Die neue Schweiz für Musikpiraten.

Videopunk schreibt auf Twitter:

iTunes Match ist die neue Schweiz für Musikpiraten.

Ich hatte einen ähnlichen Gedanken, als ich eben die WWDC Keynote von Steve Jobs verfolgte: endlich können Musikpiraten ihre geklauten Songs waschen. Das auch noch supergünstig, für nur $25,- pro Jahr.

Einfach per iTunes Match die Songs auf der Festplatte identifizieren lassen und danach die Songs aus iTunes heraus (vielleicht sogar noch in besserer Qualität) in der Cloud speichern, auf jedes Endgerät puschen und voilá: weiße Ware, äh Songs. Zumindest auf allen Geräten außer dem Originalgerät, wo die geklauten Songs auf der Festplatte schlummerten.

Ein cleverer Schachzug, auch aus Sicht der Musikindustrie – denn ich bin mir sicher, dass die großen Labels das unterstützen. Denn sollte Apple einen Teil der Einnahmen an die Labels abführen, wovon ich stark ausgehe, können diese zum einen auch an jenen Songs mitverdienen, die vorher bereits auf CD gekauft wurden und kassieren so doppelt. (Update: Die Musikverlage erhalten 30% von den $25)

Bei allen anderen Songs können die Labels auf diese Weise doch noch ein wenig an vormals geklauten Songs mitverdienen. Das wäre wie ein leises Eingeständnis, dass die Piraterie nicht mehr aufzuhalten ist.

Sehr clever, Herr Jobs! Sie sind wieder mal einen Schritt voraus!

 



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