Blogging
Geschenke von ServusTV zur Red Bull Mission Stratos mit Felix Baumgartner
Ungewöhnlich groß war das Paket, das ich mir von UPS abholen musste, obwohl ich gar nichts bestellt hatte. Und siehe da, es war ein Geschenk von ServusTV, die eine Promotion für ein besonderes Event machen wollen: den Sprung vom Rande des Weltraums von Felix Baumgartner. Das ganze läuft unter dem Namen “Mission Red Bull Stratos”. Base Jumper Baumgartner springt aus 36.000 Metern und will die Schallmauer durchbrechen.
Was das mit mir und meinem Blog zu tun hat? Keine Ahnung. Laut Begleitschreiben wurden insgesamt 10 Blogger beschenkt, ich konnte aber erst zwei andere Blogger finden, die ebenfalls etwas geschenkt bekommen haben. Allerdings andere Dinge als ich. Mein Paket beinhaltete die folgenden Geschenke:
Anderswo wurden Trampoline und Heimtrainer verschenkt. Da bin ich mit meiner Auswahl ganz zufrieden
Vermutlich bezieht sich der Inhalt des Paketes auf die jeweilige Frage im Anschreiben. Denn jedes Anschreiben scheint unterschiedliche Fragen eines Gewinnspiel auf Facebook zu enthalten, bei dem man 11 Fragen beantworten muss. Bei jeder richtig beantworteten Frage beschleunigt man um 100 km/h, nach den 11 Fragen hat man die Schallmauer durchbrochen. Zu gewinnen gibt es Fallschirmsprünge und Ballonfahrten. Nichts für mich also.
Die Frage auf dem Anschreiben an mich ist die folgende: “Aus welchem Land stammt Felix Baumgartner?”. Ich brauche Euch die Multiple Choice Optionen gar nicht nennen, es wird aus dem Foto oben eh klar.
Zusätzlich kann man sich auf dieser Seite registrieren, um Updates per SMS zu erhalten und womöglich eine Reise nach Florida zu gewinnen. Das ist schon eher was für mich!
Auf einem ebenfalls enthaltenem USB Stick waren haufenweise Informationen zur Mission Red Bull Stratos und ServusTV enthalten. Fotos und Texte über die Mission und Felix Baumgartner, Videos und Trailer über ServusTV. Aber so sehr mich das Geschenk freut, ich werde sicherlich nicht alles durchsehen und durchlesen.
Insofern vielen Dank für das nette Paket, ServusTV, ich kenne tatsächlich einige der Leckerli aus Österreich noch nicht und bin schon sehr gespannt wie das alles schmeckt.
Und damit Ende der Werbung für heute.
Neues Twitter Branding: in Zukunft nur noch @Netzfischer
Einige werden es von selbst bemerkt haben, andere sind einem Link in meinem Twitter Stream gefolgt: aus meinem Twitter Profil “@webjungle” wird jetzt “@netzfischer”. Ansonsten bleibt das meiste gleich.
Warum mache ich das? Hier einige Gründe, die den Wechsel ermöglichen:
- Mittlerweile ist ein wirklich konsequentes Netzfischer Branding möglich. Vor einiger Zeit berichtete ich davon, dass ich die Domain Netzfischer.de gekauft habe. In dem Deal war auch der Twitter Handle “@netzfischer” enthalten.
- Ich habe gemerkt, dass mir Twittern und Bloggen auf Deutsch sehr viel leichter fällt. Ich habe zwar viele Jahre in den USA und Schottland verbracht, aber Muttersprache ist Muttersprache. Deutsche Tweets/Blogposts schreibe ich häufiger und lieber.
- Mittlerweile sind viele, wenn nicht sogar die meisten meiner Follower deutschsprachig.
Das sind aber nur Dinge, die den Wechsel erleichtern. Der Grund, den Wechsel tatsächlich durchzuführen ist ein anderer.
WebJungle ist mein Blog über Marketing im weitesten Sinne und deckt letztendlich nur meine berufliche Passion ab. Das soll auch so bleiben, zumindest was das Blog betrifft.
Mein Interesse an Netz-Dingen greift aber sehr viel weiter. Das Netzfischer Blog war schon lange eine Spielwiese für diese Inhalte, und ich habe mich hier zunehmend lieber aufgehalten. Meine Marketing Interessen (WebJungle) sind ja nur ein Teilausschnitt meiner Netzinteressen generell (Netzfischer).
Ein weiterer, nicht ganz unwichtiger Grund: ich glaube, dass “Netzfischer” einprägsamer als “WebJungle” ist. Insbesondere für den Deutschen Sprachraum, in dem ich mich zunehmend rumtreibe. Als ich im Juli 2007 mit Twitter anfing, war ich noch sehr stark im internationalen Social Web unterwegs. Das hat sich mittlerweile geändert.
Insofern ist es nur konsequent, meinen Twitter Handle darauf hin zu ändern. Mir ist klar, dass ich dadurch einige internationale Follower verlieren werde. Ebenso werde ich vielleicht einige Follower verlieren, die sich wirklich nur für (Social Media) Marketing interessieren.
Längerfristig sollte dieser Wechsel aber für mehr Klarheit sorgen, was ich auf Twitter in Zukunft veröffentlichen werde: viel kurioses aus dem Netz, Links und Insights. Nur ab und an – so wie es sich in der letzten Zeit ja auch eingependelt hat – mal etwas über digitales Marketing.
Die Geschichte von Boing Boing.
Boing Boing ist mit Sicherheit eines des bekanntesten und meistgelesenen Blogs weltweilt. Warum das Blog so erfolgreich ist und wie es dazu kam, hat Fast Company in einem längeren Artikel über die Geschichte von Boing Boing ergründet.
Ein wichtiger Faktor ist anscheinend, dass es die ganze Zeit ein Hobbyprojekt geblieben ist.
We know what happens next: This hobby morphs into a successful business. But Boing Boing’s version of that tale is a little different. Frauenfelder and his partners didn’t rake in investment capital, recruit a big staff and a hotshot CEO, or otherwise attempt to leverage themselves into a “real” media company. They didn’t even rent an office. They continued to treat their site as a side project, even as it became a business with revenue comfortably in the seven figures. Basically, they declined to professionalize. You could say they refused to grow up.
Ein sehr lukratives allerdings. Schon relativ früh konnten die Betreiber einen Umsatz von $27.000 verbuchen.
They named Google, Apple, O’Reilly Media, and Wired. “I called them and said, ‘The most linked-to blog in the world is going to be open to marketers.’ ” He asked for a three-month minimum commitment, at $3,000 a month, for a rotating spot in a noticeable but nonintrusive ad box. Apple begged off, but the other three agreed. “So all of a sudden, these guys had $27,000 of income for the quarter.” Boing Boing was in business.
Heutzutage dürfte es etwas mehr sein, die Beuscherzahlen sind sehr hoch:
According to Quantcast data, it gets about 2.5 million unique visitors a month, racking up 9.8 million page views, a traffic increase of around 20% over 2009. It attracts blue-chip advertisers such as American Express and Verizon. It makes a nice living for its founders and a handful of contract employees.
Bis heute ist es ein “Hobbyprojekt”, auch wenn es so scheint, als könnten die Betreiber allein vom Bloggen leben. Und das mit Dingen, die nicht redaktionell geplant, sondern eher nach einem Zufalls- und Geschmacksprinzip ihren Weg ins Blog finden.
Einen ersten Schub hat das Blog allerdings durch die klassichen Medien erfahren – wie das so oft passiert.
For a year or so, he used the Blogger software he’d learned about to post short items on boingboing.net, attracting an audience of a few hundred people a day. In January 2001, he got curious about what was then intense speculation about a new creation from inventor Dean Kamen that was later to be the subject of a book called Code Name Ginger. Searching an online patent database for Kamen’s name, Frauenfelder found a drawing of what looked like a person riding an old-fashioned push lawn mower (as we now know, this would be the Segway). He posted a link, CNN picked up on it, and boingboing.net racked up 5,000 visits in a day.
Weitere interessante Insights über das Blog, die Autoren und deren Hauptberufe gibt es in dem Fast Company Artikel. Sehr lesenswert.
Verwirrung um den Jugendmedienschutzstaatsvertrag
Nur in Deutschland! Nur in Deutschland hat man eine Verordnung, deren Name so lang ist, dass man ihn kaum aussprechen kann.
Jugendmedienschutzstaatsvertrag (JMStV)
Nur in Deutschland hat man solch eine verwirrende Verordnung. Denn was dahinter steckt, ist ebenso wenig verständlich. Das zeigen diverse Diskussionen in Blogs, Foren, etc.
Dabei diskutieren nicht nur selbsterlauchte Experten (Blogger), sondern auch Rechtsanwälte. Die wiederum sind sich allerdings ebenfalls nicht einig.
Die Waffen einer Online Petition sind schnell gezückt, und so gibt es bereits eine Site, auf der man sich eintragen kann, wenn man dafür ist, dass das JMStV abgeschafft wird. Es sind erst etwas über 1.000 Einträge, aber ich bin mir sicher, dass es schnell mehr werden.
Was ist also die logische Konsequenz? Blog abschalten? “Sendezeiten” einführen? Alles riskieren?
Ist das JMStV überhaupt wirkungsvoll? Das Internet hat ja keine Grenzen. Jeder könnte ein anonymes Blog auf einem internationalen Server einrichten und weiter auf Deutsch blgogen. Ein Blog außerhalb des Deutschen Rechtsraumes, kinderleicht erreichbar.
Ich werde dieses Blog erst mal weiterführen und schauen, ob die Diskussion in die eine oder andere Richtung ausschlägt.
Ab nach Thailand.
Endlich Urlaub! Der erste längere Urlaub seit September 2008! Es geht wieder in die Ferne, dieses mal in die östliche Hemisphäre – nach Asien, Thailand genauer gesagt. Wie schon während meines letzten Urlaubs an der Westküste der USA werde ich auch dieses Mal wieder ein Reisetagebuch unter www.urlaubsnotizen.de führen.
Da ich nicht sicher bin, wo ich in Thailand unterwegs sein werde, kann ich auch noch nicht abschätzen, wie oft ich Internetzugang haben werde. Es sollte mir jedoch mindestens möglich sein, alle paar Tage etwas zu schreiben, hoffe ich.
Viel Spaß beim virtuellen Mitreisen!









