künstler.

Theoretisch könnte Spotify (oder Napster, Simfy, etc.) also einen ähnlichen Weg gehen, wie Amazon mit dem Amazon Kindle Direct Publishing, wo sich jeder Schreiberling seiner Nischen-Leserschaft präsentieren kann.

So könnten sich mit etwas Glück und der richtigen Entwicklung in Zukunft wieder sehr viel mehr Nischen-Künstler in meinem Spotify Stream breit machen, und auch moderne Musik wieder interessanter für mich (und die Wissenschaftler) werden.

Wie man dann in Zukunft, in Zeiten einer extremen Fragmentierung des Musikmarktes, noch Charts ermitteln will, oder welche Aussagekraft diese haben, wird sich zeigen.

(bei n-tv gefunden.)

 

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