Das neue iPhone verärgert die treuesten Apple Fans

Ein interessanter Aspekt bei all dem iPhone Hype ist sicherlich die Tatsache, dass das iPhone nix bietet, was andere Hersteller nicht auch schon vor einem Jahr, bzw. vor mehreren Jahren hatten. lediglich Design und Usability sind neu und besser als bei anderen Marken.

Warum hat es also 1 Jahr gedauert, bis Apple die neuen Technologien integriert hat? Im Internet machen die treuen Fans ihrem Ärger Luft:

So mancher Nutzer fragt sich, warum es dem ersten iPhone an so vielem gemangelt hat. Der Vorwurf lautet, Apple habe zuerst den echten Fans das Geld aus der Tasche ziehen wollen, um ein Jahr später die Käufergruppe der Technikbegeisterten anzusprechen. Wenn neben den Technikbegeisterten noch das Massenpublikum auf das neue Gerät umsteigt – umso besser. Ob diese Rechnung allerdings aufgeht, ist fraglich. Denn selbst wenn die technische Ausstattung nun deutlich besser ist als beim Vorgänger, so ist die Konkurrenz doch schon deutlich weiter. Immerhin gehört UMTS schon seit vier Jahren zum Standard bei Mobiltelefonen, Handy-Kameras haben regelmäßig eine Auflösung von mehr als vier Megapixeln und mobile Navigation lässt sich auf vielen Konkurrenzprodukten einfach installieren und nutzen.

Anderswo beklagen sich die treuen Fans zusätzlich noch darüber, dass der niedrigere Preis das iPhone zu einem Alltagsgegenstand für Ottonormalverbraucher machen wird. Sehr Verständlich. Wer vor nicht mal einem Jahr mehr als 400 Euro für ein Lifestyle Gegenstand ausgegeben hat, tat das ja nicht wegen der tollen Features (welche hätte das sein sollen), sondern wegen des Designs und der Usability, aber sicherlich auch, weil es etwas besonderes war. Und das wird es womöglich in Zukunft nicht mehr sein. Als Nischenanbieter hatte Apple mit solchen Dingen keine nennenswerten Probleme: Aber je beliebter und verbreiteter die Apple-Produkte werden, umso mehr muss sich Apple mit den Wünsche und Meinungen ihrer Kunden auseinandersetzen, da wird kaum ein Weg dran vorbeiführen.



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