Blogging

rivva auf Eis.

Schade, wirklich schade. Rivva ist/war ein wirklich schönes Tool, um herauszufinden, worüber im Web gerade bevorzugt geschrieben wurde. Ähnlich wie Techmeme (was sicherlich auch das Vorbild war), nur eben nicht monothematisch stark auf Tech-Themen fokussiert. Sondern eben generell ein Abbild viel verlinkter Themen aus der Deutschen Blogosphäre (und darüber hinaus).

Nun wird der Dienst eingestellt. Warum – das steht da nicht. Frank wird einen guten Grund dafür haben, da bin ich mir sicher. Vielleicht kann ja jemand den Dienst weiter pflegen oder gar ganz übernehmen? Ich habe gerne regelmäßig reinschaut, der Rivva-Feed ist einer der wenigen, die ich seit langem auf meiner persönlichen Netvibes Startseite integriert habe. Da könnte in Zukunft eine große Lücke klaffen, sollte der “Dienst auf Sparflamme” irgendwann nicht mehr richtig laufen.

Vielen Dank, Frank. Hoffe das rivva noch eine Weile im pflegeleichten Modus weiterläuft!

Webrundschau: Heisser Scheiss.

Man sollte meinen, es gibt nix mehr, was man nicht mit einem USB Anschluss zum Laufen bringen kann. Und wenn man das hier sieht, dann fühlt man sich bestätigt. (Hier gefunden.)

Und dann gibt es – für alle Hobbydichter und Scrabblechampions – Twittermagnets. Ein Spiel mit Worten, jederzeit austauschbar, fertige Gedichte können sofort getwittert werden, denn es gibt immer jemanden da draußen, der sich für Deine Worte interessiert. Bestimmt. (Danke, @petite_a)

Und dann noch etwas aus der Bereich der modernen Künste: Schlauchkunst.  Solltet Ihr wirklich im Fullscreen Modus schauen! (Hier gefunden)


Fluid Sculpture from Charlie Bucket on Vimeo.

Netzrundschau, 27. März 2009

  • Die Welt schreibt in einem Artikel dass das Internet immer mehr dem Universum ähnelt und schmeisst mit ein paar Peta-, Tera- und Giga-Zahlen um sich, dass mir fast schwindelig wird.
  • Bei Golem und im Basicthinking-Blog steht, dass Blogger und Forenbetreiber nund doch nicht für das Benehmen der Gäste haften. Puh, na gottseidank.
  • istdochklar. Weil alles schon im Internet steht. Oder: warum Printmedien keine Chance haben. Muss man lesen. Aber bitte nicht ausdrucken.
  • netzwertig kritisiert einen Text des Rheinischen Merkur und nennt es “die Mär von der Generation kostenlos“. Erstaunlich, was der Merkus so über die marktverändernden Trends des Internets schreibt. Ist das reines Unverständnis oder Realitätsblindheit? Man weiss es nicht.
  • Noch mal netzwertig: Twitter bestätigt kostenpflichtige Premium-Accounts. Darauf haben wir ja alle irgendwie gewartet, dass die Jungs sich mal ein Geschäftsmodell einfallen lassen. Leider steht dort, nicht, welche (vielleicht neuen?) Funktionen kostenpflichtig werden. Dafür schreibt das Basicthinking-Blog, dass es erste bezahlte Werbeanzeigen bei Twitter gibt. Tut sich also einiges, bei Twitter.

Tretet ein in die Twittersphäre!

Twitter ist in aller Munde, bzw. Blogs und Zeitungsartikel. Aber seid Ihr auch Teil der Twittersphere? Falls nicht, schaut Euch das hier an:

Übrigens, der Blogsophäre kann man ganz einfach per Knopfdruck beitreten, seht hier:

Mußte sehr lachen, als ich den Banner bei blogverzeichnis.eu gesehen habe!

Barcamp Hamburg 2008 – Impressionen erster Tag

Fast jeder hat ein Laptop dabei, auf dem er ständig herumtippt. Einige scheinen grundsätzlich nur in der Ecke herumzusitzen und zu surfen. Den ganzen Tag über gab es viele Sessions und natürlich viel Networking – hier sind ein paar Impressionen des Tages:

Liveblogging vom Barcamp Hamburg 2008

Die Session Planung und die ersten Session fanden schon statt, ich bin etwas spät dran mit diesem Blogpost. Je nachdem, wie ich dazu komme, berichte ich hier ein wenig von den Sessions.

  • Die erste Session, die ich besucht hab, wurde von Daniel von Neckermann gehalten (man weiss ja: wir sind hier beim Otto Versand!). Es ging um Landing Pages, wie man sie am besten aufbaut, und in der anschliessenden Diskussion auch noch darum, wie man sie optimieren könne. EInprägsamstes Statement der Session: Optimierung ist die Cashcow der Zukunft.
  • Nächste Session: Mobile 2.0, von Cellity. Anfangs ein paar Fakten und Trends, zwischendurch eine Vorstellung von Cellity. Notizen: admob für mobile Werbung; Adressbuch 2.0 von Cellity – wodurch man Adressen von allen Plattformen bündeln kann. Mobile Zeitgeist TagCloud. Gute Studien zum Thema gibts z.B. von Admob (welche Handymodelle auf Werbung zugreifen) und Opera. Die Cellity WebApp sieht schick aus. Aggregiert alles mögliche (twitter, facebook, etc.)
  • Nach dem Mittagessen: Corporate Twitter. Es gibt sogar ein paar Leute in dieser Session, die nicht twittern… Hornbach twittert, TÜV Rheinland twittert. Es geht vorrangig um die inhalte beim Twittern, und sollte auch eine persönliche Komponente haben. Nicht einfach nur “Geschäftszahlen”, Pressemitteilungen und Angebote. Wann Twitter für Unternehmen nützlich ist: “das kommt drauf an…”. Wenn die Zielgruppe es nutzt, zum Beispiel. Und wenn das Produkt/der Service dazu passt. Auch diese Session ist (wiedermal) viel zu voll. Unternehmensstrukturen und -kulturen werden sich aufgrund dieser neuen Kommunikationsformen sehr ändern (müssen). NASA twittert. Eine These: Unternehmen können es sich irgendwann nicht mehr erlauben, nicht zu twittern. Passives beobachten/Monitoring von Twitter ist Pflicht. Wie oft soll man nachschauen? Kommt ebenfalls drauf an. Mehrfach täglich, wenn möglich.
  • Und nun: Crowdsourcing und Journalismus. Aber erstmal: Diverse Hintergründe und Beispiele von Crowdsourcing (threadless, myfootballclub.co.uk, sellaband, Innocentive). Sehr interessant: Crowdsourced Preisvergleiche in NY vom Radiosender WNYC. (zwischenzeitlich hat die Batterie meines Laptops den Geist aufgegeben)
  • Nächste Session: social media ag. Erst Vorstellungsrunde, jetzt Vorstellung der ag. Ziel: measurements jenseits von PI und visits. Genau mein Thema. Eine Idee: Entwicklung eines Social Media Index. Wie der genau aussehen soll und ob der letztendlich deutschlandweit etabliert werden kann, wird sich zeigen.
  • Letzte Session für heute: Obama Online Marketing. Es geht aber nicht um Politik, wird extra noch mal hervorgehoben. Der große Unterschied bei den YouTube Testimonials: die von Obama waren sehr viel authentischer, die von McCain oftmals im Studio nachbearbeitet. Obama war auf sehr viel mehr Social Media Plattformen präsent. Sehr viel mehr Widgets, die Leute auf ihren Websites einbauen konnten. McCain hat User incentiviert, auf bestimmten Websites positive Kommentare zu schreiben. Riesige Unterschiede zwischen McCain und Obama in der Anzahl der Fans auf Facebook – was nicht überrascht. Bei MySpace ein sehr ähnliches Bild. Die quantitativen Zahlen bei Google sagen natürlich nichts über die Qualität der Links und Beiträge aus. 90% der Wahlkamfspenden für Obama waren kleine Beträge ($1-$100). MIttlerweile findet eine offene Diskussion statt.

Soweit so gut. Morgen gehts weiter.

Barcamp Hamburg 2008

Dieses Wochenende findet das zweite Barcamp in Hamburg statt. Für mich ist es allerdings das erste Barcamp überhaupt und ich bin schon sehr gespannt. Der Otto Versand ist dieses Mal Sponsor und Bereitsteller sämtlicher Räumlichkeiten. Ich hoffe sie haben dort einigermaßen gutes WLAN.

Weiteres werde ich voraussichtlich morgen live verbloggen.

#bchh08

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