Stop SOPA. Es gibt schon wieder einen Internetzensurversuch.

In Deutschland gab es schon einige Diskussionen über Themen, die Internetrechte einschränken und nach Zensur riechen. Die „Internetstoppschilder“ von Frau von der Leyen waren. Gefährdung von Freiheiten im Internet, ohne wirklich wirksam zu sein.

Zusätzlich wundern sich immer noch viele über die vermeintliche Spaßpartei „Die Piraten“, denen es ja angeblich „Bloß irgendwas mit diesem Internet“ zu gehen scheint.

Das Internet ist der Lebensraum der modernen vernetzten Gesellschaft. Das begreifen viele nicht. Gerade in den USA steht die Freiheit dieses Lebensraums wieder auf dem Spiel. Dort versucht die Unterhaltungsindustrie weiterhin, ihre Rechte durchzusetzen, mittlerweile in Form von den beiden Inititaiven SOPA und Protect IP.

SOPA heißt eigentlich: Stop Online Piracy Act.  Protect IP bedeutet: Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act of 2011:

PROTECT-IP is a bill that has been introduced in the Senate and the House and is moving quickly through Congress. It gives the government and corporations the ability to censor the net, in the name of protecting „creativity“. The law would let the government or corporations censor entire sites– they just have to convince a judge that the site is „dedicated to copyright infringement.“
The government has already wrongly shut down sites without any recourse to the site owner. Under this bill, sharing a video with anything copyrighted in it, or what sites like Youtube and Twitter do, would be considered illegal behavior according to this bill.
According to the Congressional Budget Office, this bill would cost us $47 million tax dollars a year — that’s for a fix that won’t work, disrupts the internet, stifles innovation, shuts out diverse voices, and censors the internet. This bill is bad for creativity and does not protect your rights.

Das Problem dabei ist natürlich nicht nur, dass Websites wie Youtube oder Twitter abgeschaltet werden könnten (schlimmstenfalls), sondern auch, dass dieser Ideotie-Virus auf andere Länder überspringt. In Deutschland sind wir eh schon angeschlagen, was das betrifft.

In dem folgenden Video wird die gesamte Thematik sehr gut erläutert:

Das ist Zensur, wie wir sie eigentlich nur von extremen Regimen gewöhnt sind. Aber das betrifft ja nur die, die in diesem komischen Internet unterwegs sind….

 

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Ist noch Platz für Microsoft mit einem neuen Socl Netzwerk?

Klingt ja ein wenig wie ein Witz: Microsoft testet ebenfalls ein neues Social Network – namens „Socl“. Hier ist ein Video mit den News:

(Video via Mashable)

Dazu teilte Microsoft Mashable mit:

Microsoft tells Mashable that, “Microsoft’s FUSE Labs is an internal research group working on a number of forward-looking projects related to future possibilities around social search. Socl is one of the projects that we are exploring. We’ll let you know as soon as we have more to share.”

Ist noch Platz für ein weiteres Social Network? Google+ hat ja schon Schwierigkeiten (nach einem fulminanten Start, wohlgemerkt), User nachhaltig zu binden.

Social Networks sind „sticky“, da die User dort sein wollen, wo ihr Social Graph aktiv ist. Facebook hat es meiner Meinung nach nicht nur geschafft, User von Sites wie z.B. MySpace abzuziehen, sondern auch Usern das Social Networking näher zu bringen, die dies vor wenigen Jahren noch für Schnick Schnack hielten.

Viele dieser User posten jetzt fleißig Babyfotos und Urlaubsbilder – plus den gelegentlichen Link auf eine Katzencontent Seite. Das macht die Seite „Sticky“ für alle – denn diese „Late Majority“ wird Facebook erst mal nicht verlassen – wodurch auch viele andere die Seite immer wieder besuchen werden, denn jeder kennt Personen aus der Late Majority (behaupte ich).

Das bedeutet nicht, dass Early Adopter und Early Majority nicht schon auf Google+ gehen werden – es könnte aber bedeuten, dass Platz für mindestens zwei Networks ist. Ob Allerdings auch Platz für ein Drittes ist? Man weiß es nicht…

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Viel Zeit für spinnerte Aktionen

Die Jungs und Mädels von „Improv Everywhere“ habe nicht nur viel Freizeit (bzw. genauso viel Freizeit wie alle anderen), sondern sie nutzen sie auch um witzige Ideen umzusetzen (statt stundenlang in Fussballstadien zu verbringen).

Dabei entstehen immer wieder lustige Aktion. Charlie Todd erklärt in einem TED Vortrag, was ihn und die Truppe antreibt:

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