Wasserpistolen-Killer

Verrückt und spannend, ein Artiklen in SpOn über Straßenkrieg in London: Auftragskiller mit Wasserpistolen.

Wildfremde Menschen in London jagen sich gegenseitig. Jeder ist Opfer und Jäger zu gleich.

Für eine Teilnahmegebühr von umgerechnet 58 Euro erhalten sie Privat- und Arbeitsadresse, E-Mail und Handy-Nummer eines Opfers, das sie binnen einer Woche zur Strecke bringen müssen – und wissen, dass gleichzeitig ein anderer Wasserpistolen-Killer hinter ihnen her ist. Öffentliche Verkehrsmittel, Restaurants und die Zone rund um den Arbeitsplatz sind tabu, überall sonst darf gejagt werden, 24 Stunden am Tag, sieben Tage pro Woche. […] Wer sein eigenes Opfer zur Strecke gebracht hat, übernimmt dessen Mordauftrag oder erhält eine neue Zielperson von den Organisatoren.

Es scheint immer mehr von diesen Alternate Reality Games. zu geben. Neulich fand ich einen Flyer von einer Firma, die Krimi-Spiele in Frankfurt organisiert. Den Flyer habe ich leider nicht mehr, weiss auch nicht mehr genau, wie die Firma hiess. Aber es ging letztendlich darum, in Frankfurt anhand von Indizien, die quer durch Frankfurt verteilt sind, einen Kriminalfall zu lösen. Ausprobieren würde ich so etwas allemal!

Ich bin mir sicher, dass wir immer mehr von dieser Art von Entertainment erleben werden. Inszenierte, aber real erlebbare Plots. Denn es ist – je nach Realitätsgrad der Inszenierung – ein Steigerungsgrad zu Büchern oder Filmen, was das Involvement der Zielgruppe angeht. Hier ist der Zuschauer Teil der Handlung und spielt mit.



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