Wie bekämpft man Trump, den Über-Troll?

Ich bin mir sicher, wir sind uns alle einig: Trump’s Verhalten geht allen auf die Nerven. Zumindest allen, die halbwegs vernünftig über politische Themen nachdenken.

Die Zeitung „The Guardian“ hat Trump schon länger auf dem Kieker. In einem ihrer Artikel wird Trump als Troll bezeichnet und der Autor erläutert, wie man einen Troll in einer politischen Arena kalt stellen kann. Denn das ist nicht so einfach wie in einer Online Community, wo man des öfteren mit Trollen zu tun hat.

Interessant übrigens, dass das Wort „Troll“ ganz anders entstanden ist, als ich dachte:

Though a troll is commonly associated with mythical Norwegian creatures, online “trolling” actually derives its etymology from a fishing term, which describes a method of drawing multiple lines behind a boat at once. “What trolling used to mean was a behavior online where someone would leave a lot of lures to snare people, to entice them to get angry,”Though a troll is commonly associated with mythical Norwegian creatures, online “trolling” actually derives its etymology from a fishing term, which describes a method of drawing multiple lines behind a boat at once. “What trolling used to mean was a behavior online where someone would leave a lot of lures to snare people, to entice them to get angry,”

 

Trump ist anscheinend der geborene Troll:

“He has a long career of making outrageous statements designed to get attention,” Dueck says. “He now has the biggest stage to do it from. I believe he enjoys tossing out a statement and watching the reaction.”

 

Die Tipps zur Bekämpfung eines solchen Trolls sind nicht anders als in Online Communities auch:

Do not engage: “We’ve found that engaging with trolls will get them the very attention they want. Any engagement is really adding fuel to their fire,”

Keep it factual, not personal.

Defuse the anger (keep it friendly)

 

Das Problem ist eher, dass man in diesen Dimensionen Trolle nicht blockieren oder ausblenden kann. Es gibt keinen Community Manager oder Foren-Administrator, der übergreifend für alle Medien verantwortlich ist (gottseidank). So wird das Feuer, das Trump entzündet, immer wieder die öffentliche Meinung in Brand stecken.

Trolling is a persistent problem with no simple solution. Like crime, terrorism or pandemic diseases, once introduced into a community, trolls will always return. “Politics doesn’t have the antibodies we’ve developed online to deal with trolls,”

Das Problem hier ist in meinen Augen vor allem die Zeitschiene.

“The time frame is a little short for the kind of learning we all need,”

…steht auch in dem Artikel. Die Medien und die Öffentlichkeit bräuchten mehr Zeit, um zu lernen, wie man mit politischen Trollen wie Trump umgehen sollte. Bald allerdings finden schon die Wahlen in den USA statt und die Gefahr ist groß, dass sich Trump bis dahin weitestgehend ungehindert zum Präsidenten der USA trollen wird.

 

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Entscheidungshilfe bei den Simpsons: Trump hinter den Kulissen.

Leider bringt es im Zeitalter des Populismus wenig, wenn man die Fans von Donald Trump mit Fakten und Argumenten davon zu überzeugen versucht, dass ihr Idol ein Idiot ist.

Vielleicht hilft es jedoch, wenn eine Serie wie die Simpsons den dumpfen Charakter Trumps so zeichnet, dass auch die hinterletzte Dumpfbacke in den „Fly-over-States“ den Unterschied zwischen einer TV-Show und dem einflussreichsten politischen Amt der westlichen Welt kapiert.

Und falls das nicht funktioniert, dann wissen wir zumindest endlich, wie Trump jeden Morgen zu seiner Frisur kommt.

 

 

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