25 Millionen für ein Simlock-freies iPhone?

Es klingt nach einem typischen Webmythos:

George Hotz, who unlocked the iPhone last week after about 500 or so hours of work […] one of his iPhones snagged $25 million on eBay (according to Vox and Globe and Mail).

Kann das sein? Verkauft er das wirklich für 25 Millionen Dollar?

Mr. Hotz says he plans to keep the first iPhone he unlocked as his personal cellphone. He is selling his second unlocked phone through online auction site eBay and started the bidding at $540 (U.S.). By early evening, the bidding had reached more than $25-million and was wildly spiralling higher.

Wahnsinn. Aber hoffentlich liest das hier keiner:

„I’ve taken so much from free software, I feel this is my chance to give back.“

Ich mein ja nur. Kann ja wirklich alles kostenlose Software gewesen sein, Linux & Co. Aber wenn das mal jemand nachprüft?

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Amazon will uns nix aufschwatzen

Letzte Woche wurde hier ein Interview mit Ralf Kleber, Chef von Amazon Deutschland veröffentlicht. In dem Interview wurde eine zu erwartende Frage gestellt, die ebenfalls erwartungsgemäß beantwortet wrid:

Sie als Geschäftsmann müssten doch eher daran interessiert sein, dass der Kunde das neue, teure Buch bei Ihnen und nicht auf dem Marketplace für weniger als die Hälfte kauft?
Kleber: Nein! Ich bin daran interessiert, dass der Kunde das Produkt bei mir findet, das er sucht und zwar für den Betrag, den er bereit ist, auszugeben. Die Strategie, einem Kunden etwas aufzuschwatzen, funktioniert nicht.

(Nicht zu vergessen, dass Amazon ja am Ende des Tages dennoch bei jedem Verkauf ein wenig mitverdient.)

Insgesamt ist es der richtige Ansatz: Hauptsache der Kunde weiss, dass er bei Amazon „alles“ findet. So macht es ja auch Google – die haben bisher nichts besseres zu tun gehabt, die Leute möglichst schnell wieder wegzuschicken. Auch auf die Gefahr hin, dass der User tatsächlich ein organischen Ergebnislink anklickt und nicht eine AdWords-Anzeige.

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Blogrundschau, 28. August 07

Dirk Olbertz schliesst den Blogscout. Fast jeder bloggt sowieso schon drüber, deshalb fasse ich mich hier kurz: Schade, aber nachvollziehbar.

Der PR Blogger Klaus Eck verweist auf einen Artikel in der Wirtschaftswoche mit 7 Tipps zur Selbstvermarktung.

Der nächste PageRank Update soll angeblich in Kürze kommen. Bin mal sehr gespannt, ob sich bei meinen Blogs was ändert. Und wenn da bitte nur nach oben!

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„Bacn“ verbreitet sich mit Spamgeschwindigkeit

Manchmal braucht das Kind einen Namen um zu wachsen und sich einen Ruf anzueignen. In diesem Fall geht es um „bacn“, ein neuer Begriff für eine gewisse Art von Emails in Eurem Postfach. Im Zweifelsfall könnt Ihr auf der Seite für diesen Begriff nachsehen.

Der Begriff wurde während des Podcamp in Pittsburgh erfunden, verbreitet sich seitdem sehr schnell.

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bacn ist somit alles in Eurem Email Eingang, was weder Spam noch Privatemail ist. Es sind all die Dinge, die man als Benachrichtigung bekommt, weil man sich irgendwo für irgendwas eingetragen hat. Emails, die Ihre Notwendigkeit schon allein damit getan haben, dass sie in Eurer Inbox angekommen sind. Also zum Beispiel Benachrichtigungen von Facebook oder Google Alerts, Flickr, oder irgendwelche anderen Communities.

Es ist klasse, wie ein Gedanke lediglich einen Namen braucht, um sich plötzlich rasant schnell als „Meme“ fortzupflanzen und diskutiert zu werden. Das war bei Web 2.0 und Spam ähnlich. Jeder hatte das Gefühl, da ist was los, worüber man sprechen sollte, aber keiner konnte es so recht benennen. Bis jemand einen Namen dafür erfand, der zugegebenermassen bis heute nur schwammig definiert ist, aber die Diskussion erst so richtig ermöglichte.

Dasselbe ist jetzt bacn der Fall, vermute ich. Wir haben jetzt einen Begriff, anhand dessen wir unseren Ärger über das Phänomen sortieren können. Also lasst uns drüber reden.

Mal sehen, wann die ersten Headlines der Massenmedien diesen Begriff aufgreifen werden.

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