Internetradio erneut in der Krise.

Normalerweise dauert es bis zu 2 Jahre, bis wir in Deutschland Trends aus den USA in vollem Maße übernommen haben. Dieses Mal ist es anders:

Vor ca. 2 Jahren bedauerte ich die Tatsache, dass mein liebster Lounge Sender (radio42) schliessen musste, schob es aber darauf, dass sie es in Deutschland versuchten. Kurz danach haben sie ja in einem anderen Land wieder aufgemacht.

Jetzt muss ich leider bei boing boing lesen, dass die Internetradiosender in den USA ein ähnliches Problem haben. Davon sind dann leider auch Websites wie Pandora.com betroffen. Wäre schade, wenn es wirklich dazu kommen sollte. Am 15. Mai ist es soweit. Dann ist Ruhe im Netz.

Last month the trio of Library of Congress judges that oversees copyright law’s statutory licenses decided that May 15 will be the date royalty fees owed by Web radio operators will be recalibrated. The Copyright Royalty Board changed rates from a percentage of revenue to a per-song, per-listener fee—effectively hiking the rates between 300 and 1,200 percent, according to a lawyer representing a group of Webcasters. „If this rate does not change, it will wipe out the vast majority of Web radio,“ Tim Westergren, founder of the music discovery service Pandora, tells NEWSWEEK. „If this stays, we’re done. Back to the stone age again.“

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Jetzt auch eine Liedtextsuche …

Wo ich schon gerade beim Thema Musik bin: Yahoo! startet jetzt auch eine Liedtextsuche. Und auch hier geht es wieder um die rechtlichen Rahmenbedingungen:

Nach Auffassung von Yahoo verstoßen die meisten Liedtextsuchmaschinen im Internet gegen das Urheberrecht der Verfasser der Lieder. Oftmals würden Songtexte außerdem nicht korrekt sein. Das soll durch die Liedtextsuche in Yahoo Music nicht der Fall sein. Dazu arbeitet Yahoo mit Gracenote zusammen, die sich die betreffenden Rechte zur Veröffentlichung der Liedtexte verschafft haben.

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Der Wert von Musik wird nicht in Kilogramm gemessen.

Was für ein Quatsch, oder? :

Weil eine Festplatte immer das Gleiche wiegt – egal ob 100, 1.000 oder 10.000 Musikdateien darauf gespeichert sind -, geht schleichend das Gefühl für den Wert von Musik verloren.

Sagt zumindest Michael Haentjes, Vorsitzender der Deutschen Phonoverbände in diesem Beitrag bei Golem.de.

Das ist doch totaler Unsinn, denn ich habe z.B. einige Alben, auf denen nur ein bis zwei gute Stücke sind – die aber genauso viel wie meine Lieblingsalben wiegen. Und für mich daher gleich wertvoll sein müssten…

Ich glaube, der gute Mann verwechselt „Wert“ mit „Preis“. Denn eine gut organisierte mp3 Sammlung kann für jemanden durchaus mehr „Wert“ haben, als eine 30 Kilo schwere Vinylsammlung.

Die Musikindustrie verkauft ja immer noch hauptsächlich Tonträger, die man wiegen kann. Wo jedes Kilo Geld kostet, wenn man es durch die Republik transportieren muss. Kein Wunder, dass sie „Werte“ anders definieren.

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Bornheimer Depot Bautagebuch – 23.04.07

Da ich einiges in den letzten Tagen verpasst habe, kommen hier noch ein paar mehr Fotos:

Zuerst ein stimmungsvoller Shot von gestern Abend:

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Und hier das Bild auf dem man in etwa sehen kann, wie tief die hintere Grube bereits ist:

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Das Nachbargrundstück wurde mit einer Betonwand vom Geschehen abgetrennt:

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Und hier noch ein Bild vom entstehenden Fundament des Hauses direkt mir gegenüber:

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Prag Fotos sind jetzt online.

Die Fotos von meinem Prag Aufenthalt sind jetzt online bei Flickr zu finden.

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Prag ist, wie schon erwähnt, wunderschön. Neben all den üblichen Touristen Anlaufstellen (die ich dieses Mal weitestgehend gemieden habe), macht es am meisten Spass, einfach nur ziellos durch die Gassen zu flanieren und die Athmosphäre zu geniessen.

Ich habe in den 3 Tagen so viele Kilometer zurückgelegt, dass mir abends die Füße gebrannt haben. Insbesondere das viele Kopfsteinpflaster macht das heitere Flanieren nach einigen Stunden zu einem Belastungssport für die Füße.

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