Blogrundschau
Das Internet der Dinge. Das RWE Smarthome
Seit dem Cybermonday bin ich stolzer Besitzer des RWE Smarthome. Eine Steuerungsanlage für die eigene Wohnung. Steckdosen und Heizkörper lassen sich per Remote steuern, über ein Laptop, ein Handy, iPad – alles was eine Internetverbindung hat. Das geht sogar von unterwegs. Zumindest die ersten 2 Jahre kostenfrei, danach kostet es 14 Euro pro Jahr (kann man sich, denke ich, leisten).

RWE Smarthome
Kollege Timo Pelz hat im Übergrün Blog einen ausführlichen Testbericht geschrieben und mir damit viel Arbeit abgenommen. Schaut Euch den Post an, es lohnt sich!
Ich stimme seinen Punkten komplett zu. Bin ebenfalls ein großer Fan geworden. Zwei Dinge gibt es, die mir allerdings aufgefallen sind, die in seinem Bericht fehlen:
Die iPhone App (und teilweise auch die iPad App) haben manchmal Schwierigkeiten, sich mit dem System zu verbinden. Das führt oft soweit, dass man die App komplett neu installieren muss, was natürlich äußerst ärgerlich ist. Auch dauert das Laden oft lange, sodass man schneller am Heizkörper ist und ihn manuell runterregelt, als dass man das gemütlich vom Sofa aus macht. Aber im Endeffekt geht es ja auch eher um die Profile, sowie die Fernsteuerung von unterwegs.
Der zweite Punkt betrifft einen der Heizungsthermostaten: es kommt oft vor, dass dieser es nicht schafft, die Heizung runterzuregeln, warum auch immer. Ich habe das ohne Erfolg an mehreren Heizungen probiert, das muss am Thermostat liegen. Werde ich also demnächst einschicken müssen.
Ansonsten eine wunderbare Sache, die meinem Leben schon wieder ein Stück mehr Science Fiction bereitet hat.
Was für’s Auge (für Sci-Fi Nerds).
Ich habe mich in diesem Blog wiederholt als Sci-Fi Fan geoutet. Dadurch, dass ich das folgende Video mit Begeisterung poste, wird es quasi amtlich.
Dieser Zusammenschnitt von 3,5 Minuten, ist pures Augenpulver für Sci-Fi Nerds. Man könnte meinen, die Macher haben aus quasi allen besseren Sci-Fi Filmen der letzten Jahre, die essentiellen Szenen hintereinander gereiht. Alles ist dabei: imposante Skylines zukünftiger Städte, Raumschiffe, intelligente Prothesen, innerstädtische Raumflitzer, 3D Displays, Roboter und natürlich auch Bilder der Erde nach diversen Klimakatastrophen. Seht selbst:
Eine unglaubliche Lego Maschine
Unglaublich – 600 Stunden Arbeit stecken in dieser Lego Maschine. Komplett sinnlos, aber sehr faszinierend anzusehen.
Wer soetwas mag, wird auch das Spiel “Amazing Alex” mögen, von den Machern von Angry Birds.
Netzfundstücke und Lesetipps – KW 7
Mal wieder ein paar Linktipps aus der vergangenen Woche:
- Jürgen Vielmeier appelliert an Deutsche Startups, nicht mehr “Deals” im Namen zu haben – oder sogar gleich eine neue Idee an den Start zu bringen. Wie viele Deals Plattformen braucht es noch?
- Wo wir schon bei Deals sind: Wynsh.com bietet eine App an, mit der Location basiert direkt im Laden Rabatte bekommen kann. Das funktioniert mit ein wenig Spielerei: in teilnehmenden Geschäften ein Foto vom gewünschten Produkt machen und damit einen Rabatt bekommen. Die Krux: es gibt noch nicht wirklich viele teilnehmende Geschäfte.
- Anlässlich der weltweiten Social Media Week hat man sich Gedanken darüber gemacht, was die heutigen Hipster in 2062 erzählen werden:

- Gunnar Sohn kommentiert ein paar “beunruhigende Thesen zur Netzwerk Gesellschaft” von Jan van Dijk, die man in der Tat nicht einfach so stehen lassen darf.
- Das “how People See me” – Meme wandert seit einigen Wochen durchs Web, in erster Linie sehe ich die Dinger immer auf Facebook. Laut diesem Beitrag auf Buzzfeed wurde das ganze von Garnet Hertz auf Facebook gestartet.
- Felix Schwenzel über Filter Blasen – warum diese mit ein wenig Medienkompetenz kein Problem sein sollte, und mit dem Hinweis, dass das ganze Leben Filter Blasen bereit hält. Wie war das eigentlich mit den Zeitungen? Ist die Welt nicht auch eine Filter Blase, eine ganz andere zum Beispiel als die taz oder die Bild?










