GEZ-Gebührenreform – demnächst auch für Bankautomaten?

Wenn es nicht von der offiziellen Website der IHK Frankfurt kommen würde, müsste man es für einen schlechten Scherz halten:

Nicht nur die Tatsache, dass Unternehmen jetzt für PCs eine GEZ Gebühr zahlen sollen:

Ab 1. Januar 2007 sollen Unternehmen für ihre internetfähigen Computer und ihre UMTS-Handys Rundfunkgebühren bei der GEZ bezahlen, nämlich jährlich 204,36 Euro pro Grundstück. Und dies, obwohl kaum ein Unternehmer in der Lage ist, Radio oder TV mit seinem PC im Betrieb zu nutzen!

sondern vor allem dies verblüfft:

Wenn die Regelung nicht gestoppt wird, müssen vom 1. Januar 2007 an in Deutschland auch für weit über 50.000 Geldautomaten Rundfunk- und Fernsehgebühren bezahlt werden, weil sie über das Internet an die Banken angeschlossen sind.

Wer das letztendlich zahlt, ist doch klar, oder? Diese Kosten werden die Unternehmen und Banken an die Endverbraucher weiterberechnen. Volkswirtschaftlich ein völliger Unsinn. Da wird eine Leistung, die gar nicht genutzt werden kann, von der GEZ berechnet – und der Endverbraucher bezahlt am Ende dafür. Es entsteht kein nachvollziehbarer Mehrwert, aber es entstehen zusätzliche Kosten.

(via hier und hier)



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