Frankfurt
Bornheimer Depot Bautagebuch – 23.10.07
Lio hat wieder tolle neue Bilder gemacht, teilweise sind sie vom 19.10. teils von heute. Faszinierend zu beobachten, wie die alte/neue Strassenbahnhalle wieder ihre ursprüngliche Form annimmt.
Last but not least: Auch das Haus gegenüber meiner früheren Wohnung ist schon sehr weit gediegen. Dauert nicht mehr lang, dann ist es so hoch wie das Haus, in dem ich gewohnt habe. (Sieht man übrigens links – der dritte Balkon ganz oben war meiner…)
Frankfurt war schön.
Ich bin leider nicht mehr dazu gekommen, alle schönen Flecken in Frankfurt zu fotografieren. Und es gibt davon mehr, als viele glauben!
Ein paar Fotos habe ich aber gemacht, man kann diese kleine Auswahl jetzt in diesem Flickr-Set betrachten.
Demnächst gibt es dann nur noch Bilder von Hamburg
Das Flashmob Picknick
Während der Planungsphase ist Steffen und mir der Gedanke gekommen, dass es wir das Picknick in flashmobartiger Form angestossen haben! Und es hat gar nicht schlecht geklappt. Trotz der sehr kurzfristigen Initiative waren wir zeitweise bis zu 8 Personen!
Der Ort war gut ausgesucht, sehr chillige Stimmung um uns herum, ein schöner Blick auf die (lückenhafte!) Skyline und dazu Cafe del Mar “vom Band“.
Etwas später kam Andrea mit 4 Freundinnen dazu, und es zeigte sich schnell, wie unterschiedlich Herangehensweisen an ein Picknick sein können. Die Mädels hatten innerhalb von 2 Minuten ein beachtliches Ensemble an selbstgemachten Sandwiches, Keksen und anderen leckeren Kleinigkeiten, professionell auf Plastiktellern und in Tupperware drapiert:
Das war übrigens nicht nur nett anzuschauen, sondern hatte auch interessante Namen, wie z.B: Florentiner, Muffins, Tramezzini.
Steffen und ich haben über eine halbe Stunde gebraucht, um ein paar Plastikverpackungen von Aldi aufzureissen:
Sollte das Wetter nächstes Wochenende wieder so schön sein, dann werden wir das sicherlich wiederholen. Diesmal werden wir die Leute etwas rechtzeitiger informieren, versprochen!
Aufruf: Sonntagspicknick am Main
UPDATE: Wir müssen den Ort verlegen, da bei der bisher angedachten Stelle ein Kinderfest stattfindet. (Steffen hat tatsächlich noch ein wenig Location gescoutet).
Wir ziehen also weiter nach Westen, siehe Grafik.
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Steffen und ich haben in der Tat beschlossen, zu einem Sonntagspicknick auzurufen.
Wir treffen uns morgen, 15.07.07 um 14 Uhr auf der Wiese am Schaumainkai, also hier:
Wer Lust hat, kann gerne dazustossen. Bringt mit, was Ihr essen wollt. Und wenn Ihr Euch jetzt schon dazu entscheidet zu kommen, dann sagt uns doch einfach in den Kommentaren bescheid
[Update:] Steffen ist ein sehr viel besserer Werbetexter, hier ist seine E-Mail Einladung:
für morgen (Sonntag 15.7.) um 14 Uhr wurde ein spontanes Picknick-Happening ins Leben gerufen. Einfach als nette Option zur üblichen Schwarzwälder-Kirschtorte am Sonntag Nachmittag. Insbesondere bei diesem Wetter!
Jeder bringt ein bisschen Picknick Equipment mit (Decke, Äppler, Kartoffelsalat, Capri-Sonne, Chips, Federballschläger, Radio, Bifi-Wurst etc). Dann lümmelt man einfach auf der Wiese herum, genießt das Wetter, erzählt Unsinn, schaut den vorbeispazierenden Leuten zu und lässt sich insgesamt entschleunigt in den Abend hinein treiben.
Picknicker kommen und gehen, eben alles ganz ungezwungen und entspannt, je nachdem wie Lust, Laune und Zeit vorhanden ist. Vielleicht macht man dann abends bzw. anschließend noch etwas im Rahmen eines strammen organisierten Programms. Z.B. ins Museum oder ins Kino oder eine Nacht-Wanderung mit Taschenlampe oder Fackeln oder so…
Gegen den Strom fahren
Klasse! Nachdem mein Fahrrad ca. 5 Jahre lang im Keller verstaubte, ist es seit heute wieder fit. (Nein, ich habs nicht selbst repariert, gebe ich ja gerne zu.) Bin natürlich gleich kreuz und quer durch Bornheim gefahren, nur um festzustellen, dass Bornheim kleiner ist, als man denkt.
Am meisten Spass macht die Tatsache, dass ich jetzt alle Einbahnstrassen gegen die Fahrtrichtung fahren darf. Ganz legal, das ist sogar auf der Strasse mit weissen Linien eingezeichnet. Dabei ist in manchen Strassen kaum Platz für die mir entgegen kommenden Autos.
Als Autofahrer habe ich mich immer über die “Zweirad-Anarchos” geärgert. Jetzt stören mich die rücksichtlosen Autofahrer.
Kostenloses WLan in jeder Stadt
Das hier ist mal eine löbliche Initiative von FON:
… Nun will das Unternehmen Deutschland kostenlos drahtloses Wi-Fi zur Verfügung stellen – 5.000 Wi-Fi-Router und Signalverstärker sollen zur Verfügung gestellt werden, die dann in städtischen Gebäuden und an öffentlichen Plätzen aufgestellt werden können. [...] Einwohner und Besucher, die FONspot an ihre bestehende Internetverbindung anschließen, können gratis an allen FONspots der Stadt surfen. Neben der Versorgung mit Wi-Fi will FON den ausgewählten Städten ein individuell angepasstes Zugangs-Portal liefern, auf dem sie sich präsentieren können.
Die Städte können sich online bewerben und müssen lediglich einige wenige Kriterien erfüllen.
Weitere Infos gibt es hier. Bürger Frankfurts – hier können wir Frankfurt vorschlagen! Bis jetzt gibt es erst 23 Stimmen (20%) für Frankfurt, also ran an die Maus!
Frankfurt in Second Life
Kollegen haben mir bereits davon erzählt, bei Robert Basic und bei Heise kann man es jetzt lesen: Frankfurt gibt es jetzt als erste Deutsche Stadt (ausser Berlin, glaube ich) auch in Second Life. Klasse, dann muss ich gar nicht mehr vor die Haustür… Es wurden sogar vier Regionen kreiiert: Frankfurt West, Frankfurt Ost, Frankfurt City und Frankfurt Nord Ost und Ostend. Mit ein bisschen Glück ist später dann auch Bornheim zu sehen, und ich kann die Baustelle vor meiner Nase auch virtuell geniessen (mal sehen, wer dann schneller fertig wird).

So richtig Masstabsgetreu ist das allerdings nicht, imho.
Man kann sehen, dass der Frankfurter Osten / Nordosten noch nicht fertig ist:

Desweiteren sind noch einige Hochhäuser nicht fertig (oder fehlen ganz).

Somit bin ich auch virtuell zum Bauspotter geworden, mannomann.
Geld soll damit übrigens auch verdient werden:
In Zukunft sollen sich die Besucher im Second Life über die wichtigsten Sehenswürdigkeiten der Stadt oder Übernachtungsmöglichkeiten informieren können”, sagt Klünder. Die Stadt Frankfurt unterstützt das Projekt zwar nicht finanziell, steht ihm aber sehr offen gegenüber, denn es bedeutet praktisch kostenlose Werbung. Für die virtuellen Besucher wird ein Leben im zweiten Frankfurt wie im richtigen Leben aber nicht umsonst sein. Eine Privatwohnung in den nachgebauten Gebäuden am Main-Ufer soll ebenso Geld kosten wie die für Unternehmen vorgesehenen Geschäftsflächen im Main-Tower.
Ob ich von Bornheim an den virtuellen Main ziehen soll? So günstig komme ich nie wieder an eine Wohnung in der Lage…











