Das Miniaturwunderland Hamburg in Google Streetview

Das Miniaturwunderland in Hamburg kann man jetzt also auch auf Google Streetview einsehen! Ein weiterer fantastischer PR-Coup vom Team einer meiner Lieblingsattraktionen in Hamburg!

Das Team von Google Streetview hat zwei Dinge gemacht: 360° Aufnahmen diverser Highlights des Miniaturwunderlandes, sowie eine echte „Streetview“ Innenansicht der Räumlichkeiten. Auf einer speziell zusammengestellten Website kann man alle 360° Bilder sehen.

miniaturwunderland

Die Map auf dieser Seite ist wenig hilfreich. Nur mühsam kann man sich hier in das Wunderland einzoomen.

Bislang konnte ich nur eine Szene entdecken, bei der man sich im Bild voranklicken konnte, und zwar auf einer Eisenbahnstrecke.

miniaturwunderland4

Viel spannender ist die Tatsache, dass man tatsächlich von der normalen Google Maps Karte auf die Innenansicht des Miniaturwunderlands kommt:

miniaturwunderland2

Einige der Bilder in der unteren Leiste führen auf die 360° Ansichten der Miniaturszenen:

miniaturwunderland3

Der Image-Film, der dazu gestaltet wurde, ist weniger ein Film über das Entstehen der Streetview Szenen, als ein süßer Moodfilm darüber, wie die Aufnahmen in dieser Miniaturwelt entstanden wären, würde es tatsächlich Miniatur-Google-Autos geben.

YouTube Preview Image

Wie die 360° Ansichten wirklich erstellt wurden, kann man stattdessen auf dieser Website sehen.

Das Miniaturwunderland hat sich schon mehrfach durch schlaue PR Aktionen ausgezeichnet. Vor einigen Monaten haben sie es sogar in die ARD Tagesschau geschafft. Wie? Ganz einfach: sie haben ein maßstabsgetreues Modell des neuen (Millionen Euro teures) Tagesschau-Studio gebaut. Natürlich mussten die gebauchpinselten Tageschauredakteure das in den Nachrichten zeigen. Washington, Berlin, Miniaturwunderland. Warum auch nicht.

 

Continue Reading

Hamburg 1948 in Farbe und HD

Beeindruckende Aufnahmen meines Lieblingsstadt kurz nach dem Ende des zweiten Weltkriegs:

 

 

 

Continue Reading

Was wisst ihr schon über Vanille?

Wie viele meiner Leser mittlerweile vermutlich wissen, betreibe ich einen kleinen Online Shop – mit einer extremen Long Tail Spezialisierung: Vanille.

Der Vanille Shop verkauft Vanilleschoten aus Madagaskar und Tahiti. Wir wollen aber mehr sein, als nur ein Online Shop für ein fantastisches Gewürz. Wir versuchen durch interessante Rezepte in unserer Rezepterubrik sowie spannende Hintergrundinformationen in unserem Vanille Blog dieses Gewürz deutschen Hobbyköchen näher zu bringen.

Wer weiss zum Beispiel, wie Vanille wirklich aussieht, wo es wächst und wie es verarbeitet wird? Wie wird aus einer grünen, geruchsneutralen Schote eine schwarzes, aromavolles Küchengewürz?

 

Vanilleschoten grün und schwarz

 

In einer Serie von Beiträgen erklären wir daher im Vanille Blog den Entstehungsprozess von Vanille: Wo wird sie angebaut, wie sieht eine Plantage aus, wie wird Vanille verarbeitet und welche Sorten gibt es überhaupt?

Hier geht’s zum ersten Beitrag dieser Serie, die wir jetzt in der Weihnachtszeit nach und nach veröffentlich.

 

 

Continue Reading

Google Glasses bei der Gadget Night Hamburg

 

Zur Gadget Night in Hamburg soll jeder ein Lieblings-Gadget seiner Wahl mitbringen, das man den anderen vorstellt. Auf der heutigen Gadget Night hatte Stefan Keuchel von Google einen der Prototypen des bereits mit Spannung erwarteten Google Glass dabei und stellte diesen allen vor. Wie man sich denken kann, wollte jeder die „Brille“ an- und ausprobieren und Stefan erklärte wieder und wieder sehr geduldig alle Features.

Bis jetzt kann die „Brille“ nicht viel. Ungefähr 6 bis 8 Befehle (wir haben nicht alle gezeigt bekommen). „OK Glass, take a picture“ war das erste, was jeder ausprobieren durfte. Als nächstes konnte man wahlweise fragen, wie alt David Bowie ist, oder wie das Wetter in Hamburg ist.

Leider war es sehr laut in der Kopiba, so dass Google Glass mich manchmal nicht verstanden hat, und ich auch nicht gehört habe, wie mir Google Now die Ergebnisse meiner Anfragen vorgelesen hat.

 

Google_Glas

 

Eine meiner zentralen Fragen hat sich heute geklärt: ich kann normalerweise mit meinen Kontaktlinsen nicht im absoluten Nahbereich von 3-4 Zentimetern scharf sehen. Das war jedoch überhaupt kein Problem, ich konnte den Daumennagel großen Bildschirm sehr gut scharf sehen. Keine Ahnung, wie Google das gelöst hat. Für Brillenträger wird allerdings noch an einer Lösung gearbeitet. Die Gadget Night Gäste mit Brille gingen heute leer aus und konnten Glass nicht ausprobieren.

Übrigens: Die „Brille“ hat keine Gläser, es ist nur ein Gestell um den kleinen Bildschirm zu halten.

Continue Reading

Download Begrenzung bei Spotify Mobile App für Offline Playlisten!

 

Nur wer selber testet wird schlau. Seit ca. 5 Monaten bin ich großer Spotify Fan, wurde relativ schnell zum zahlenden User. Ich höre quasi ständig Musik. Unterwegs, im Büro, zuhause, im Auto, überall.

Da ich nun auf Reisen ins Ausland gehen werden, wollte ich mir das iPhone noch mal so richtig voll laden. Erstaunlicherweise musste ich gerade feststellen, dass Spotify eine Begrenzung für die Zahl der Offline Songs eingezogen hat.

 

Spotify Offline Begrenzung

 

Leider lassen sich meine Playlisten nicht so schnell aufaddieren und eine Gesamtzahl an Songs bekommt man nirgends angezeigt. Grob überschlagen dürften es aber nicht mehr als ca. 3.000 Songs sein. Über iTunes hätte ich deutlich mehr auf das iPhone laden können.

Klar, 3.000 Songs sind für die meiste Zeit genug. Schliesslich verbringt man (ich) selten so viel Zeit offline, wie es dauern würde, 3.000 Songs zu hören.

Man merkt es also erst, wenn man in den Urlaub fährt und sehr viel Musik mitnehmen möchte, weil man nicht im Voraus weiss, was man alles hören wollen wird.

 

 

Continue Reading

Erste Erfahrungen mit dem Nike+ Fuelband

Es gibt Gadgets, die braucht man nicht, die sind aber dennoch so geil, dass man sie unbedingt haben muss.

Das Nike+ Fuelband ist solch ein Gadget. Man konnte es in Europa bislang nur in London kaufen, ich hatte das Glück, dass es mir jemand mitgebracht hat.

 

 

Der Leitspruch für das Fuelband ist „Mach das Leben zu Deinem Sport“. Denn es ist nicht für eine bestimmte Sportart gedacht. Es ist für eine ernsthafte sportliche Nutzung im Prinzip sogar ungeeignet, denn es misst nichts Konkretes. Weder den Puls, noch die echte Schrittzahl, noch sonst irgendwas.

Das Nike+ Fuelband trägt man am Handgelenk und dort misst es lediglich die Bewegungshäufigkeit des Arms. Man könnte also den ganzen Tag am Schreibtisch sitzen, wild den rechten (oder linken) Arm schütteln, und würde einen fantastischen Fuel Punktestand erreichen.

Die Fuelband Spezifikationen laut Nike Website:

  • Das Fuelband gibt es in drei Größen S, M, L, inkl. Adapter für Zwischenstufen
  • Der Akku hält 4-5 Tage
  • Es ist wasserfest, man kann damit duschen, aber nicht tauchen oder schwimmen.
  • 3-Wege Bewegungssensor ermittelt die Aktivitäten
  • Das Display besteht aus 100 weissen LEDs und 20 Farb-LEDs
  • Synch mit iPhone über Bluetooth

 

 

Wenn man auf die Taste des Fuelbands drückt, hat man die folgenden „Menüpunkte“ zur Auswahl:

  • Fuel: die Punktzahl des Tages. Noch ist mir schleierhaft, welche „Währung“ die Punktezahl hat.
  • Cals: die Kalorien, die man verbraucht hat. Man gibt in der Software Größe, Alter und Gewicht ein. Der Rest errechnet sich aus der ominösen Fuel-Punktezahl, schätze ich.
  • Steps: auch die Zahl ist irgendwie mysteriös – schliesslich trägt man das Fuelband am Arm. Oder ich habe etwas Essentielles nicht kapiert.
  • Time: natürlich kann man das Fuelband einfach nur als Uhr nutzen.

Das Display, auf dem diese Informationen erscheinen ist bemerkenswert: in normalem Zustand sieht das Fuelband aus wie ein unscheinbarer Gummiring. Erste wenn die LEDs aufleuchten, sieht man, dass es überhaupt ein Display gibt.

Während das Fuelband im Prinzip nur ein „Datensammler“ mit einem Funky-Display ist, liegt der echte Mehrwert in der Software der Begleitgeräte. So kann man natürlich über den PC/Mac alle Daten auswerten, viel spannender ist allerdings die iPhone App, denn die kann man auch unterwegs synchronisieren.

Bisher lässt sich das Fuelband nur mit iOS 5, also mit dem iPhone synchronisieren. Das erfolgt über Bluetooth und ermöglicht eine Menge Aktivitäts-Auswertungen über die iPhone App:

 

 

Auf dem ersten Screen sieht man den täglichen Punkte-Zwischenstand, inkl. der verbrauchten Kalorien, Steps, etc. Die Tagesziele an Fuel Punkten kann man individuell einstellen. Der erste Vorschlag sind 2.000 Punkte, allerdings erreicht man die sehr schnell, habe ich gemerkt. Deshalb werde ich vermutlich auf 3.000 Punkte hochreizen, denn das könnte an Tagen wie heute (um 22.:11 Uhr:  2.776 Punkte) eine Herausforderung werden.

Ähnlich wie bei der Nike+ Running App gibt es Animationen, die mich anfeuern sollen. Pures Gamification – in jeder Hinsicht bei diesem Gadget. Nach drei Tagen habe ich zum Beispiel 10.000 Fuel Punkte erreicht, die Animation dazu sah so aus:

 

   

 

Und was wäre eine solche App ohne verschiedenste grafische Auswertungsmöglichkeiten der täglichen, wöchtentlichen, monatlichen – sogar jährlichen – Aktivitäten? Man kann relativ viel im Zeitverlauf analysieren. Man könnte sich theoretisch sogar mit Freunden aus dem Facebook-Freundeskreis vergleichen. Das konnte ich allerdings noch nicht testen, das Fuelband scheint dazu noch nicht weit genug verbreitet zu sein.

 

   

 

Das ganze spielt mit dem Trend des „Quantify yourself„. Immer mehr Leute messen und beobachten sich in jeder Lebenslage, um Rückschlüsse auf Sportaktivitäten, Diäten und Ähnliches zu ziehen.

Einer der bekanntesten „self quantifier“ ist Timothy Ferris, der sich selbst über Jahre beobachtet und vermessen hat, um das Buch „4 hour body“ zu schreiben. Dort geht es ebenfalls um Diäten, Muskelaufbau, etc. Um seine Messungen zu perfektionieren, hat Tim Ferris sich sogar ein Messgerät für Diabetiker unter die Haut operieren lassen, um seinen Blutzuckerspiegel stündlich messen zu können.

Soweit würde ich nicht gehen. Das Fuelband macht aber Spaß. Man schaut ständig nach seinem Punktestand (OK, ich habe es erst 4 Tage) und das Display ist pures Science Fiction.

 

 

 

Continue Reading
1 2 3 14