jolicloud – Ein Cloud Service für alle deine Shared Links.

Die meisten, die das hier lesen, teilen vermutlich über viel verschiedene Netzwerke alle möglichen Arten von Inhalte. Da verliert man leicht den Überblick.

Jolicloud – noch in beta, ermöglicht die Verwaltung aller dieesr Shared Items. Einfach per Connect-Buttons mit Facebook, Twitter, flickr, tumblr, picasa, instagram, etc. verbinden und schon sammelt jolicloud alles aus diesen Netzwerken ein.

We have found 2158 images, 12 videos, 1 piece of music and many more items in your personal cloud!

Die perfekte Datenkrake und gleichzeitig ein hilfreiches Shared Items Dashboard.

jolicloud

Man kann sich sämtliche Shared Items sogar in einer Voransicht anzeigen lassen.

jolicloud 2

Faszinierend, wenn sich dieses Tool in der allgemeinen Nutzerschaft verbreiten sollte. Damit hätte Jolicloud einen noch besseren, weil Plattform-übergreifenden, Überblick über die beliebtesten Shared Items im Web als sogar Facebook.

Zweiter Gedanke: die wollen doch sicherlich von Google oder Facebook aufgekauft werden …

 

Continue Reading

Viel Lärm um nichts: Sarrazins neues Buch ist anscheinend gar nicht so kontrovers.

Das Geschrei war groß und Thilo Sarrazin steht seit dem letzten Wochenende wiedermals als der kontroverse Buhmann da. Laut diesem Artikel der Welt allerdings völlig zu unrecht. Das Buch enthält anscheinend keine ähnlich schlimmen Aussagen wie bei „Deutschland schafft sich ab„.

Der schlimmste Vorwurf ist laut dem Artikel schlichtweg falsch zitiert:

Denn die Verbindung zwischen dem Euro und Deutschlands Schuld am Zweiten Weltkrieg hatte nicht Sarrazin gezogen, sondern Helmut Schmidt, ohne dass sich auch nur ein Mensch darüber erregt hätte. Sarrazin meint lediglich: Wenn das tatsächlich bei den Überlegungen der politisch Handelnden eine Rolle spielen sollte, müsse das offengelegt und sorgfältig von anderen ökonomischen und politischen Argumenten pro und kontra Gemeinschaftswährung getrennt werden.

Man müsste ihn eher schimpfen, Deutschland mit seinem über 460 Seiten langen Buch zu langweilen, mit Statistiken und Zahlenkollonnen zu bombadieren, bis das Unverständnis von der Müdigkeit überholt wird.

Schlimm finde ich es, dass das Geschrei in Deutschland schon ausbricht, bevor die Leute das Buch überhaupt gelesen haben.

Mich würde in dem Zuge mal interessieren, wie viele Leute das „Skandalbuch“ davor gelesen haben? Nicht falsch verstehen, ich finde die Thesen über die Vererbung von Intelligenz und den Genen für Intelligenz falsch, bzw. sogar gefährlich. Aber neben all dem Quatsch gab es in dem Buch extrem viele beängstigende Statistiken, die mit diesen Thesen überhaupt nichts zu tun haben. Die aber, wenn auch nur ein Teil davon auf die Zukunft projizierbar ist, echt Angst machen. Was die Altersvorsorge angeht, z.B., oder die globale Wettbewerbsfähigkeit in den nächsten Jahrzehnten.

Ich schweife ab. Was bleibt: Ich werde dieses Buch lesen, damit ich mir meine eigene Meinung bilden kann. Das sollte jeder tun, bevor er sich dem Geschrei der Medien anschliesst, egal ob es Sarrazin oder einen anderen Buchautoren betrifft.

Protest ohne Hintergrundwissen ist ebenfalls gerfährlich.

Und auch wenn es schon 14 Jahre her ist, dass ich mich in meinem Economics Studium durch dicke Bücher volkswirtschaftlicher Thesen gearbeitet habe – ich denk mal Vieles wird mich an meine Abschlussarbeit erinnern. In der habe ich 1998 anhand von diverser dynamischer VWL Modelle errechnet, dass es mit der Europäischen Währungsunion auf lange Sicht nicht gut gehen kann. Nicht, dass das eine bahnbrechende Erkenntnis gewesen wäre, aber dennoch. Jetzt bin ich gespannt darauf, was Thilo Sarrazin im Nachinein für einen Schluss aus den Geschehnissen zieht.

 

 

Continue Reading

Zuck im Glück

Was für eine Woche für Mark Zuckerberg, genannt Zuck, Gründer und CEO von Facebook. Erst hat er Facebook mit einem Rekord-IPO an die Börse gebracht, ist dadurch jetzt 19 Milliarden Dollar schwer, und hat dennoch über 57% der Stimmrechte behalten.

Allerdings heisst auch von einigen Seiten, dass der Börsengang eher mau war. Die Aktie stieg erst vom Ausgabekurs von 38 Dollar auf 42 Dollar, dann sank die Aktie zurück auf 38 Dollar. Angeblich hätten zu dem Zeitpunkt die Banken, die den Börsengang begleitet haben, Stützungskäufe getätigt. Man darf gespannt sein, wie sich die Aktie ab morgen weiterentwickelt. Schlau, am Freitag an die Börse zu gehen, da konnten sich die Gemüter etwas abkühlen.

Teil 2 des großen Glücks: Dieses Woche hat er seine langjährige Freundin Priscilla Chan geheiratet. Das Besondere an dem Foto unten: Mark trägt einen Schlips. De hat er noch nicht mal für die Banker der Wallstreet angelegt.

Somit gibt es nur zwei Menschen, für die Mark einen Schlips angezogen hat: Den Präsidenten Barack Obama und seine Ehefrau. Man stelle sich Priscilla’s Reaktion vor, hätte er zur Hochzeit keinen Schlips getragen…

Mark Zuckerberg und Priscilla Chan

Continue Reading