Games
NikeFuel Missions – Ein Spiel für das Nike Fuelband
Ja, ich habe das Nike Fuelband schon seit längerem. Und ja, so langsam wird es langweilig.
Just in Time hat Nike ein Spiel entwickelt, mit dem man das Fuel Punkte sammeln interessanter machen kann: Die NikeFuel Missions.
Bei den Missionen geht es für den Spieler darum, innerhalb einer bestimmten Zeit eine vorgegebene Anzahl an Fuel Punkten zu sammeln. Natürlich steigt man mit jeder erfolgreichen Mission auf, und erfährt immer höhere Schwierigkeitsgrade.
Hier ist ein Trailer:
Und hier kann man sich ein paar Screenshots dazu ansehen.
Das rätselhafte Niantic Project.
Seit Anfang November scheint ein neues Alternate Reality Game bis zum offiziellen Launch Buzz aufbauen zu wollen: Das Niantic Project.
Die Tatsache, dass Google dahinter steckt, respektive der ursprüngliche Erfinder von Google Earth (als die Firma noch Keyhole hieß und nicht zu Google gehörte), lässt darauf schliessen, dass hier etwas Größeres das Licht der Welt erblicken wird.
Es ist nicht einmal wirklich bestätigt, ob es wirklich ein ARG sein wird. Allerdings gehen sämtliche Spekulationen bislang in diese Richtung.
Die Website des Niantic Project sieht aus wie eine Pinnwand, auf der jeden Tag neue Informationen hinzukommen. Teilweise sehr mysteriöse Hinweise, entweder als Text,als Video oder als Audioaufnahme.
Der Slider ganz unten scheint darauf hinzudeuten, dass diese Phase von was auch immer bis zum 30. November gehen wird.
Interessant ist die Verbindung zu einer neuen Google App namens “Ingress“. In dem Video zu Ingress wird auf das Niantic Project Bezug genommen. Die Website bewirbt aber nur eine neue AR App. Der Hinweis auf das Niantic Project erscheint nur in dem Video auf der Website, ansonsten kein Link. Sehr verwirrend:
Man darf gespannt sein, was hier Ende November enthüllt wird. Ich fürchte nur, für mich als iPhone User wird es keine App und damit kein ARG geben…
Eine unglaubliche Lego Maschine
Unglaublich – 600 Stunden Arbeit stecken in dieser Lego Maschine. Komplett sinnlos, aber sehr faszinierend anzusehen.
Wer soetwas mag, wird auch das Spiel “Amazing Alex” mögen, von den Machern von Angry Birds.
Gamecast: vom Videospiel zum Spielfilm.
Für viele Menschen sind Videospiele eine echte Freizeitalternative zu Spielfilmen oder Serien. Was wäre, wenn man nun aus einem Videospiel einen Film oder eine Serie macht? Aus dem komplexen Spielverlauf eines Mulitplayer Games eine halbwegs linear verlaufende Story zusammenschneidet?
Gamecast ist ein Forschungsprojekt, das die beiden Medien Fernsehen und Videospiel verbindet um ein System zu erschaffen, mit dem aus Videospielen interaktive Serien und Filme produziert werden können. Das Ziel ist eine computeranimierte Fernsehserie, bei der Zuschauer über das Internet selbst mitspielen können.
Gamecast ist ein Storytelling- und Broadcastsystem, das aus einer Videospielhandlung eine 3D-animierte TV-Serie erzeugen kann. Gamecast-Serien haben das Ziel sich inhaltlich und optisch nicht von einem normalen, computeranimierten Film zu unterscheiden.
Um die Serie zu erstellen, wird die im Spiel erzeugte Handlung verarbeitet und als Datensatz gespeichert. Ein Regieteam kreiert daraufhin aus diesen Daten eine optisch ansprechende und dramaturgisch verlaufende Serienhandlung.
Die Grundzüge der Story sind von einem Team von Autoren definiert d.h. die Serie wird einen durchgehenden Handlungsbogen mit einigen festen Hauptdarstellern aufweisen. Wie auch in heutigen Fernsehserien gibt es Akteure, die in Action und Dialogszenen die Handlung vorantreiben. Hier sind es die Computerspieler, die einen Online-Charakter nach ihrem eigenen Bild erstellen und dann eine Rolle in der Handlung der Serie übernehmen können.
Die Videospieler werden durch eine zusätzliche Komponente zu echten Schauspielern: eine neue technische Errungenschaft erkennt die Emotionen der Videospieler und projiziert diese auf deren Avatare:
Das sogenannte SHORE-System wurde vom Fraunhofer-Institut für Integrierte Schaltungen (IIS) entwickelt und ermöglichst es mithilfe handelsüblicher Hardware, wie beispielsweise einer Webcam, verschiedene Formen von Emotion zu erkennen. GAMECAST hat diese Technik für Videospiele nutzbar gemacht und sie so modifiziert, dass die Emotionen des Spielers auf das virtuelle Ich übertragen werden kann. Angefangen bei Ärger über Freude bis hin zu Blinzeln – ohne eine einzige Taste zu drücken hat der Spieler die Möglichkeit seine Gefühle durch den Avatar zum Ausdruck zu bringen und wird somit zum virtuellen Schauspieler.
Ein sehr interessant klingendes, extrem futuristisch anmutendes Projekt, bin gespannt auf das Ergebnis!
Chatroulette – einfache Idee mit viralem Potential
Die Erfinder von Webquatsch werden immer jünger. Chatroulette hat ein 17 jähriger Schüler aus Moskau entwickelt. Die Idee scheint zur Zeit stark abzuheben. Die Seite ist sehr jung, hatte im Dezember noch ca. 300 Besucher, jetzt sind es angeblich 20.000 pro Abend.
Eine sehr einfache Idee: Man besucht die Website, klickt auf Start und befindet sich per Zufallsprinzip mit irgendeiner anderen Person auf diesem Erdball in einem Videochat. Gefällt das Gesicht nicht, kann an einfach kurz auf “Weiter” klicken und bekommt den nächsten Gesprächspartner. Hört sich gruselig an? Das scheint es tatsächlich auch zu sein. Angeblich trifft man jede Menge verrückte Geeks:
There was a man who wore a deer head and opened every conversation with “What up DOE!?” A guy from Sweden was reportedly speed-drawing strangers’ portraits. Someone with a guitar was improvising songs for anyone who’d give him a topic. One man popped up on people’s screens in the act of fornicating with a head of lettuce. Others dressed like ninjas, tried to persuade women to expose themselves, and played spontaneous transcontinental games of Connect Four. Occasionally, people even made nonvirtual connections: One punk-music blogger met a group of people from Michigan who ended up driving eleven hours to crash at his house for a concert in New York.
Die NY Times hat auf der Seite, wo ich den obigen Text gefunden habe übrigens einen längeren Artikel zu dem Phänomen. In einem anderen Artikel der NY Times erzählt der 17 Entwickler ein wenig mehr über sein Projekt und seine Motivation hinter der ganzen Geschichte.
Webrundschau: Heisser Scheiss.
Man sollte meinen, es gibt nix mehr, was man nicht mit einem USB Anschluss zum Laufen bringen kann. Und wenn man das hier sieht, dann fühlt man sich bestätigt. (Hier gefunden.)
Und dann gibt es – für alle Hobbydichter und Scrabblechampions – Twittermagnets. Ein Spiel mit Worten, jederzeit austauschbar, fertige Gedichte können sofort getwittert werden, denn es gibt immer jemanden da draußen, der sich für Deine Worte interessiert. Bestimmt. (Danke, @petite_a)

Und dann noch etwas aus der Bereich der modernen Künste: Schlauchkunst. Solltet Ihr wirklich im Fullscreen Modus schauen! (Hier gefunden)
Fluid Sculpture from Charlie Bucket on Vimeo.











