Die Musikindustrie führt Krieg gegen ihre eigenen Kunden.

Aus der Abteilung „Dinge, die mich auf die Palme bringen können„:

Versehentlich […] sei die Musikindustrie vor Jahren in einen Krieg gegen ihre eigene Kundschaft gezogen. Weil sie die damals aufkommenden neuen Möglichkeiten digitaler Technik nicht genutzt, den Kunden vielmehr verweigert habe und sich ansonsten mit „Gletscherhafter Geschwindigkeit“ bewegte, hätten diese der Industrie den Rücken gekehrt und seien den Tauschbörsen zugelaufen. […] „Die Kunden haben gewonnen.“ So kann man das sehen, und gegen die Kundschaft gewinnt die Industrie seitdem fast nur noch vor Gericht. (Quelle)

Wenn ich mir überlege, dass ich als Musikkäufer (Ja, bin ich immer noch!) angeblich im Krieg mit meinem eigenen Lieferanten stehe, dann finde ich das schon sehr bedenklich.
Dazu noch die Tatsache, dass die Musikindustrie – vor allen anderen – mit als erste nach den frisch für gesetzesmäßig erklärten gespeicherten Vorratsdaten greift.

Das beides zusammen ist so unsympathisch, dass man meinen könnte, es sei dringender, Raubkopierer zu fassen, als Terroristen zu identifizieren.



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