Markenshopper – Nachtrag zur Samstags-Shopping-Mania

Wie schon geschrieben, war ich nach langer Zeit mal wieder unterwegs, um meinen Klamottenschrank aufzufrischen.
Schlimm finde ich einerseits, dass es bei H&M keine Hosen in meiner Größe gibt (bin nicht von großer Statur…).
Viel schlimmer finde ich es allerdings, dass bei Läden wie P&C und C&A (haben die denn alle ein „&“ im Namen?) die eigene Hausmode mit eigenem Branding herumliegt. Nein, ich will nicht viel Geld für eine Hose, ein Hemd oder irgendwas anderes ausgeben. Ich bin ein Mann und interessiere mich für Mode nur insofern, als dass man bestimmte Schnitte oder Farben haben muss. Aber es interessiert mich doch nicht im mindesten, von welcher Marke meine Klamotten sind. Ausser, dass ich eben verhindern will, dass jeder sieht, dass ich bei H&M, C&A, P&C, et&c. einkaufe.
Emily hat, obwohl sie eigentlich über Blondie schreiben wollte, genau dieses sehr gut beschrieben. Das Problem mit den Palomino Jeans kenne ich nur zu gut. Ich hatte Marco Pecci Pullover (P&C), wenn man eigentlich Marco Polo Pullover brauchte. Oder Best Company Pullover (auch P&C), wenn es eigentlich West Company hätte sein sollen…

Warum also bekommt man bei P&C und C&A die Billigmode nur inklusive dem alles verratenden Label auf der Vorderseite der eh schon schlecht verarbeiteteten Kleidungsstücke?
Ich hätte gerne die ein oder andere Hose bei P&C gekauft, denn sie gefiel mir vom Schnitt und der Farbe her. Aber dann war da ein fettes Logo von irgendeiner billigen P&C Marken direkt und unübersichtlich platziert. Damit schied die Hose sofort aus. Wie auch ein Hemd, was ähnliche Probleme bereitete.
Man, ich will doch nicht Marken kaufen, sonst würde ich mir gleich für viel Geld richtige Markenklamotten kaufen. Was will ich mit einer P&C Marke? NIX.

H&M macht das besser. Bei denen kann man in der Regel von aussen nie erkennen, dass es eigentlich von denen ist. Witzig sind dann die Gespräche in der Kantine, wenn man die Klamotten des anderen anschaut und feststellt, dass man genau die gleichen H&M Klamotten auch im Schrank hat (oder sogar zeitgleich trägt).

Witzig auch, dass ich in einer Agentur arbeite, die eigentlich für große Marken Werbung macht. Aber ich trenne das im Privatleben ganz deutlich: Bei einigen Dingen kommen mir nur beste Marken ins Haus, bei anderen Sachen (und das sind auch, zum Teil, Klamotten) auch mal No Name Marken (wenn man sicherstellen kann, dass No Name auch bedeutet, dass man den No Name auch nicht sehen kann).



Ähnliche Beiträge

Auch sehr interessant:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.