Digitales Leben
Ideen für Google Glass Anwendungen
Die Google I/O ist in Kürze und jeder wartet gespannt darauf, wie Google die Story der Google Glasses weiterspinnt. Eine Creative Agency in Toronto hat sich ein paar Anwendungen überlegt, die allesamt heute schon möglich wären (vorausgesetzt die Batterieleistung spielt mit):
Das sind einige der Anwendungen:
- Navigieren beim Fahrradfahren per Google Maps und GPS
- Dabei dann sogar noch Mails beantworten
- In Verbindung mit einem NFC fähigen Smartphone bezahlen
- Produkte im Laden scannen und Preise vergleichen
- Produkte im Supermarkt scannen, in einen virtuellen (und den realen) Einkaufskorb legen und dann an der Kasse bezahlen
- Taxi bestellen und per Google Map Ankunft verfolgen
- Speakernotes während einer Präsentation
- Fitness-Apps und Schrittzähler bedienen
- Notruf inkl. Videochat tätigen
- Musiknoten beim Gitarre spielen einblenden und Akkorde überprüfen
- In der Bar beim Gespräch trotzdem den Spielstand der Lieblingsmannschaft mitbekommen
- Als zweiter Screen bei Videospielen
- Als Fernbedienung für Google TV
Vieles erscheint sehr offensichtlich. Man nimmt irgendeine Smartphone Anwendung und verändert sie so, dass ein Screen direkt vor dem Auge Sinn damit macht. Der Zauber wird jedoch, wie so oft, bei den Anwendungen liegen, die eine Veränderung vom Alltagsverhalten hervorrufen. Das haben uns schon die Smartphones gezeigt.
Schade nur, dass es in Deutschland vermutlich lange dauern wird, bis diese Art der Technologie erlaubt sein und Fuss fassen wird. Datenschutz sei Dank.
Hier gibt es mehr Informationen dazu.
FLOCK – die Twitter Kuckucks-Uhr
Ich bin bereit für eine Kultur-Flat.
Die Kulturflatrate ist seit längerem ein Thema. Für mich schleicht sich so etwas wie eine Kultur-Flat allmählich wie von selbst in mein Leben ein. Einfach nur, weil es mittlerweile die richtigen Angebote gibt.
Meine Musik höre ich – natürlich – bei Spotify, wie die meisten anderen meiner (Facebook-) Freunde auch. 10 Euro im Monat und man kann aus 20 Mio. Songs unbegrenzt Musik hören. Bei meinem Musik-Konsum und der konstanten Neugier nach neuen Musikstücken ist Spotify für mich ein Selbstgänger.
Hörbücher lade ich schon seit fast 7 Jahren konstant bei Audible runter. Streng genommen ist es keine Flatrate, allerdings nahe dran: ich habe damals, als Audible neu war, ein Abo abgeschlossen, mit dem ich jeden Monat für nicht mehr als 15 Euro 2 Hörbücher runterladen kann. Mehr schafft man (oder ich) sowieso nicht pro Monat, insbesondere, wenn man jede Woche zusätzlich diverse regelmäßige Podcasts hört).
Seit wenigen Tagen habe ich nun auch eine echte Filme- und Serien-Flat bei Watchever. Auch hier zahle ich (nach den 30 Tagen Testphase, in denen ich mich noch befinde) nur 10 Euro pro Monat für eine unbegrenzte Flat. Im Gegensatz zu Spotify (20 Mio Songs) gibt es hier keine Angaben über die Größe der Online-Videothek. Das Angebot hat offensichtlich nicht die allerneusten Filme und Serienstaffeln, aber zur Zeit reicht es mir als Gelegenheitsgucker. Ähnlich wie bei Spotify kann man Filme und Serien auch für den Offline Modus auf dem iPhone oder iPad downloaden.
Was mir für eine – zumindest meine Zwecke – vollständige digitale Kultur-Flat fehlt, ist eine ebook-Flatrate. Ein Angebot von Amazon wäre mir am liebsten, seitdem ich ein Kindle Paperwhite besitze. Vielleicht liest jemand von Amazon dies, bitte, und handelt entsprechend?
Wird sich dieses Model über alle Branchen und Anbieter durchsetzen können? Man könnte für 35,- bis 50,- pro Monat locker die wichtigsten Contentformate abdecken und wäre damit gut bedient. Wenn man dann noch GEZ (muss wohl sein) und Kabelgebühr (dito) bemischt, dann könnte man für ca. 70-80,- Euro im Monat den größten Teil des Contentbedarfs eines normalen Haushalts abdecken, grob geschätzt. Ist das zu viel?
Nachrichten aus einer sterbenden Medienbranche.
Wer hier öfter vorbeischaut, weiss, dass ich mich immer mal wieder mit der Zukunft der Printmedien beschäftige. Nicht immer optimistisch, aber auch nicht komplett Schwarz sehend.
Insofern lese ich mir weiterhin alles durch, was mit dem Thema zu tun hat. Zwei
Spiegel Online beschäftigt sich anscheinend ebenfalls mit der Zukunft der Printmedien. In diesem Artikel erzählen mehrere Menschen unter 30 über ihr Verhältnis zu Print und Digital Medien.
Fazit: Junge Leute lesen ihre News zumeist digital, nur wenige lesen Zeitungen, oder Bücher. Dazu hätte es im Prinzip keine neue Umfrage gebraucht, das hätte man sich denken können.
Zum anderen regt mich das geplante Leistungsschutzrecht auf. Aber das scheint sich gerade zu erledigen. Zum einen finden einige Koalitionspolitiker ihre Eier wieder, zum anderen wurde bei der Abwicklung des Gesetzantrags geschlampt, sodass es in dieser Legislaturperiode vermutlich nicht mehr verabschiedet wird und das Diskontinuitätsprinzip greift.
Wäre sehr erfreulich, wenn sich das Gesetz auf diese Weise still verabschiedet.
3D Doodler – 3 dimensional zeichnen.
3D Druck fasziniert mich schon seit einiger Zeit. Wir haben bei DDB Tribal einen Makerbot, mit dem wir letztes Weihnachten bereits Geschenke für Kunden ausgedruckt haben. Seit dem läuft das Ding quasi ununterbrochen, druckt Freundschaftsarmbänder für Kolleginnen und iPhone Halter für Nerd-Kollegen.
Jetzt gibt es ein weiteres, faszinierendes Gadget: den 3D Doodler. Ein Stift, der im 3 dimensionalen Raum zeichnet. Hier ist ein Video dazu:
Wahnsinn. Science Fiction im Jetzt.












