Deutschland
Der Staatstrojaner erklärt in 3 Minuten
Heute morgen schon getwittert, jetzt aber noch als “Vollversion” im Blog, denn was der Chaos Computer Club da herausgefunden hat, ist wirklich allerhand!
Hier ein Video, dass das Thema in 3 Minuten erklärt:
Mittlerweile hat der Deutsche Bundesdatenschutzbeauftragte daran, das Thema zu durchleuchten.
Windows Logo auf dem Apple Store in Hamburg?
Es ist bisher nur Spekulation, dass am Hamburger Jungfernstieg ein Apple Store aufmacht, zumindest habe ich bisher keine zuverlässige Info dazu gefunden. Viele glaube aber daran.
Jetzt hat eine Gruppe von Leuten, die sich bezeichnenderweise .wav (we are visual) nennen, sich einen kleinen aber feinen Schabernack, sprich eine Guerrilla Marketing Aktion, erlaubt:
(via Björn O.)
Wenn das Internet voll ist…
Apple location tracker – Big Brother weiß wo Du warst!
Das Geschrei ist groß. Seit einigen Tagen schon. Apple schreibt die Ortsdaten sämtlicher iPhones (ab iOS 4) mit. Man kann sich das anzeigen lassen und es ist wirklich verblüffend, was alles mitgeschrieben wird. Ja, man wusste es vorher, die entsprechenden Passagen in den AGBs sind schon vor einiger Zeit durchs Web gewandert und kritisiert worden.
Aber manchmal muss man soetwas einfach sehen, um es zu glauben und sich zu wundern. Hier ist ein Überblick über meine Locations:

Es wurden nur Daten in Europa, Dubai und Asien mitgeschrieben. Meine Reise in den USA tätigte ich noch mit dem iOS3, daher sind meine Aufenthalte dort nicht mitgeschrieben worden. Aber: Dubai? Dort war ich nur ein paar Stunden. Dennoch erscheint der Punkt auf der Karte! Beeindruckend und erschreckend zu gleich.
Interessant ist vor allem die Deutsche Karte. Hier sind viele Orte richtig. Hamburg, Berlin, Köln, Bonn, Düsseldorf, Frankfurt und München sind durchaus Orte, wo ich mich oft aufhalte.
Aber all die gelben und roten Punkte sind falsch. Von vielen dieser Orte wusste ich bis heute gar nicht, dass es sie gibt. Angeblich gibt es manchmal Probleme bei der Triangulation, aber einige dieser Orte sind viel zu weit von meinen üblichen Trampelpfaden entfernt.
Das Tool, mit dem Ihr diese Maps erstellen könnt, kann man hier runterladen. Es liest auch Daten aus dem Backup in iTunes, ich hatte mein iPhone z.B. gar nicht angeschlossen, als ich diese Karten erstellte.
Die AGBs von Apple (Deutschland) haben dafür bereits den Big Brother Award bekommen.
Bei Netzpolitik bekommt Ihr einige Tipps, wie man dies alles einschränken / verhindern kann.
Blogrundschau zur re:publica 2011 – Meinungen aus dem Netz.
Meinen eigenen Bericht habe ich gestern Abend bereits verfasst. Mittlerweile finde ich jedoch weitere positive und negative – naja, eigentlich fast ausschliesslich negative – Berichte im Web, hier ein paar Beispiele:
- re:publica 2011 – Das war nichts! (eine äußerst negative Kritik)
- re:publica XI – mein rundblickender Rückumschlag (ebenfalls sehr negativ)
- #rp11 – Ein Schuß in den Ofen (nochmal negativ)
- re:trospektive: re:infall re:publica (dito)
- Re:Publica 2011 – ein re:cap (zur Abwechselung auch ein paar positive Punkte)
- re:publica 2011: ein kritisches Fazit (Kritisch, wie der Titel schon sagt)
- re:publica XI: Warum ich es besser getroffen habe als die Königin und die Außenminister(Positives und Negatives)
- “Show your fucking face” oder die re:publica 11 (Ebenfalls sehr negativ)
- Re-Publica 11: Oder Felix Schwenzel (eher positiv, mit zuversichtlichem Ausblick auf 2012)
- Subjektive Versatzstücke zur re:publica (auch Gemecker)
- Rückblick – re:publica 2011 (Johnny Häuslers eigener Rückblick)
- re:organisation (positiv)
- fiene & re-publica #3 (positiv)
- Nerdtreff – Die Netzliga trifft sich (neutral bis positiv)
- Nerd-Utopien: Die Luft ist raus (Re:publica 11) (negativ)
- Ein Rückblick auf die re:publica 2011 und die eigene Ignoranz (neutral bis positiv)
- Orgie der Bedeutungslosigkeit (negativ)
- Ein kleiner Zwischenbericht zur Re:publica #rp11 (negativ)
- re:publica11 – Vom Engagement und Enpowerment: Über meine, deine, unsere Verantwortung (negativ, inkl. Appel)
- re:publica 2011 – Ein Erlebnisbericht (positiv)
- re:publica – Flachbildschirmrückseiten-Beratung und Trolle (positiv)
- Die Kommunikationsexplosion und der Platz an der Steckdose: Christians Resumée der re:publica 2011 (neutral bis positiv)
(Inzwischen inkl. einiger Updates, Stand Sonntag, 13:35h. Diese Liste werde ich kontinuierlich erweitern, wenn ich neue Beiträge finde)
Was sich durch viele Kritiken durchzieht:
- Die Kalkscheune, bzw. das gesamte räumliche Setup war zu klein und verwinkelt für die mittlerweile stark angewachsene Zahl an Besuchern (ca. 3.000). Die Sessionplanung teilweise ungünstig, interessante Vorträge fanden in zu kleinen Räumlichkeiten statt.
- Die mangelhafte Netzabdeckung durch WLAN hat viele erzürnt (angeblich schaffen es die Veranstalter der SXSW, ein WLAN für die 10fache Zahl an Besuchern aufzusetzen).
- Sehr durchwachsene Qualität an Sessions. Insbesondere die Auftakt Session “Design Thinking” wurde kritisiert, es gab keine Killerkeynote. Gunther Dueck und Sascha Lobo, aber auch Julia Probst mit ihren Ausführungen zur Gebärdensprache.
So schlecht, wie einige Kritiker sich über die re:publica äußern, fand ich das alles nicht. Wenn man sich die Kritiken durchliest, dann hatte vieles sicherlich mit nicht erfüllten Erwartungen zu tun.
Bei 3.000 Leuten ist es aber unmöglich, allen Ansprüchen gerecht zu werden. Abgesehen von einigen sich durch alle Kritiken durchziehenden Themen stammten viele Kritikpunkte eher aus der eigenen Enttäuschung.
Vielleicht sind die Organisatoren gut beraten, im Rahmen der Planung der re:publica 2012 durch eine Online Umfrage die wichtigsten Kritikpunkte zu ermitteln.
Eine neue Location soll es ja angeblich geben, wie in zwei der Beiträgen steht. Da bin ich mal gespannt.




