Twitter als Medium des Regierungssprechers?

Unglaublich! Fast 19 Minuten lang stellen Journalisten Twitter als geeignetes Medium für den Regierungssprecher in Frage. Es klingt fast trotzig, was die Herren von sich geben. Herrjeh, am Ende müssen die armen Redakteure sich tatsächlich mit neuen Technologien und Medien beschäftigen!

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Facebook als Datensammelkrake des CIA?

Haben wir es nicht alle geahnt? Facebook wurde 3 Jahre nach 9/11 – in 2004 – von dem CIA Agenten Zuckerberg ins Leben gerufen, um das Sammeln von Personendaten zu erleichtern. Und das sogar sehr effektiv – Adressdaten, Ortsdaten, Kalenderdaten, alles ist verfügbar. Dienste wie Twitter haben sich als nicht so sinnvoll erwiesen und werden vermutlich bald wieder eingestellt. Hier ist die Story dazu:

CIA’s ‚Facebook‘ Program Dramatically Cut Agency’s Costs
Natürlich von „The Onion„, America’s finest news source.

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Hamburch, meine Perle

Great City on a great river – so heißt dieser eingescannte 16mm Film, der vermutlich aus dem Jahre 1969 stammt.

Eigentlich müsste man genau solch einen Clip heutzutage, mehr als 40 Jahre später, nochmal neu drehen!

Dass Hamburg eine Perle ist, schien auch ein Vietnamese zu denken, den wir in Hanoi, Vietnam, in einem Park haben sitzen sehen:

(Hat Tip für das Video an Kathrin, bzw. Jan-David)

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The Internet is over – der Guardian über die SXSW

Die SXSW Interactive ist vorbei, und ich kann es kaum erwarten, bis die Kollegen wiederkommen und berichten, was dort zu sehen und zu hören war.

In der Zwischenzeit vertreibe ich mir die Zeit mit Artikeln wie diesem hier: „SXSW: The Internet is Over

Dieser Artikel dreht sich um eine interessante Aussage:

„This, for outsiders, is the fundamental obstacle to understanding where technology culture is heading: increasingly, it’s about everything.“

Diesen Gedanken erzähle ich auch hin und wieder im Bekanntenkreis in ähnlicher Form: in naher Zukunft wird es „das Internet“ nicht mehr geben. Zumindest nicht im alltäglichen Sprachgebrauch. Genauso wenig, wie man über Wasserleitungen spricht. Man geht einfach davon aus, dass es überall ist und jedes Endgerät angschlossen ist.

In dem Artikel werden, neben anderen alltäglich werdenden Technologien zwei Phänomene genannt, die sich aus der zunehmenden Internetnutzung ergeben:

Web 3.0:

Increasingly, the web is the world – everything and everyone in the world casts an ‚information shadow‘, an aura of data, which when captured and processed intelligently, offers extraordinary opportunity and mindbending implications.

Erschreckend, was in Zukunft aus den Informationsbröckchen, die wir hinterlassen, zusammengepuzzled werden kann. Schön, was für einen Nutzen wir daraus ggf ziehen können.

The dictators dilemma:

The internet is now such a pervasive part of so many people’s lives that blocking certain sites, or simply turning the whole thing off – as leaders in Bahrain, Egypt and elsewhere have recently tried to do – can backfire completely, angering protesters further and, from a dictator’s point of view, making matters worse.

Wohl und Übel für Regierungen. In der arabischen Welt bereitet den Regierungen das Internet Sorgen, in der westlichen Welt Websites wie Wikileaks. Diese Phänomene wirken sich positiv auf demokratische Prozesse aus, wenn sie einem Volk Stimme verschaffen. Gleichzeitig verzerren diese Tools den demokratischen Prozess, wenn sie den Interessen Einzelner überproportional Aufmerksamkeit verschaffen.

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