Aufwachsende Schaumbad-A-List-Blogger

Schön, wo ich doch unglaublicherweise die ganze Glaubwürdigkeitsdebatte unglaublich effektiv ignorieren konnte, hat mich nun doch noch ein unglaublich amüsanter Artikel wieder darauf gebracht, dass es ja glaubhaft ernste Themen in der Deutschen Blogosphäre zu diskutieren gilt.

Ganz dringend muss auch geklärt werden, ob Burda jetzt für oder gegen Blogs ist. Wobei ich es dann doch eher wie Robert Basic sehe:

Der Tipping Point dürfte auch in Deutschland erreicht worden sein. Betrachtet man die intensive Nutzung der verschiedensten Webangebote bis hin zur Anzahl der registrierten Domains im deutschen Web, muss man kein Prophet sein, dass über kurz oder lang die Weblogs zum Standardrepertoire gehören werden.Die Zeit der Foren und normalen Websites ist zwar nicht abgelaufen, aber Weblogs werden denen zunehmend den Rang ablaufen.

Es gibt Deutschland einige Blogs, die schon mehrere Jahre alt sind.
Aber die meisten Deutschen haben immer noch keine Ahnung von Blogs. Ich würde sogar behaupten, dass die Deutsche Blog-Szene (abgesehen von einigen wenigen Bloggern) immer noch in den Kinderschuhen steckt oder zumindest eine „pubertäre“ Phase durchmacht. So kommen mir auch einige der Diskussionen vor, die ich teilweise leider nur am Rande (oder glücklicherweise nur am Rande?) mitbekomme:
Was ist erlaubt und wie weit darf ich Blogger gehen? Hat das, was wir machen einen Sinn? Begreifen die Erwachsenen (die klassischen Medien) nicht, dass wir gerade eine riesige Revolte gestartet haben, und dass alles andere bald zum alten Eisen gehören werden?

In den USA sind diese Diskussionen meines Erachtens schon sehr viel weiter, das Kind hat dort schon seinen Schulabschluss gemacht und tummelt sich jetzt quasi gleichberechtigt zwischen den anderen Erwachsenen. Dort geht gerade der kleine Bruder, das Podcasting, in die 10. Klasse und bereitet sich auf seine gesellschaftliche Reife vor.

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Urlaub in Myanmar?

Myanmar ist das frühere Burma. Es ist eine Militärdiktatur und gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Es gibt dort ausreichend Korruption und Inflation, das Wirtschaftsklima muss wirklich ganz toll sein.

Bei Wikipedia gibt es Informationen zu Myanmar:

  • Im Birmanischen bedeutet die Silbe Myan ’schnell‘, die Silbe Mar ’stark‘.
  • Staatsform: Militärdiktatur; die letzte Verfassung der Sozialistischen Republik von 1974 ist seit dem 18. September 1988 außer Kraft gesetzt.
  • Die offizielle Umbenennung des Landes in die Union von Myanmar (Pyidaungsu Thamada Myanmar Naing-Ngan-Daw) durch das Militär war daher in erster Linie ein Vorhaben mit Außenwirkung […] während die Vereinigten Staaten und Australien sowie weitere Staaten und NGOs als Zeichen ihrer Missbilligung des Regimes am Namen Burma festhalten
  • Myanmar nimmt in der Welt jedoch eine Spitzenposition bei der Produktion von Amphetaminen ein, die auf chemischem Weg leichter, billiger und von der Witterung unabhängiger als Mohn produziert werden können. Sie werden in schwer auffindbaren Dschungel-Fabriken tonnenweise hergestellt und vor allem über Thailand und China in die ganze Welt exportiert.

Alles in allem ein Land, wo man nicht wirklich hin will …

Wieso ich darauf komme? Ganz einfach: ich habe eine Headline bei der Netzeitung gesehen, die besagt, dass es kein Internet mehr in Myanmar gibt. Sowieso hat kaum jemand einen Internetanschluss, eine Verbindung zum weltweiten Internet gibt es nicht oder nur für wenige – und die nationalen Websites werden von der Regierung geschrieben.

Also dachte ich mir, dass Myanmar ein fantastischer Ort für einen Urlaub abseits jeglicher digitalen Trampelpfade sein müsste. Als ich dann allerdings bei Wikipedia herausfand, dass es eine Militärdiktatur ist, habe ich es mir schnell anders überlegt. Mal sehen, welche Orte sich stattdessen anbieten.

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WikiMapia vermischt Google Maps mit einem Wiki

WikiMapia ist ein neues Mashup: Jetzt kann jeder jeden Ort mit Informationen versehen.
Orte, zu denen Informationen vorhanden sind, werden dann auf dem Satellitenbild gekennzeichnet.

Das ist an und für sich eine sehr schöne Idee. Ich frage mich nur, was passiert, wenn jeder Hinz&Kunz jeden Pflasterstein beschriftet. In dem New York Beispiel sind neben dem Empire State Building sicherlich etliche weitere interessante Gebäude, Shops, etc. Wenn die irgendwann auch alle beschriftet sind, dann wird’s chaotisch. Vermute ich zumindest – ich lass mich gerne überraschen.

(via here and here)

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Apple ist ein Rockstar …

… möchte man zumindest meinen, wenn man solche Szenen wie in dem Video unten sieht.
Apple eröffnet einen neuen Laden – einen sogenannten Flagship-Store – in der Mitte von Manhattan auf der 5th Avenue und die Leute benehmen sich, als würden Robbie Williams, Tokyo Hotel und Madonna gleichzeitig auftreten.

Was übrigens gar nicht so weit von der Wahrheit entfernt war, denn es waren immerhin Celebrities wie Kevin Bacon, Steve Jobs, John Woods und Juliane Moore anwesend – ein paar davon sieht man in dem Video.

Schon verrückt, die Glaskonstruktion erinnert wirklich stark an den Louvre in Paris!

(von hier)

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Auch ich spreche Fussball.

Zumindest bis zum 9. Juli diesen Jahres. Dann lege ich wahrscheinlich wieder ein paar Schweigejahre ein.

Denn eigentlich interessiert mich der ganze Quatsch nicht. Fussball und so. Ich habe die Bundesliga komplett verpasst und von der ganzen Champions League nur ein einziges Spiel gesehen. Das war auch das erste mal, dass ich unsere neue Nr. 1 gesehen haben. Naja, immerhin für 18 Minuten. Aber wem erzähl ich das?

Nee, das können andere besser bloggen.

Wobei ich feststellen musste, dass sogar Bloggerinnen wie Lyssa „Fussball sprechen“. Und nach dem bisschen, was ich bisher von ihr gelesen hatte schien sie mir nicht die Fussball Expertin zu sein. Aber letztendlich kenne ich Lyssa’s Blog (fast) genauso wenig wie das Waldstadion in Frankfurt – ich war dort erst ein mal zu Besuch.

Nun denn: Es werden 4 Profi-Blogger und deren Gäste in den nächsten Wochen
Fussball sprechen – oder schreiben. Man kann sich dort noch bewerben. Muss dann wahrscheinlich nach Berlin ziehen, ein paar Tage in der WG wohnen, dort über die Spiele und Coca-Cola bloggen. Oder so.

Guest bloggers are invited to stay in the apartment for a maximum stay of three nights free of charge.

Ich frage mich, ob man gegen Bezahlung auch länger bleiben darf? Gibt ’ne Menge Dinge, die ich mir in Berlin gerne anschauen würde – hat nur alles nix mit Fussi zu tun.

Für all diesen Quatsch, der sich letztendlich doch irgendwie in mein Blog schleichen wird, habe ich eine neue Rubrik eröffnet – haltbar bis zum 9. Juli. Danach schalte ich sie ab oder lösche sie. Bin mir noch nicht sicher, welche Optionen mir WordPress bietet.

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90 Minuten nur Zinedine Zidane

Es gibt immer noch nicht genug Fussball-Content in Deutschland diesen Sommer! Man kommt immer noch relativ ungeschoren durch den Tag, ohne ständig daran erinnert zu werden, dass in Kürze der Fussballsommer des Jahrtausends startet.

Deswegen möchte ich weiter dazu beitragen und in diesem Sinne auf den Trailer einer Dokumentation über Zinedine Zidane hinweisen – ohne das ich so recht begriffen habe, warum das irgendjemand anschauen sollte.

Denn in diesem Film sieht man während der 90 Minuten des Spiels Real Madrid game vs Villareal nur Zidane.
Wie er spielt, wie er auf den Ball wartet und dabei mit den anderen Spielern schimpft (oder auf den Rasen rotzt). Eben was so ein Fussballspieler so macht, die 90 Minuten über.

Ob das wirklich einen Kinobesuch wert ist? Da muss man wohl schon ein ganz großer Fan sein!

(hier gefunden.)

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