Die Lösung: Was der Piano Mann wirklich ist

BBC (und auch SpOn) schreibt über den Piano Mann. Aufgetaucht an der Küste Englands, wahrscheinlich irgendwo über Bord gespült. Aus sämtlichen Kleidungsstücken wurden die Labels entfernt, der Mann spricht kein Wort und keiner weiss woher er kommt. Aber er spielt sagenhaft Klavier, komponiert auch angeblich eigene Stücke.
Ein Rätsel, dass die Medien noch beschäftigen wird. Ich warte nur auf die Spekulationen über die Herkunft des Mannes.
Um die ganze Sache zu beschleunigen, sind hier ein paar Ansätze. Wenn Ihr, liebe Bild und so weiter diese nutzt, dann verlinkt doch bitte auf mein Blog. Schliesslich sind hier die Wahrheiten entstanden.

1) der Mann ist ein Alien. Er hatte mit seinem Raumschiff eine Bruchlandung irgendwo in der Nordsee und konnte noch schnell mit seinem Similator die Form eines Menschen inklusive Kleidung annehmen. Weil der Similator seine Informationen aus dem Fernsehen hat, haben seine Klamotten keine Labels – denn es war den Aliens nicht bekannt, dass es Marken gibt, wozu auch. Seine Sprache ist die Musik. Nur das verstehen die verblödeten Pfleger nicht. Daher lassen sie ihn spielen, während er verzweifelt immer wieder dieselbe Botschaft spielt und um Hilfe bettelt.

2) Der Mann kommt aus der Zukunft. Er ist bei einem gescheiterten Versuch, unauffällig in Covent Garden auf einer Herrentoilette zu landen und sich in die Menge zu mischen, aus Versehen in der Nordsee gelandet. Weil man ihn fand und er nun fürchtete, dass man ihn und seine Klamotten näher betrachten würde, hat er schnell mit einem Laser die Labels entfernt und den Laser auf den Meeresboden fallen lassen (ich würde dort mal nachschauen!).
Er traut sich nicht, etwas zu sagen, weil sein Akzent 300 Jahre an Lautverschiebungen mitgemacht hat und sich nicht verraten will. Seine Stunden am Piano dienen dazu, seine Kompositionen zu rechtfertigen – sonst wüsste man ja nicht, warum er auf einmal eigene Stücke komponiert. Die wiederum sind mathematische Botschaften an seine Kollegen in der Zukunft, hofft er doch, dass seine Dokumente die nächsten 300 Jahre überleben und dann entziffert werden können.

3) Die ganze Sache ist eine verkappte Werbemassnahme in größerem Stil, als man es bisher erlebt hat. Guerilla Marketing vom Feinsten. Ein Schauspieler, der für 1-2 Monate gebucht wurde für die Rolle seines Lebens. Er wird sich kurz vor Ablauf seines Engagements outen, wenn die Spekulationen ihren Höhepunkt erreicht haben. Dann nämlich wird er quasi aus der Torte hüpfen und preisgeben, dass alles ein riesiger Werbeplot für einen neuen Spielfilm war. Oder für einen Klassik-Radiosender. Oder für den neuen Harry Potter Roman (woher wollt Ihr wissen, dass in dem Roman nicht zufällig ein verirrter Muggle aus dem Meer auftaucht?).

4) Oder, ganz banal: ein Spion, der einer Gehirnwäsche unterzogen wurde und dann wider Erwarten flüchten konnte. Pianogrüsse aus Moskau. Oder vielleicht ist es auch Bin Laden, der untertauchen wollte, dann aber doch aus dem Meer gefischt wurde. Nach einer Gesichts OP, versteht sich. Erklärt aber auch, warum er kein Wort spricht – dann könnte man ihn sofort identifizieren. Wir gut konnte Bin Laden eigentlich Klavierspielen?

Eins von denen muss es sein. Ich warte gespannt ab und werde jetzt mehr denn je die Zeitungen mit den grossen Buchstaben lesen.



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