Die EU spinnt – In Zukunft keine Cookies ohne Nutzerzustimmung?

Cookies sind heutzutage ein kleiner, aber elementarer Bestandteil im Geschäftsmodel vieler Online Präsenzen. Mit diesen kleinen Datei-Stempeln auf der Festplatte lassen sich Nutzerzahlen für Website Statistiken, Werbung, E-Commerce etc. nachhalten.

Ich vermute, dass jede Website, die durch ein Online-Geschäftsmodel (z.B. Werbung, E-Commerce) auf Cookies angewiesen ist. Nun will die EU den Einsatz von Cookies ohne vorherige Einwilligung der Nutzer nicht mehr gestatten. Das hat eine Website in UK umgesetzt und musste von einem Tag auf den anderen einen Einbruch der messbaren Nutzerzahlen um 90% hinnehmen.

Selbst wenn es Wege und Tools drumherum geben sollte (ich wüsste momentan allerdings nicht welche), müssen diese erst mal neu aufgesetzt werden. Das werden sich viele Websites schlichtweg nicht leisten können. Was sollen diese Website Betreiber in Zukunft machen?

Eine andere Frage: wer berät eigentlich all die Menschen in Brüssel, die solch einen Quatsch verzapfen? Kann da mal jemand eingreifen, der Ahnung hat? Danke!

 

 

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Windows Logo auf dem Apple Store in Hamburg?

Es ist bisher nur Spekulation, dass am Hamburger Jungfernstieg ein Apple Store aufmacht, zumindest  habe ich bisher keine zuverlässige Info dazu gefunden. Viele glaube aber daran.

Jetzt hat eine Gruppe von Leuten, die sich bezeichnenderweise .wav (we are visual) nennen, sich einen kleinen aber feinen Schabernack, sprich eine Guerrilla Marketing Aktion, erlaubt:

(via Björn O.)

 

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Die neue Schweiz für Musikpiraten.

Videopunk schreibt auf Twitter:

iTunes Match ist die neue Schweiz für Musikpiraten.

Ich hatte einen ähnlichen Gedanken, als ich eben die WWDC Keynote von Steve Jobs verfolgte: endlich können Musikpiraten ihre geklauten Songs waschen. Das auch noch supergünstig, für nur $25,- pro Jahr.

Einfach per iTunes Match die Songs auf der Festplatte identifizieren lassen und danach die Songs aus iTunes heraus (vielleicht sogar noch in besserer Qualität) in der Cloud speichern, auf jedes Endgerät puschen und voilá: weiße Ware, äh Songs. Zumindest auf allen Geräten außer dem Originalgerät, wo die geklauten Songs auf der Festplatte schlummerten.

Ein cleverer Schachzug, auch aus Sicht der Musikindustrie – denn ich bin mir sicher, dass die großen Labels das unterstützen. Denn sollte Apple einen Teil der Einnahmen an die Labels abführen, wovon ich stark ausgehe, können diese zum einen auch an jenen Songs mitverdienen, die vorher bereits auf CD gekauft wurden und kassieren so doppelt. (Update: Die Musikverlage erhalten 30% von den $25)

Bei allen anderen Songs können die Labels auf diese Weise doch noch ein wenig an vormals geklauten Songs mitverdienen. Das wäre wie ein leises Eingeständnis, dass die Piraterie nicht mehr aufzuhalten ist.

Sehr clever, Herr Jobs! Sie sind wieder mal einen Schritt voraus!

 

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Sprichworte rekombinieren leicht gemacht.

Was für eine einfache, wunderschöne Idee: Sprichworte mit einander vermischen und neu kombinieren. Der Sprichwortrekombinator macht nicht nur Spaß:

Stille Wasser haben die dicksten Kartoffeln.

Lachen vergeht nicht

Träume soll man nicht aufhalten

Auf alten Pfannen sind alle Katzen grau

Gegensätze führen nach Rom

Teilweise hat man das Gefühl die Sprüche funktionieren auch:

Vorsicht ist Gold

Aller Anfang sagt mehr als tausend Worte

Torheit und Stolz ziehen sich an.

 

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