re:publica revisited – eine Nachlese der Highlights. #rp11

Drei Tage re:publica, jede Menge interessante Sessions, viele sympathische Menschen, etliche schöne Gespräche und viel zu viel Club Mate… Die re:publica 2011 – meine erste, man sollte es kaum glauben – war großartig.

Es war leider unmöglich, alle guten/vielversprechenden Sessions zu besuchen. Es gab davon zu viele und vor allem: zu viele gleichzeitig. Schade, aber sonst hätte die Veranstaltung vermutlich noch mehr Tage dauern müssen. So musste man des öfteren unangenehme Entscheidungen treffen.

Einige Sessions hielten wiederum nicht, was Titel und Beschreibung suggerierten. Das konnte man als „Pech“ verbuchen und ein wenig im Internet surfen (solange das WLAN verfügbar war).

Was den nächsten Punkt einleitet: auch dieses Jahr war die re:publica in Teilen eine „offline“ Konferenz. WLAN ging nur begrenzt, auch UMTS/Edge war manchmal nicht verfügbar. Sehr ärgerlich auf einer Konferenz, bei der der virtuelle Austausch über z.B. Twitter ein nicht unerheblicher und amüsanter Bestandteil ist.

Welche Sessions haben mich begeistert? Hier die absoluten Highlights aus meiner Sicht:

  • Geek Politics & Anonymous: faszinierend, was zur Zeit „im Untergrund“, sprich bei Anonymous an Aktivitäten läuft, wie diese „Gruppierung“ organisiert ist. Bei welchen Aktionen sie tätig waren, was ihr Codex ist, etc. Echt beeindruckend, wie aus einer „lolz“ Kultur bei Sites wie 4chan quasi echter Aktivismus wurde.
  • Spiel das Leben: ähnlich wie schon bei einem TED Vortrag über „Game Layer“ drehte es sich hier um Spielemechanismen. Zum einen um Gestaltung und Wirksamkeit dieser Mechanismen, zum anderen aber auch um deren mögliche Applikation im realen Leben, bzw. in „ernsthaften“, geschäftlichen Anwendungen. Ein Trend, der seit einiger Zeit im Raum schwebt und mich zunehmend fasziniert!
  • Trollforschung: Sascha Lobo mit einem Vortrag auf der Grenze zwischen Ernst und Entertainment:
YouTube Preview Image

Auch sehr gut, aber nicht notwendigerweise ein Highlight waren:

Bei den anderen Sessions, die ich besucht habe, die „Pech“-Sessions, muss man dazu sagen, dass das Programm mit den näheren Beschreibungen nur Online, und durch das ständig ausfallende WLAN dadurch teilweise gar nicht verfügbar war. Dadurch habe ich mir einige Sessions rein nach Titel ausgesucht, was leider nicht immer zum Erfolg geführt hat…

Fazit: Alles in allem Klasse, hat sehr viel Spaß gemacht. Vielen Dank an die Organisatoren, Helfer und insbesondere natürlich die Speaker!



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