Wearable Tech: das Polo Tech Shirt von Ralph Lauren

Der Trend „Wearable Technologie“ nimmt zu. Jetzt hat die erste Luxusmarke ein Gadget rausgebracht: Das Polo Tech Shirt von Ralph Lauren.

Das Hemd hat Silberfäden eingewebt und misst Distanz, verbrannte Kalorien, Bewegungsintensität, Puls und Stresslevel.

 

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Ich schätze, dass in wenigen Jahren fast jeder irgendein „Wearable Tech“ Gerät trägt um irgendwas an sich zu messen.

 

 

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Google Glasses bei der Gadget Night Hamburg

 

Zur Gadget Night in Hamburg soll jeder ein Lieblings-Gadget seiner Wahl mitbringen, das man den anderen vorstellt. Auf der heutigen Gadget Night hatte Stefan Keuchel von Google einen der Prototypen des bereits mit Spannung erwarteten Google Glass dabei und stellte diesen allen vor. Wie man sich denken kann, wollte jeder die „Brille“ an- und ausprobieren und Stefan erklärte wieder und wieder sehr geduldig alle Features.

Bis jetzt kann die „Brille“ nicht viel. Ungefähr 6 bis 8 Befehle (wir haben nicht alle gezeigt bekommen). „OK Glass, take a picture“ war das erste, was jeder ausprobieren durfte. Als nächstes konnte man wahlweise fragen, wie alt David Bowie ist, oder wie das Wetter in Hamburg ist.

Leider war es sehr laut in der Kopiba, so dass Google Glass mich manchmal nicht verstanden hat, und ich auch nicht gehört habe, wie mir Google Now die Ergebnisse meiner Anfragen vorgelesen hat.

 

Google_Glas

 

Eine meiner zentralen Fragen hat sich heute geklärt: ich kann normalerweise mit meinen Kontaktlinsen nicht im absoluten Nahbereich von 3-4 Zentimetern scharf sehen. Das war jedoch überhaupt kein Problem, ich konnte den Daumennagel großen Bildschirm sehr gut scharf sehen. Keine Ahnung, wie Google das gelöst hat. Für Brillenträger wird allerdings noch an einer Lösung gearbeitet. Die Gadget Night Gäste mit Brille gingen heute leer aus und konnten Glass nicht ausprobieren.

Übrigens: Die „Brille“ hat keine Gläser, es ist nur ein Gestell um den kleinen Bildschirm zu halten.

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Ideen für Google Glass Anwendungen

 

Die Google I/O ist in Kürze und jeder wartet gespannt darauf, wie Google die Story der Google Glasses weiterspinnt. Eine Creative Agency in Toronto hat sich ein paar Anwendungen überlegt, die allesamt heute schon möglich wären (vorausgesetzt die Batterieleistung spielt mit):

 

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Das sind einige der Anwendungen:

  • Navigieren beim Fahrradfahren per Google Maps und GPS
  • Dabei dann sogar noch Mails beantworten
  • In Verbindung mit einem NFC fähigen Smartphone bezahlen
  • Produkte im Laden scannen und Preise vergleichen
  • Produkte im Supermarkt scannen, in einen virtuellen (und den realen) Einkaufskorb legen und dann an der Kasse bezahlen
  • Taxi bestellen und per Google Map Ankunft verfolgen
  • Speakernotes während einer Präsentation
  • Fitness-Apps und Schrittzähler bedienen
  • Notruf inkl. Videochat tätigen
  • Musiknoten beim Gitarre spielen einblenden und Akkorde überprüfen
  • In der Bar beim Gespräch trotzdem den Spielstand der Lieblingsmannschaft mitbekommen
  • Als zweiter Screen bei Videospielen
  • Als Fernbedienung für Google TV

 

Vieles erscheint sehr offensichtlich. Man nimmt irgendeine Smartphone Anwendung und verändert sie so, dass ein Screen direkt vor dem Auge Sinn damit macht. Der Zauber wird jedoch, wie so oft, bei den Anwendungen liegen, die eine Veränderung vom Alltagsverhalten hervorrufen. Das haben uns schon die Smartphones gezeigt.

Schade nur, dass es in Deutschland vermutlich lange dauern wird, bis diese Art der Technologie erlaubt sein und Fuss fassen wird. Datenschutz sei Dank.

Hier gibt es mehr Informationen dazu.

 

 

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Das Internet der Dinge. Das RWE Smarthome

 

Seit dem Cybermonday bin ich stolzer Besitzer des RWE Smarthome. Eine Steuerungsanlage für die eigene Wohnung. Steckdosen und Heizkörper lassen sich per Remote steuern, über ein Laptop, ein Handy, iPad – alles was eine Internetverbindung hat. Das geht sogar von unterwegs. Zumindest die ersten 2 Jahre kostenfrei, danach kostet es 14 Euro pro Jahr (kann man sich, denke ich, leisten).

 

RWE Smarthome
RWE Smarthome

 

Kollege Timo Pelz hat im Übergrün Blog einen ausführlichen Testbericht geschrieben und mir damit viel Arbeit abgenommen. Schaut Euch den Post an, es lohnt sich!

Ich stimme seinen Punkten komplett zu. Bin ebenfalls ein großer Fan geworden. Zwei Dinge gibt es, die mir allerdings aufgefallen sind, die in seinem Bericht fehlen:

Die iPhone App (und teilweise auch die iPad App) haben manchmal Schwierigkeiten, sich mit dem System zu verbinden. Das führt oft soweit, dass man die App komplett neu installieren muss, was natürlich äußerst ärgerlich ist. Auch dauert das Laden oft lange, sodass man schneller am Heizkörper ist und ihn manuell runterregelt, als dass man das gemütlich vom Sofa aus macht. Aber im Endeffekt geht es ja auch eher um die Profile, sowie die Fernsteuerung von unterwegs.

Der zweite Punkt betrifft einen der Heizungsthermostaten: es kommt oft vor, dass dieser es nicht schafft, die Heizung runterzuregeln, warum auch immer. Ich habe das ohne Erfolg an mehreren Heizungen probiert, das muss am Thermostat liegen. Werde ich also demnächst einschicken müssen.

Ansonsten eine wunderbare Sache, die meinem Leben schon wieder ein Stück mehr Science Fiction bereitet hat.

 

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NikeFuel Missions – Ein Spiel für das Nike Fuelband

 

Ja, ich habe das Nike Fuelband schon seit längerem. Und ja, so langsam wird es langweilig.

Just in Time hat Nike ein Spiel entwickelt, mit dem man das Fuel Punkte sammeln interessanter machen kann: Die NikeFuel Missions.

Bei den Missionen geht es für den Spieler darum, innerhalb einer bestimmten Zeit eine vorgegebene Anzahl an Fuel Punkten zu sammeln. Natürlich steigt man mit jeder erfolgreichen Mission auf, und erfährt immer höhere Schwierigkeitsgrade.

Hier ist ein Trailer:

 

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Und hier kann man sich ein paar Screenshots dazu ansehen.

 

 

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Der 4 Hour Chef – Meta Learning von Tim Ferris

Nächste Woche erscheint das neue Buch von Timothy Ferriss: The 4-Hour Chef (Der 4 Stunden Koch). Das dritte Buch in der bisher sehr erfolgreichen „4 hour“ Serie.

Der Titel ist etwas irreführend, denn in dem Buch geht es gar nicht primär darum, Kochen zu lernen. Stattdessen dreht es sich um ein Konzept, das Tim Ferriss als „Meta Learning“ bezeichnet. Eine Methode, wie man (fast) alles innerhalb von 6 Monaten lernen kann. Dass Tim Ferriss dieses Konzept selbst nutzt, hat er schon mehrfach bewiesen, wie er zumindest behauptet.

Nach  der Lektüre seiner vorigen Bücher, deren Inhalte relativ fundiert erschienen, glaube ich auch, dass er eine gute Methode gefunden hat, alles Mögliche innerhalb kürzester Zeit zu lernen. Andererseits halte ich Tim für außerordentlich schlau und bin mir sicher, dass viele seiner Ideen und Vorschläge für die meisten Menschen da draußen nicht umsetzbar sein werden. Hier ist ein Video, in dem erklärt wird, worum es bei The 4-Hour Chef geht.

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Das Buch erscheint übrigens am 20. November bei Amazon – und fast ausschliesslich bei Amazon. Da Ferriss diesen Verlag ausgewählt hat, wird er anscheinend von allen anderen Verlagen in den USA boykottiert.

 

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Erste Erfahrungen mit dem Nike+ Fuelband

Es gibt Gadgets, die braucht man nicht, die sind aber dennoch so geil, dass man sie unbedingt haben muss.

Das Nike+ Fuelband ist solch ein Gadget. Man konnte es in Europa bislang nur in London kaufen, ich hatte das Glück, dass es mir jemand mitgebracht hat.

 

 

Der Leitspruch für das Fuelband ist „Mach das Leben zu Deinem Sport“. Denn es ist nicht für eine bestimmte Sportart gedacht. Es ist für eine ernsthafte sportliche Nutzung im Prinzip sogar ungeeignet, denn es misst nichts Konkretes. Weder den Puls, noch die echte Schrittzahl, noch sonst irgendwas.

Das Nike+ Fuelband trägt man am Handgelenk und dort misst es lediglich die Bewegungshäufigkeit des Arms. Man könnte also den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, wild den rechten (oder linken) Arm schütteln, und würde einen fantastischen Fuel Punktestand erreichen.

Die Fuelband Spezifikationen laut Nike Website:

  • Das Fuelband gibt es in drei Größen S, M, L, inkl. Adapter für Zwischenstufen
  • Der Akku hält 4-5 Tage
  • Es ist wasserfest, man kann damit duschen, aber nicht tauchen oder schwimmen.
  • 3-Wege Bewegungssensor ermittelt die Aktivitäten
  • Das Display besteht aus 100 weissen LEDs und 20 Farb-LEDs
  • Synch mit iPhone über Bluetooth

 

 

Wenn man auf die Taste des Fuelbands drückt, hat man die folgenden „Menüpunkte“ zur Auswahl:

  • Fuel: die Punktzahl des Tages. Noch ist mir schleierhaft, welche „Währung“ die Punktezahl hat.
  • Cals: die Kalorien, die man verbraucht hat. Man gibt in der Software Größe, Alter und Gewicht ein. Der Rest errechnet sich aus der ominösen Fuel-Punktezahl, schätze ich.
  • Steps: auch die Zahl ist irgendwie mysteriös – schliesslich trägt man das Fuelband am Arm. Oder ich habe etwas Essentielles nicht kapiert.
  • Time: natürlich kann man das Fuelband einfach nur als Uhr nutzen.

Das Display, auf dem diese Informationen erscheinen ist bemerkenswert: in normalem Zustand sieht das Fuelband aus wie ein unscheinbarer Gummiring. Erste wenn die LEDs aufleuchten, sieht man, dass es überhaupt ein Display gibt.

Während das Fuelband im Prinzip nur ein „Datensammler“ mit einem Funky-Display ist, liegt der echte Mehrwert in der Software der Begleitgeräte. So kann man natürlich über den PC/Mac alle Daten auswerten, viel spannender ist allerdings die iPhone App, denn die kann man auch unterwegs synchronisieren.

Bisher lässt sich das Fuelband nur mit iOS 5, also mit dem iPhone synchronisieren. Das erfolgt über Bluetooth und ermöglicht eine Menge Aktivitäts-Auswertungen über die iPhone App:

 

 

Auf dem ersten Screen sieht man den täglichen Punkte-Zwischenstand, inkl. der verbrauchten Kalorien, Steps, etc. Die Tagesziele an Fuel Punkten kann man individuell einstellen. Der erste Vorschlag sind 2.000 Punkte, allerdings erreicht man die sehr schnell, habe ich gemerkt. Deshalb werde ich vermutlich auf 3.000 Punkte hochreizen, denn das könnte an Tagen wie heute (um 22.:11 Uhr:  2.776 Punkte) eine Herausforderung werden.

Ähnlich wie bei der Nike+ Running App gibt es Animationen, die mich anfeuern sollen. Pures Gamification – in jeder Hinsicht bei diesem Gadget. Nach drei Tagen habe ich zum Beispiel 10.000 Fuel Punkte erreicht, die Animation dazu sah so aus:

 

   

 

Und was wäre eine solche App ohne verschiedenste grafische Auswertungsmöglichkeiten der täglichen, wöchtentlichen, monatlichen – sogar jährlichen – Aktivitäten? Man kann relativ viel im Zeitverlauf analysieren. Man könnte sich theoretisch sogar mit Freunden aus dem Facebook-Freundeskreis vergleichen. Das konnte ich allerdings noch nicht testen, das Fuelband scheint dazu noch nicht weit genug verbreitet zu sein.

 

   

 

Das ganze spielt mit dem Trend des „Quantify yourself„. Immer mehr Leute messen und beobachten sich in jeder Lebenslage, um Rückschlüsse auf Sportaktivitäten, Diäten und Ähnliches zu ziehen.

Einer der bekanntesten „self quantifier“ ist Timothy Ferris, der sich selbst über Jahre beobachtet und vermessen hat, um das Buch „4 hour body“ zu schreiben. Dort geht es ebenfalls um Diäten, Muskelaufbau, etc. Um seine Messungen zu perfektionieren, hat Tim Ferris sich sogar ein Messgerät für Diabetiker unter die Haut operieren lassen, um seinen Blutzuckerspiegel stündlich messen zu können.

Soweit würde ich nicht gehen. Das Fuelband macht aber Spaß. Man schaut ständig nach seinem Punktestand (OK, ich habe es erst 4 Tage) und das Display ist pures Science Fiction.

 

 

 

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