Chatroulette – einfache Idee mit viralem Potential

Die Erfinder von Webquatsch werden immer jünger. Chatroulette hat ein 17 jähriger Schüler aus Moskau entwickelt. Die Idee scheint zur Zeit stark abzuheben. Die Seite ist sehr jung, hatte im Dezember noch ca. 300 Besucher, jetzt sind es angeblich 20.000 pro Abend.

Eine sehr einfache Idee: Man besucht die Website, klickt auf Start und befindet sich per Zufallsprinzip mit irgendeiner anderen Person auf diesem Erdball in einem Videochat. Gefällt das Gesicht nicht, kann an einfach kurz auf „Weiter“ klicken und bekommt den nächsten Gesprächspartner. Hört sich gruselig an? Das scheint es tatsächlich auch zu sein. Angeblich trifft man jede Menge verrückte Geeks:

There was a man who wore a deer head and opened every conversation with “What up DOE!?” A guy from Sweden was reportedly speed-drawing strangers’ portraits. Someone with a guitar was improvising songs for anyone who’d give him a topic. One man popped up on people’s screens in the act of fornicating with a head of lettuce. Others dressed like ninjas, tried to persuade women to expose themselves, and played spontaneous transcontinental games of Connect Four. Occasionally, people even made nonvirtual connections: One punk-music blogger met a group of people from Michigan who ended up driving eleven hours to crash at his house for a concert in New York.

Die NY Times hat auf der Seite, wo ich den obigen Text gefunden habe übrigens einen längeren Artikel zu dem Phänomen. In einem anderen Artikel der NY Times erzählt der 17 Entwickler ein wenig mehr über sein Projekt und seine Motivation hinter der ganzen Geschichte.



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